Sonntag, 22. Dezember 2013

Neuigkeiten

Mittlerweile befinde ich mich schon seit 4 Wochen wieder im Grundlagentraining und arbeite gezielt an meiner Schwimm- und Lauftechnik. So langsam gewöhnt sich der Körper auch wieder an den Trainingsrhythmus.

Die Termine für 2014 werden auch immer konkreter.
Meine Saisonhöhepunkte werden im nächsten Jahr der Ironman 70.3 Luxemburg sowie der Ironman Mallorca werden. Dazu werde ich noch mit meinem Team in der 2.Bundesliga Süd eininge Starts über Sprintdistanzen absolvieren.

Allen Lesern wünsche ich schon mal auf diesem Weg Frohe Weihnachten, erholsame Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Am Silvestertag steht für mich dann der traditionelle Ziegenhainer Silvesterlauf an. Wo ich auf der 8,1km Strecke mal sehen will, was die Beine schon hergeben...

Dienstag, 26. November 2013

Es geht wieder los

Nach mittlerweile 6 Wochen Off-Season bin ich am letzten Wochenende wieder ins Training eingestiegen!
Mittlerweile habe ich mich wohl ganz gut vom Ironman Hawaii erholt und freue mich schon auf das Training der kommenden Monate, welches wohl eher lauf- und schwimmlastig sein wird. Aber so ist das im Winter in Deutschland eben:-/. Sicherlich wird auch das Kraft- und Athletiktraining nicht zu kurz kommen und selbstverständlich werde ich auch einige Einheiten auf der Rolle absolvieren;-)
Auch habe ich meine Saisonziele schon abgesteckt und die Saisonplanung weitestgehend abgeschlossen.
Infos dazu folgen in Kürze!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Zurück in der Heimat

Mittlerweile bin ich eine gute Woche wieder zu Hause in Schwalmstadt.
Es ist schon beeindruckt wie viele Menschen mir zu meinem geglückten Wettkampf auf der Insel gratuliert haben  bzw. überhaupt davon mitbekommen, nochmals ein herzliches Dankeschön dafür. Ich habe mich über jeden einzelnen Glückwunsch sehr gefreut. Genauso über die ganzen Presseartikel, welche ich schon auf der Seite eingefügt habe. Da ich momentan in der Off-Season bin, habe ich auch genügend Zeit gehabt noch einmal einige Fotos zu sichten (s.u.). Apropos Off-Season: Nachdem ich die letzten Tage auf Hawaii wirklich nur Urlaub gemacht habe, habe ich das gute Wetter zu Hause genutzt und wenigstens 2-3 lockere Einheiten auf dem Rad und beim Laufen absolviert. So in etwa werde ich auch meine restliche Off-Season gestalten und werde mich dann hier immer mal zu Wort melden, wenn es etwas Neues gibt.

San Francisco

Am Pier!

Sightseeing-Akaka Falls!

Am Strand 2!

Am Strand 1!

(Fast) die ganze Truppe!

Geschafft!

Wettkampfmorgen 2-Auf geht's!

Wettkampfmorgen 1-Vor dem Hotel!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Fotoimpressionen aus Kona

Hier eine ungeordnete Abfolge diverser Fotoimpressionen, weitere folgen...
Bike-Check-In

Rückweg von Hawi!

Hinweg nach Hawi!

Laufen am Alii Drive!


Zieleinlauf
Zieleinlauf

Auf der Laufstrecke!
Die letzten Meter!

Geschafft!!!
Siegerehrung mit Faris al Sultan!




Awardsparty!

Mit Präsent bei der Awardsparty!

Samstag, 19. Oktober 2013

Rennbericht IRONMAN Hawaii

Bevor ich zum eigentlichen Wettkampf komme, ein paar einleitende Worte zur Vorbereitung. Nach 2 ruhigen Regenerationswochen nach dem Ironman FFM gab‘s dann, meistens im 2 Wochenrhythmus, die Trainingspläne von Gerhard (meinem Trainer). Und so stürzten Peter, Marcel und ich uns hoch motiviert und konzentriert in die zehnwöchige Vorbereitung zu Hause und die knapp zweiwöchige Phase auf Hawaii. Wettertechnisch hatten wir bis Mitte September Glück, ehe es dann in den letzten zwei Septemberwochen etwas ungemütlich wurde, aber auch das wurde überstanden. Nach Absprache mit Gerhard sollte der Schwerpunkt auf das Laufen gesetzt werden, wodurch wir letzten Endes jeden Meter der Tonkuppe in- und auswendig kannten und auch zahlreiche Runden im Stadion gedreht haben. Langeweile kam aber irgendwie nie auf. Auch das Radfahren kam natürlich nicht zu kurz, so standen einige Höhenmeter im Knüll auf dem Programm. Außerdem war jenes häufig mit längeren Koppelläufen versehen. Im Schwimmen sorgte Harald (unser Schwimmtrainer) mit zahlreichen 50er und 100er Intervallen dafür, dass wir unsere Grundschnelligkeit steigern konnten. Für mich kann ich sagen, dass die Pläne zwar fordernd waren, aber dass mir das Training jederzeit Spaß gemacht hat und es einem schon ein gutes Gefühl gegeben hat, wie man gemerkt hat, dass noch einmal eine Leistungssteigerung geschieht. Ums kurz zu sagen: Die Vorbereitung für Hawaii lief aus meiner Sicht wie von selbst!
Um mich möglichst gut in Kona zu akklimatisieren und einzuleben erreichte ich bereits, zusammen mit Doro (meiner Freundin), am Mittwoch, den 02.10. Big Island. Wie Helmuth (Vereinskollege) bereits berichtet hat, stieg hier das „Triathlonfieber“ immer mehr an. Es war schon beeindruckend, was um den Wettkampf herum so auf der Insel abging. Nachdem ich mich nach ca. 5 Tagen auf der Insel ganz gut an alles adaptiert hatte, stieg die Vorfreude auf den Wettkampf mit dem aufkommenden Drumherum immer mehr, jedoch war auch ich vor dem Wettkampf deutlich nervöser als sonst.

Nun aber zum Wettkampf (von Rechtsschreibfehlern bitte ich abzusehen, der Jetlag!:-/;-)):
Trotz Nervosität konnte ich die letzte Nacht vor dem Wettkampf recht gut schlafen. Um kurz vor drei sollte mein Wecker klingeln, um halb drei war ich wach geworden-passte doch! Frühstück am Hotelzimmer, dann noch schnell die Verpflegung eingepackt; die Räder und Beutel waren ja schon am Freitag eingecheckt worden; und um 4.00 Uhr gingen Marcel und ich mit Doro, Luca, Markus und Mikke (weitere Vereinssupporter;-)) zum Pier. Marcel und ich begaben uns dann auch gleich zum Bodymarking, diesmal mit Tattoo, wo wir jedoch noch eine kurze Wartezeit in Kauf nehmen mussten, ebenso wie Sebastian Kienle... Nachdem dieser Part erledigt worden war, gings zu den Rädern, um noch einmal alles durchzuchecken und rennfertig zu machen. Die Anspannung ist da, aber dennoch klappen die letzten Vorbereitungen ohne Probleme. Dann nochmal kurz bei Doro verabschiedet und ab gings zum Aufwärmen und zum letzten Abgehen der Wechselzone . Auf dem Parkplatz des King K. Hotels fand ich ein ruhiges Plätzchen, wo es außerdem noch einmal Dixies gab, wo man nicht Schlange stehen musste;-). Um halb sieben ertönte dann der Startschuss für das Profifeld, Zeit für mich also den Schwimmanzug anzuziehen, meinen After-Race-Beutel abzugeben und so langsam in Richtung Wasser zu gehen. Mittlerweile ist es zwanzig vor sieben, wir gehen umgehend ins Wasser und schwimmen Richtung Startlinie, wo sich schon einige andere Athleten tummeln, es geht schon eng zu, also erstmal zum Pier geschwommen und sich dort an den Reifen festgehalten. Da es mir  trotz 26-27° Grad Wassertemperatur immer mal wieder etwas fröstelte, schwamm ich immer mal wieder ein paar Meter umher. Fünf Minuten vor dem Start begab ich mich dann doch in Verlängerung der 1.Boje in die 2-3 Reihe zwischen die anderen Athleten. Wassertreten und sich auf der Stelle Platz verschaffen war nun angesagt, da immer wieder Athleten über die Startlinie hinaus schwammen, verzögerte sich der Startschuss etwas.
Schwimmen: Als es dann endlich losging, war das erwartete Geprügel da. Die ersten Bojen wurden rechts und links umschwommen, ehe es den Lifeguards gelang das Feld zu disziplinieren. Nach ca. 300-400m konnte ich dann einigermaßen frei schwimmen. Ich verlies mich dabei eher auf meinen eigenen Orientierungssinn, welcher mich im Testschwimmen ja recht gut geleitet hatte;-), und schwamm nahe der Bojen, immer mal wieder gab es dennoch leichten Kontakt mit anderen Athleten. Kurz vor der Wende wurde es dann an einer Boje ziemlich eng. Und so passierte es, dass ich nen Tritt vor die Brille bekam, was erstmal meinen Rhythmus brach und ich somit den Anschluss zur Gruppe, in der ich mittlerweile etwas mit schwamm, verlor, was sich im Nachhinein als nicht verkehrt herausstellte, da ich bei der Hälfte auf die Uhr schaute und erkannte, dass ich recht schnell unterwegs war, unter einer Stunde war drin:-) und ich hatte dabei ein gutes Gefühl. Auf dem Rückweg zum Pier verfolgte ich meine bewährte Taktik und konnte so noch einige Athleten überholen und fühlte mich auch bis zum letzten Meter des Schwimmkurses noch recht frisch. Nach 58min02sek kam ich aus dem Wasser, Ziel erreicht, jetzt schnell wechseln und auf geht’s aufs Rad - Klappte auch alles.

Radfahren: Hoch motiviert ging‘s gleich an den Fans vorbei die Palani Road hoch und auf den Stadtkurs. Das Feld war dicht gedrängt, also fuhr ich gleich mal zügig los, um möglichst bald „freie“ Fahrt zu haben und keine Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens zu kassieren. Auf dem Queen K. Highway angelangt, entzerrte sich das Feld schon etwas, jedoch machte ich weiter Druck, nach ca. einer Stunde auf dem Rad war die Gefahr des Windschattenfahrens einigermaßen gebannt. Der Wind stand gut, die Beine fühlten sich gut an und es rollte richtig gut. Jetzt galt es sich konstant zu verpflegen, was teilweise etwas schwierig war, da die Flaschen und Gels nur schwer zu greifen waren. Also musste die Geschwindigkeit hier immer etwas gedrosselt werden, um etwas abzubekommen. Hinter mir hatten sich einige weitere starke Radfahrer versammelt, so dass ich nicht permanent vorne fahren musste, jedoch tat ich das bis in den Anstieg nach Hawi aber meistens, da ich unter keinen Umständen eine Strafe kassieren wollte. Kurz bevor nach Hawi abgebogen wurde, dann erstmal die Anfeuerung von unseren Supportern genossen. Hawi hochzus hielt ich mich dann anfangs etwas zurück und fuhr strikt in meinem Pulsbereich, so dass ich dann erstmal am Ende der Gruppe war, dennoch wurden so langsam die ersten Profifrauen eingesammelt. Auch konnte ich dabei ganz gut das zurückkehrende Profifeld beobachten. Kurz vor dem Wendepunkt waren meine Beine dann aber ziemlich locker, so dass ich wieder nach vorne fuhr und auch eine kleine Lücke reißen konnte. Mittlerweile lag ich wohl unter den Top5 Agegroupern, es lief einfach. Am Wendepunkt dann den Special-Needs-Bag gegriffen, wodurch die Gruppe hinter mir wieder etwas heran kam und da von denen kaum einer einen Beutel griff, musste ich nun erstmal eine Lücke zufahren. Da es nun bei weiterhin guten Windbedingungen bergab ging, musste ich ordentlich Druck aufs Pedal geben, es gelang mir aber, mich wieder an die Spitze der Gruppe zu setzen und so meinen Rhythmus zu fahren. Zurück am Abzweig zum Queen K. Highway wieder Anfeuerungen durch die Fans und der Zuruf von Gerhard, dass ich erster Agegrouper war, das pushte nochmals…Also hielt ich meinen Rhythmus bei, noch ca. 60km zurück zum 2.Wechsel. Keine 5 Minuten später überholte ich jedoch erst den momentan führenden Agegrouper-jetzt führte ich tatsächlich-wow!!!. Immer mal wieder wurde eine Profifrau eingeholt, zwischen drin mal nen Blick auf den KM-Schnitt-41,0km/h-nicht schlecht, dachte ich, Beine immer noch gut, also fuhr ich weiter, läuft besser als erwartet. Den Schnitt konnte ich bis ca. 140-145km halten, dann drehte der Wind und kam für ca. 30km von vorne. Jetzt wurde es zäh, die Beine und das Gefühl waren weiterhin gut, nur wurden die Km nicht weniger:-/ ^^ Aber da mussten ja alle durch. Also konzentrierte ich mich weiterhin auf mich selbst. Vom Training wusste ich, dass es die letzten 10km der Radstrecke eher leicht bergab ging, mein Ziel war es nun weiterhin Druck zu machen und auch als erster in die 2. Wechselzone zu fahren. Und so kam es auch. 2km vor dem Ziel setzte einer der Verfolger zum Überholen an, jedoch ließ ich mir das jetzt nicht mehr nehmen!
Nach einer Radzeit von 4std36min52sek kam ich als führender Agegrouper in die 2.Wechselzone-ein geiles Gefühl, eben jenes, welches mich schon über die letzten KM der Radstrecke gepusht hatte. Die Zeit natürlich perfekt, gehofft und geplant hatte ich mit einer 4std45min, aber die Zeit war nochmals schneller als in FFM.

Laufen: Auch der 2. Wechsel klappte. Die Beine waren auch ganz ok, jedoch büßte ich durch das Anziehen der CEP’s die Führung ein. Das Loslaufen fiel etwas schwer, auch weil ich das Dixie in der 2.WZ verpasst hatte, auf welches ich schon seit Radkilometer 80 hin wollte… Naja, jetzt erstmal den Rhythmus finden, „oh-fiel mir das schwer“. Nach ca. 2km dann kurzer Stopp und schon ging’s flüssiger, ich hatte einen finnischen Mitläufer gefunden, sein Tempo schien zu passen-immer mal wieder kurzer Plausch mit ihm, es lief nun besser. Kurze Zeit später wurden wir von dem letztjährigen Agegroup-Weltmeister Christian Müller überholt, da konnte und wollte ich jetzt nicht mitgehen, jedoch blieb der Abstand zu Ihm zunächst konstant. Jetzt galt es für mich zunächst einmal mein eigenes Tempo zu finden und mich weiterhin an den Aidstations gut zu versorgen. Kurz nach einer solchen, ließ mein Mitläufer abreißen und ich lief wieder alleine. Mein Gefühl wurde nochmals besser. Zusätzliche Motivation kam durch die Anfeuerung der Zuschauer und Streckenposten ("Good Job, Good Job"). Jedoch fingen im Bereich des Wendepunktes am Alii Drive (ca. KM 8) erste Seitenstiche ein, welche zunehmend stärker wurden. An der nächsten Aid Station erstmal eine Gehpause einlegen und sich versorgen und runterkühlen. Dann versuchte ich weiterzulaufen, naja, war erstmal kein wirkliches Laufen möglich:-(, sofort wieder gehen, dann verstärkt auf die Atmung konzentriert, aber es stellte sich nur langsam eine Besserung ein. Ich wurde wieder überholt. Die anderen Agegrouper kamen mir mittlerweile auch entgegen gelaufen und die sahen irgendwie alle besser aus als ich mich fühlte. Jetzt wurde es hart für den Kopf. Auch die Streckenführung, das ständige Bergauf und Bergab des Alii Drives machten meine Seitenstiche nicht besser. Ich verlor weiter Zeit. Jetzt kam Gerhard mit dem Rad vorbei und sprach einige motivierende Worte, zudem hatte ich die Worte meines finnischen Mitläufers in den Ohren, der mir beim Überholen zu rief, dass heute jeder leiden muss… So langsam ging’s mir wieder besser, ich konnte wieder am Stück laufen und der KM-Schnitt wurde auch wieder schneller. Es ging wieder zurück Richtung Palani. Dort hoch überholte ich meinen finnischen Mitläufer wieder. Nun ging’s raus auf den Queen K. Highway. Dort Anfeuerungen durch Doro, Jonas und Hannes Hawaii Tours. Kurzer Zuruf von Jonas, dass ich irgendwo zwischen Platz 3-5 liege, und ein paar aufmunternde Worte.  Der Highway zog sich kontinuierlich leicht ansteigend in Richtung Energy Lab. Meine Seitenstiche waren nun zwar weitestgehend weg, jedoch ging mir etwas die Kraft aus und irgendwie fühlte ich mich total überhitzt und ein gescheites Tempo konnte ich auch nicht mehr anschlagen. Also waren wieder Geh- und Versorgungspausen angesagt. Mittlerweile befürchtete ich schon, dass das heute für mich noch ein „Wandertag“ wird, es lief nicht mehr, so wie ich wollte, dazu wurde ich dann von weiteren Läufern und Läuferinnen kassiert ohne auch nur etwas dagegen setzten zu können. Irgendwann kam ich dann zum Energy Lab, auch dort lief es nicht so rund, erst als ich einige Profiathleten gehen und leiden sah, ging bei mir der Schalter wieder rum. Am Ausgang des Energy Labs waren meine Beine wieder besser und mit der Aussicht, dass es jetzt immer leicht bergab ging und ich für die letzten 12km noch ne gute Stunde Zeit hatte, um eine Sub9 zu finishen, verlieh mir nochmals Flüge, oder wars das Red Bull im Special Needs Bag?!:-P. Es lief wieder lockerer und ich konnte noch einmal 2-3 gehende Profiathleten einsammeln und kam wieder näher an einen vor mir laufenden Agegrouper ran, nach meiner Zählung musste ich so ca. 10. sein, das wollte ich halten! An den Aid-Stations nahm ich bewusst etwas raus, um mich versorgen zu können, was ähnlich wie beim Radfahren z.T. etwas schwierig war, da Gels nicht immer angereicht worden, wohingegen man Cola und Wasser literweise hätte mitnehmen können:-/. Aber was solls, irgendwann hatte ich vorgesorgt und hatte aus der Gelkiste einfach ne Handvoll genommen, so dass ich nur noch die Flüssigkeiten brauchte. Auf dem Weg zurück fuhr Gerhard nochmals mit dem Rad vorbei und motivierte mich zum Sub9-Finish, was ich schon fest ins Auge gefasst hatte. 2 Meilen vor dem Ziel deuteten sich dann leichte Krampfansätze an, also war nun etwas Vorsicht angesagt, aber als ich oben an der Palani war, war's geschafft, ab nun ließ ich es ins Ziel rollen und konnte meine Zeit so noch einmal drücken! Die letzten 2km waren von nun an das Glücksgefühl schlechthin! Mit einem Marathon von 3std13min16sek konnte ich am Ende eine Finishzeit von 8std54min11sek erreichen. Genau die Zeit, mit der ich geliebäugelt hatte und auf welche ich gewettet hatte, womit ich dann bei Hannes Hawaii Tours dann auch den Jackpot knacken konnte.
Im Ziel war ich überglücklich den Marathon überstanden zu haben und war gespannt, was als Platzierung heraus gesprungen ist. Schließlich konnte ich den 3.Platz in der Ak 25-29 und den 36. Gesamtplatz erreichen, zudem war ich hiermit 9. bester Amateuer! Erst im Laufe der nächsten Tage realisierte ich allmählich, was ich da vollbrachte habe und dass ich so prominente Namen wie Pete Jacobs oder Luke Bell hinter mir gelassen habe, bzw. schneller Radgefahren bin als Craig Alexander, Per Bittner, etc. oder aber, dass ich im Gegensatz zu Profis wie Dirk Bockel oder Jan Raphael überhaupt das Ziel erreicht habe. Ein unbeschreibliches Gefühl und Erlebnis! Wozu auch das Erlebnis der Awardsparty am Tag nach dem Rennen zählte! Mit diesen ganzen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen kann ich sagen, dass es zwar mein erstes Mal Kona war, aber mit Sicherheit nicht das Letzte;-):-)!

Ein Dank dafür an ALLE, die das ermöglicht und unterstützt haben oder einfach nur da waren!

- Danke DORO, dass Du mich die Woche seit Frankfurt ausgehalten hast, es war nicht leicht mit mir...;
   I LOVE YOU:-*J!
- Danke Gerhard, dass Du immer wieder die richtigen Schrauben findest, woran Du bei mir drehen musst, es macht einfach Spaß!
- Danke Mama + Papa und Oma!
- Danke Marcel und Peter, dass wir einiges an gemeinsamer Trainingszeit zusammen verbracht haben!
- Danke an den großen, ganzen Rest, der sich jetzt noch angesprochen fühlt, ich sags euch dann nochmals persönlich;-)!


Freitag, 18. Oktober 2013

Goodbye Kona, Hello San Francisco and Germany

Nach 15 Tagen Kona kam gestern für uns der Tag der Abreise. Die letzten Tage stand in Kona v.a. Urlaub und Sightseeing an. Mittlerweile geht's meinen Beinen auch schon wieder besser. Heute stand dann noch ein kurzer Zwischenstopp in San Francisco an,ehe wir morgen früh wieder in Deutschland landen. So,jetzt geht's gleich ins Flugzeug,wo ich dann mal den Rennbericht schreiben will...

Sonntag, 13. Oktober 2013

Kurzupdate aus Kona!- 36.Gesamt, 3.Agegroup 25-29

Mit einem guten schwimmen,einem sehr guten Radfahren und einem "K(r)ampfauf" konnte ich in meiner Altersklasse den 3.Platz erlangen,was mir aber bedeutet,ist der 36. Gesamtplatz! Mehr Infos folgen...

Update:

Zunächst einmal möchte ich mich hiermit für die ganze Unterstützung an der Strecke, die ganzen Glückwünsche per Email, SMS, Facebook, etc. bedanken. Ich bin dabei alles so nach und nach zu beantworten...

Zum Wettkampf: Mir fällt es momentan noch sehr schwer den Wettkampf von Samstag in Worte zu fassen, deshalb muss ich alle Leser leider noch einmal etwas vertrösten; ich denke, dass ich auf dem Heimflug am Donnerstag/Freitag einen ausführlichen Bericht abtippen werde!
Momentan bin ich v.a. mental sehr müde, physisch bin ich vom Wettkampf schon wieder einigermaßen erholt, auch wenn die Fortbewegung zu Fuß momentan noch sehr langsam vonstatten geht.
Ich bin jetzt noch bis einschließlich Donnerstag auf Big Island Hawaii und genieße nun meinen wohlverdienten Urlaub;-):-D, daher sei es mir bitte verziehen, wenn hier noch nicht so viele Neuigkeiten erscheinen. Auf unserer Vereinshomepage gibt es aktuelle Berichte und Bilder, so dass man sich schon mal erste Eindrücke machen kann, des Weiteren ist hier ein kurzer Bericht des Triathlon-Magazins und außerdem berichtet die lokale Presse zu Hause;-). Dann gibt's auf tri2b.com ebenfalls noch ein paar Ergebnisse...
Gestern stand dann mit der Siegerehrung der letzte Part des IRONMAN an. Die nächsten Tage werde ich dann mit Sightseeing auf der Insel, Füße hochlegen, Baden und Relaxen verbringen; natürlich gibt's dann auch mal das ein oder andere Fast Food Gericht;-):-P, wenn man schon mal in den USA ist...
Bis dahin.

Samstag, 12. Oktober 2013

Kona Tag 9

So, nun wird's so langsam ernst. Momentan versuche ich noch einmal zur Ruhe zu kommen und die letzten Kleinigkeiten für den Wettkampf zu erledigen. Heute morgen stand noch eine kurze Trainingseinheit auf dem Programm, bevor ich dann eben mein Rad und alle sonstigen Wettkampfmaterialien einchecken musste-es ist alles gerichtet, es gibt kein zurück mehr, wegen mir kann's losgehen;-):-).
Um 17.00 steht dann noch die Pasta-Party von unserem Reiseanbieter Hannes Hawaii Tours auf dem Plan, bevor es dann zeitig ins Bett geht, ehe dann morgen früh um kurz vor 3 der Wecker zum großen Tag klingt.
Bis nach dem Rennen dann. Meine Startnummer ist 2025. Zu verfolgen ist das Ganze im HR-Fernsehen oder aber viel besser und aktueller bei ironmanlive.com.
Das Rad ist in der Wechselzone!

Alles ist vorbereitet!

Ironman-Pastaparty!

Freitag, 11. Oktober 2013

Kona Tag 8

Nachdem gestern noch einmal die letzten, kurzen intensiven Trainingseinheiten im Radfahren und Schwimmen auf dem Plan standen, war dann im Anschluss ausruhen angesagt.
So bummelten wir gestern und heute noch einmal über die Triathlonexpo, wo ich dann auch mal solche Recovery-Boots testen konnten, um meine Beine auch nochmals wettkampffit zu machen (Foto folgt;-)).
Gestern war dann noch die Wettkampfbesprechung angesetzt, woran wir auch teilnahmen-nichts Neues eigentlich, die Regeln sind wie immer...Heute Abend war dann noch die offizielle Ironman-Pastaparty, wo wir uns dann mit allerlei kohlenhydratreicher Nahrung versorgen konnten...
So langsam steigt die Anspannung und Vorfreude immer mehr an, etwas weniger als 1,5 Tage und der Startschuss fällt...
Morgen gibt's dann noch einmal ein kurzes Update, bevor es am Samstag dann ernst wird!!!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Kona Tag 7-Fotoimpressionen

Plakate früherer Sieger entlang des Pier


Radwendepunkt in Hawi
Sonnenuntergang auf Kona

Schwimmen im Aquatic Center

Am Pier
Wettkampfbesprechung

Eingang zur Expo!

Mein neuer Helm und Radbrille

Athletenarmband

Mit Caroline Steffen

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Kona Tag 5 und 6

Gestern stand für mich, Marcel und Peter eine Besichtigung der Radstrecke mit dem Auto an, welche sich auf Grund des Tempolimits auf dem amerikanischen Highway auch etwas hinzog. Zur Radstrecke ist noch zu sagen, dass Sie einfach gerade aus und im Wechsel mal leicht bergan und leicht bergab geht. Der Wind wird das Radfahren am Samstag mehr oder weniger anspruchsvoll machen! Ansonsten war noch ein kurzes regeneratives Training angesagt und ich konnte mir auf der IronmanExpo dann meinen neuen Aerohelm mit passender Brille für den Wettkampf abholen, welche es bei einer Sponsoringaktion von Rudy Project günstig zu erwerben gab, so dass ich mich dann auch mal für ein auffälliges neongelb entschieden habe;-)…

Heute Morgen stand dann gleich eine letzte schnelle Laufeinheit auf dem Programm, welche Peter, Marcel, Martin und ich dann im Natural Energy Lab absolvierten, wo es im Vergleich zum Rest der Strecke noch einmal wesentlich wärmer ist. Somit sind mir nun eigentlich alle Schlüsselstellen der Strecke bekannt. Heute Mittag haben wir dann noch unsere Startunterlagen abgeholt, ehe der Tag dann gemütlich ausklang, u.a. mit einem Besuch auf der Triathlonexpo, welche seit heute geöffnet hat und womit der Triathlon in Kona vollends Einzug gehalten hat. Hier gibt es alles rund um Triathlon von den Rädern, über Bekleidung, über Ernährung etc...und ist für die Sponsoren der Ort zur Präsentation...So werden auch die Stände der Sponsoren, wo diese viele Give-Aways verteilen, entlag des Alii Drives jeden Tag mehr. Eine nette Sache finde ich ;-)


P.s. -  Hier nochmal ein interessanter Link zum Testschwimmen von Samstag: http://tri-mag.de/aktuell/langstrecke/media/video/probeschwimmen-fuer-den-renntag-50569
- Fotoimpressionen folgen morgen wieder…

Montag, 7. Oktober 2013

Tag 4 in Kona

Mittlerweile rückt der Wettkampf des Jahres immer näher, ich befinde mich quasi schon in der Rennwoche. 

Heute war ein ruhiger Trainingstag mit einem gemütlichen Frühstück mit der ganzen Reisegruppe ;-) zum Tagesbeginn und einer kurzen Schwimmeinheit im Kona Aquatics Center angesagt. Anschließend waren noch etwas Bummeln und Relaxen und eine Massage angesagt, nachdem ich gestern beim Ironman Testswim auf der Wettkampfstrecke schon einmal die 3,8km abgeschwommen war und mit den geschwommenen 59min30sek schon ganz zufrieden war, da ich das Gefühl hatte, dass da noch deutlich was geht. Am Nachmittag fuhr und lief ich mir dann die Beine noch etwas locker, ehe wir mit unserer ganzen Reisegruppe noch ein typisch amerikanisch-mexikanisches-hawaiianisches Dinner genießen konnten…

Ansonsten ist noch zu berichten, dass der amerikanische Lebensstil mit allem Drumherum etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber im Großen und Ganzen gefällt es uns recht gut hier. Auch das Internetproblem hat sich in der Zwischenzeit gelöst...Einzig die Zeitverschiebung steckt noch etwas im Körper. So ist man tagsüber recht fit, jedoch wird man abends bereits gegen 19 Uhr müde, was sicherlich auch damit  zusammenhängt, dass es in Kona bereits um 18 Uhr dunkel wird, ist dafür aber auch wieder schon gegen 5 Uhr wach, aber auch das wird so langsam...

Unten sind noch einmal ein paar Impressionen angehängt.

P.s.: Weitere Berichte und Fotos auch unter www.tri-neukirchen.de 

Mit Peter und Phillipp vor dem Testschwimmen




Ankunft am Flughafen in Kona


Regen in Kona:-/


Erstes Schwimmen im Meer

Lecker Kaffee im Lava Java:-)

Frühstück

Samstag, 5. Oktober 2013

Neuigkeiten von der Insel Part I

So, wie versprochen nun mein erster kleiner Bericht aus Hawaii:
Einen Vorschauartikel aus der HNA, welcher noch spontan am Tag vor meiner Abreise entstanden ist, könnt Ihr unter folgendem Link nochmal online durchlesen: http://www.hna.de/lokales/schwalmstadt/schwaelmer-nimmt-ironman-hawaii-teil-3147085.html

Seit Mittwochabend amerikanischer Zeit (in Deutschland Donnerstagvormittag, also 12 Stunden Zeitunterschied) befinde ich mich nun mit meiner Freundin in Kona. Meine Vereinskollegen Peter und Marcel sind gestern bzw. heute nach gekommen. Nach der langen und anstrengenden Hinreise waren wir am Abend einfach froh ins Bett zu kommen. Zum Glück hatte der Transfer und Transport von Uns und unserem Gepäck dank Hannes Hawaii Tours reibungslos geklappt. Die Zeitverschiebung trieb uns jedoch schon morgens um 5 Uhr wieder aus dem Bett...:-/ Also baute ich erstmal mein Rad zusammen und dann ging's ans Pier zum ersten lockeren Schwimmen. Anschließend stand ein wenig Bummeln und Frühstücken (incl. landestypischer Besonderheiten im Supermarkt und im Restaurant;-):-)) auf dem Plan und wir konnten erste Eindrücke von der Insel sammeln...Gegen Mittag absolvierte ich dann noch einmal ein lockeres Rad- und Lauftraining, welches beides zu meiner Zufriedenheit trotz Hitze, Müdigkeit und Umstellung doch rech normal verlief.

Am heutigen Tag konnte ich dann etwas länger Schlafen, ehe es dann wieder zum Schwimmen am Pier und zum Frühstücken ging, bevor ich am frühen Mittag auf der Wettkampfstrecke noch einmal etwas flotter Rad fuhr und anschließend mit Begleitung durch meine Freundin noch einen Lauf absolvierte, bevor wir dann den Tag beim Bummeln in einem der vielen, kleinen Läden und beim einem leckeren Essen in einem Steakhouse ausklingen ließen:-)

So, das wars fürs erste!;-) Morgen dann noch etwas mehr, wenn die Internetverbindung hier im Hotel etwas stabiler ist...

Dienstag, 1. Oktober 2013

Morgen geht's los...

...und zwar der Flug nach Kona, Hawaii, zur IRONMAN Weltmeisterschaft!

Nachdem mein letzter Blogeintrag mittlerweile von Ende August stammt, ist nun wieder einmal Zeit für ein kurzes Update, bevor ich mich auf dem Weg zur letzten Radeinheit hier in Deutschland mache.

Die letzten 5 Wochen waren nochmals von einigen Trainingseinheiten geprägt. Wie die bisherige gesamte Vorbereitung für Kona konnte ich auch diese wieder ohne Probleme durchziehen und somit weiter an der Zuspitzung der Form arbeiten. Mittlerweile steigt die Vorfreude und auch Aufregung auf das Event IRONMAN World Championships doch deutlich an. Nachher steht dann noch Kofferpacken an, bevor es dann morgen früh in Richtung Frankfurt zum Abflughafen geht.
In Kona werde ich dann versuchen jeden Tag einen kleinen Blogeintrag zu veröffentlichen, um so die letzten Tage vor dem Saisonhöhepunkt auch für die Daheimgebliebenen erlebbar zu machen...

Freitag, 23. August 2013

Hawaii-Vorbereitungen II

Mittlerweile befinde ich mich in der 5. Trainingswoche für den Ironman Hawaii. Nach dem Start auf der Kurzdistanz in Erlangen konnte ich das Training nahtlos fortsetzen und alle Vorgaben meines Trainingsplanes erfüllen. Momentan macht das Training echt richtig Spaß und ich freue mich schon am Vorabend auf die Trainingseinheit des kommenden Tages. Auch merke ich, dass in Hinblick auf Hawaii vielleicht nochmal ein paar Leistungsreserven mobilisiert werden können. Das konstant gute Wetter tut sein übriges, einzig die Schwimmbäder dürften etwas wärmer sein, damit der Neo auch im Schrank bleiben kann;-).
Weitere Infos folgen in den nächsten Tagen. Unten mal eine kleine Fotoimpression von einem sechsstündigen Koppeltraining;-):-)

Montag, 5. August 2013

Triathlon Erlangen

Am gestrigen Sonntag startete ich in Erlangen über die Kurzdistanz (1,5km-39km-10,5km).
Da Erlangen ein toporganisierter Wettkampf ist, starte ich dort immer wieder gerne. Im letzten Jahr konnte ich hier die Mitteldistanz gewinnen, so dass es für mich außer Frage stand, dass ich auch in diesem Jahr dort wieder starte, auch wenn es über die Kurzdistanz ist.
Also besprach ich mit meinem Trainer, dass wir den Wettkampf als intensive Trainingseinheit nutzen und ich bis einschließlich Freitag noch mein normales Trainingsprogramm durchzog, da ich ja in diesem Jahr noch ein großes Ziel habe;-).
Ich freute mich eigentlich schon die ganze Woche auf den Wettkampf und war gespannt, was meine Beine so hergeben würden.
Das Schwimmen fand im angenehm warmen Main-Donau Kanal unter Neoverbot statt. Eigentlich Bedingungen, die ich mag. Auch war es mir recht, dass es Temperatur um die 30 Grad waren, so dass ich unter Hitzebedingungen noch einmal einen Wettkampf absolvieren konnte. Das Schwimmen verlief von Beginn an eigentlich recht gut, zu meiner Überraschung war ich an der Wendemarke nach 500m an der 5er Spitzengruppe dran, verpasste dann aber unter schwierigen Strömungsbedingungen den Zug nach vorne, so dass sich die Lücke bis zum Aufstieg aufs Rad auf ca. 1 Minute vergrößerte. Eine ebensolche war auch hinter mir. Also begab ich mich allein auf die Aufholjagd nach vorne und machte gleich mächtig Druck und kam auch der Spitzengruppe näher. Aber alleine gegen eine harmonierende Spitzengruppe, welche absolut fair fuhr, war es schwer anzukommen. So musste ich mich in Geduld üben und konnte immerhin 2 Athleten auf der Radstrecke überholen und versuchte dabei immer weiter den Abstand möglichst gering zu halten, was mir nicht ganz gelang, da ich nach dem Radfahren nochmals ein paar Sekunden nach vorne verloren hatte. Die ersten Laufmeter waren dann etwas schwerfällig, aber dank der guten Stimmung am Kanal und beim Stadiondurchlauf kam ich immer besser in meinen Laufrhythmus und kannte am Wendepunkt sehen, dass der 3. In Reichweite lag. Zwischen KM 4 und 5 lief ich dann auf Position 3 vor und konnte diesen Platz recht locker bis ins Ziel verteidigen. Der Sieger Tobias Heining und der 2. Florian Fink gaben mir nochmals ein paar Sekunden auf der Laufstrecke, so dass nach vorne der Zug abgefahren war, ich mich aber selber auch mit einer konstanten Laufleistung nach hinten absichern konnte.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich mit dem 3.Platz recht zufrieden bin, da ich die letzten Trainingstage noch in den Beinen merke, und somit an diesem Tag einfach nicht mehr drin war. Selbst unter normalen Umständen wäre es schwer für mich gewesen die ersten Beiden zu schlagen. Aber der Wettkampf hat mir auch so eine Menge Spaß gemacht und das Wichtigste war, dass ich ihn auch gesund über die Bühne gebracht habe und eine gute Leistung abrufen konnte

Jetzt geht’s für mich dann mit der Vorbereitung für Hawaii ohne Unterbrechung weiterJ

Samstag, 3. August 2013

Hawaii-Vorbereitungen

Mittlerweile sind knapp vier Wochen seit dem Ironman FFM vergangen. Nachdem die ersten zwei Wochen der Regeneration dienten und ich nur nach Lust und Laune trainiert habe,bin ich mittlerweile wieder voll im Training und in der Vorbereitung für die Ironman Worldchampionships auf Hawaii!
Das Wetter tut momentan sein übriges und lässt auch eine Vorbereitung unter klimatischen Bedingungen wie auf Hawaii zu;-). Somit macht das Training gleich nochmals mehr Spaß.
Dieses Wochenende werde ich am Sonntag nun noch einmal den Trainingsrhythmus etwas unterbrechen und in Erlangen eine Olympische Distanz bestreiten.

Mittlerweile sind auch fast alle organisatorischen Bedingungen für die Reise nach Hawaii erledigt. Mein Flug geht am 02.10., so dass ich wohl ausreichend Zeit zur Akklimatisation habe. Auch hat sich ein erster Sponsor aufgetan,womit die Reisefinanzierung schon mal etwas erleichtert ist,jedoch würde ich mich über weitere Sponsorenunterstützung sehr freuen;-)

Dienstag, 16. Juli 2013

After Race

Am Sonntag nach dem Rennen stand für mich neben dem Warten auf die Teamkollegen und dem Empfang durch meine Vereinskollegen noch ein bisschen Beine vertreten an der Wettkampfstrecke und den letzten Athleten beim Laufen zusehen an. Anschließend gab es noch ein lecker Pizzaessen.
Dann wollte ich eigentlich recht zeitig schlafen gehen und ausschlafen-aber nichts zu machen, nach max. 5Std Schlaf war ich wieder wach und fühlte mich schon wieder ganz gut. Klar, dass irgendwie der ganze Körper geschmerzt hat, aber ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann zur Awardsparty und Slotvergabe, ehe dann am Spätnachmittag noch einmal das Suchen meines Rucksackes auf dem Plan stand (was der anstrengenste Part des Tages war)-leider erfolglos. Anschließend machten wir uns auf dem Heimweg...
Awardsparty: Marcel und Ich mit Eneko Llanos

Postworkout-Mahlzeit;-)



















Die nächsten Tage waren dann sehr vollgepackt und irgendwie auch etwas stressig (demnächst nehme ich länger Urlaub;-)). Dutzende Emails warteten darauf beantwortet zu werden, die Presse wollte Interviews, von überall her kamen Glückwünsche, der Blog wollte mit Infos gefüllt werden, dann stand noch etwas Training zur Bewegungstherapie an;-), bei Hannes Hawaii Tours musste die Reise gebucht werden, und und und...Aber das gehört wohl auch dazu und war irgendwie auch cool;-):-D.
So langsam komme ich zur Ruhe und kann realisieren und genießen, was ich in FFM erreicht habe. Zugleich freue ich mich aber schon auf die Kona-Vorbereitung:-)!

Sonntag, 14. Juli 2013

Bericht Ironman Germany FFM

So, bevor ich nun mit dem eigentlichen Rennbericht beginne, zunächst ein paar Worte vor weg.

Ich möchte mich zu aller erst bei meiner Freundin und meinen Eltern für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis während der intensiven und umfangreichen Trainingsphasen in der Vorbereitung! Außerdem danke ich meiner Doro für die kleinen Motivationshilfen während dieser PhaseJ.
Dann natürlich selbstverständlich ein großes Dank an meinen Trainer Gerhard Marx. Ohne seine Pläne, ohne seine Worte, ohne seine Geduld mit mir , ohne, ohne, ohne wäre ich nicht da, wo ich momentan vom Leistungsvermögen her stehe. Danke!
Vielen Dank an meine Teamkollegen und Anhänger vom SC Neukirchen für die Unterstützung an der Strecke, es war ein Erlebnis und ich habe mich schon immer gefreut bei euch vorbei zu kommen!
Danke an Marcel für die vielen Gespräche während der Vorbereitung. Jetzt haben wirs gepackt-Kona, wir kommen!!!

Pre Race

Freitagmorgen um 10.30 machte ich mich mit Doro, Marcel und Michele auf den Weg nach Frankfurt. Freitag dann Einchecken im Hotel, Unterlagen abholen, kurzer Plausch mit den anderen Teamkollegen, Wettkampfbesprechung, Carboloading mit Eigenverpflegung (Pastaparty war mir zu stressig), Wettkampfbeutel gepackt und Rad fertig gemacht, dann noch kurzer Spaziergang am Main und früh schlafen gehen. So langsam stieg die Aufregung.
Samstagmorgen dann zeitig wach gewesen. Gemütliches Frühstück im Hotel. Dann gings mit Marcel und Michele zum Waldsee. Nach einer Fahrt mit Umwegen, dann noch kurzes Training (Rad/Lauf) und das Rad in die Wechselzone stellen. Kurz noch überlegt, welcher Laufschuh nun morgen angezogen wird und dann wurden die Wechselbeutel abgegeben. Dann schnellstmöglich zum Hotel zurück. Dort angekommen waren mittlerweile auch meine Eltern eingetroffen und brachten neue Verpflegung mit. Nach dem ausgiebigen Mittagessen, gings dann nochmal mit der gesamten Truppe in Richtung Expo,  noch einmal die Beine vertreten und Essen verdauen;-). Dann verbrachte ich die nächsten Stunden mit Fernsehgucken und Ausruhen. Abends noch einmal kurz am Main gesessen und den Tag mit einem Erdinger Alkoholfrei an der Hotel Bar ausklingen lassen, bevor es um 21Uhr ins Bett ging.


Wettkampftag

Morgens am Waldsee!
Die Nacht vor dem Wettkampf konnte ich recht gut schlafen. Um 2.45 Uhr ging der Wecker „Es konnte losgehen“! Frühstück wie immer, mit Honig, Roggenbrötchen, Espresso und Grünem Tee. Letzte Vorbereitungen im Hotel und ab gings zum Shuttle Bus! Stressfreie Anreise zum Waldsee mit dem Shuttle Bus. Dann warten bis die Wechselzone öffnet. Anspannung steigt weiter. Dann öffnet sich endlich die Wechselzone, letzte Vorbereitungen werden getroffen. Immer mehr Anhänger vom SCN treffen ein! Ich beginne mit einem kurzen Aufwärmprogramm-Beine fühlen sich ganz gut an-Ich bin bereit! Letzter Gang zum Dixi, dann den Neo angezogen, Verabschiedung bei Doro und den ganzen Anhang. Marcel und ich machen uns auf dem Weg zum Einschwimmen. Läuft ebenfalls. Doch dann passiert es bzw. ich bemerke etwas. Vor dem Wettkampf sagte jemand zu mir, dass bei einer Langdistanz irgendwas immer schief geht, und so war es auch bei mir.
10min vorm Schwimmstart merkte ich als ich über die Zeitmessmappe ging, dass bei mir nichts "Piepte". Also nochmal drüber. Wieder nichts. Dann guckte ich runter- sch...Chip im Rucksack vergessen, Rucksack bei meiner Freundin, Freundin wohl oben hinter der Wechselzone...Panik kommt auf! Noch 9min. Ich rufe Marcel herbei,der in derselben Startgruppe ist, er soll Ausschau nach meiner Freundin oder einem anderen Supporter von uns halten. Dann kann ich immerhin meinen Vater über ein "Passantenhandy"  herbeiholen... Der versucht auch alles (wie ich im Nachhinein erfahren habe, ging auch bei dem gesamten Supporterteam einiges drunter und drüber, die haben wohl auch aneinander vorbeigeredet. Meine Freundin ist dann in die WZ gelaufen und gab meinen Rucksack dann Claus und Peter, welche in der zweiten Startgruppe, waren. Peter wiederum, selbst im Stress, stellte meine Rucksack, dann am Schwimmeinstieg ab, in der Hoffnung ich bekomme so meinen Chip.
-Naja, der Rucksack ist immer noch mit allen Wertsachen und Klamotten drin verschwunden. Naja, was solls, kann nun nichts mehr machen.-)
Ich selbst renne umher und suche selbst, keiner mehr zu finden. Dann zu den Kampfrichtern. Ich erkläre die Situation. Soll mir nen neuen Chip oben holen. Noch 3min. Keine Zeit. Dann lässt sich ein Kampfrichter drauf ein,vdass ich so starten darf und beim Bike-Start den Chip holen soll. Noch 1min. Nationalhymne erklingt und ich bin noch nicht im Wasser, also runter ins Wasser. 30sek!. Dann Startschuss; wird schon werden, denke ich!

Schwimmen

Ich schwimme los und mein Kopf arbeitet noch, konzentriert bin ich nicht zu 100%. dann Landgang Vereinskollegen rufen mir zu "Chip bekommst Du oben"-eine gute Nachricht!, Blick auf die Uhr 29min30sek für ca. 2.1km.  Erleichterung kommt auf. Läuft wohl.. Zweite Runde läuft dann vom Kopf her befreite. Kann noch nen paar einsammeln. Dann Schwimmausstieg: Die Zeit: 53 hoch, super im Plan, dann mich den Berg zur Zeitmessung hochgekämpft... Durch die WZ, irgendwie sehe ich auf dem einen Auge unscharf-Kontaktlinse verloren, auch das noch!  Aber erstmal Neo aus, in den Beutel, zum Rad gelaufen, Helm aufgezogen, Startnummer dran. dann Ersatzkontaktlinse aus dem Wechselbeutel rein (ging überraschend ruckzuck) und ab geht die Post!

Landgang!
Die ersten Meter der Radstrecke!




Radfahren

Beim Aufstieg kommen sofort die Helfer herbei und bringen mir einen neuen Chip. Beine fühlen sich gut an, also gleich mal Frankfurt rein, ein bisschen Druck gemacht. Scheint etwas Gegenwind zu sein. Sammle gleich ein, erste Profifrauen sind dabei. Es läuft!  Aber es scheint Gegenwind zu sein. Bergen-Enkheim hoch, merke ich, dass ich heute richtig Druck am Rad habe. Fahre locker unter meiner Schwelle und überhole noch... Weiter gehts, auch bergab kurbel ich ne lockere 100er Frequenz und überhole spielend...Dann Kopfsteinpflaster in Hochstadt, auch geschafft;-). Immer noch Gegenwind. Ungewöhnlich, sonst ist ja meist von Friedberg nach FFM Gegenwind. Naja, irgendwie machts mir auch nichts. Bin jetzt hochkonzentriert und freue mich schon auf die Fahrt von Friedberg nach FFM, hoffentlich mit Rückenwind. In Friedberg angekommen dreht der Wind wirklich etwas, aber so richtig schieben tut der Wind auch nicht, so wars dann auch später auf der 2.Runde. Eigentlich recht gute Bedingungen. Dann Heartbreak-Hill, dort stehen unsere Anhänger, geil! Bin deutlich unter dem Zeitplan! Und es läuft immer runder. Ich versuche mich zu bremsen. Dann Frankfurts runter, nochmal bisschen Geschwindigkeit aufgenommen, nach der 1. Runde mit Zufahrt ca. 39.5 Schnitt. Deutlich unter Plan! Aber mein Vereinskollege Martin sagte mir schon, dass die erst Runde schneller gefahren wird. Also brauche ich etwas Polster... Dann geht’s weiter. Zweites Mal Bergen-Enkheim- bekomme meine Eigenverpflegung gereicht. Dann zweites Mal Hochstadt. Beim Torbogen gucke ich Richtung Lenker-irgendwie fehlt da was-sch... mein Tacho hat sich verabschiedet...Umkehren wäre doof. Also weiter, muss ich halt mehr auf den Pulsmesser schauen, aber irgendwie hatte ich das Tempo von der ersten Runde im Gefühl, naja sind ja auch nur noch 60km. Bis Hochstadt war der Schnitt nochmal angestiegen. Ich drücke weiter und sammle wieder ein paar Athleten ein, so langsam wird das Feld dünner, ein paar Starter der 2.Gruppe sind jetzt auf der Strecke, kein Problem, alle fahren rechts... Dann erkennt mich auf dem Motorrad ein Kampfrichter bei uns aus der Gegend. Der ruft mir nur zu-"Marc,gib Gas". Ich kann mich sofort von den Überholten absetzen. Ich fühle mich noch recht gut. Schnitt sollte auch noch richtig gut passen. So langsam zieht sichs etwas. Bis Km 140-150 noch konzentriert, aber ohne Tacho ists irgendwie schwierig die Kontrolle zu behalten. Dann wieder Friedberg, jetzt weiß ich, dass nur nochmal Vilbel und ein kurzes Gegendwindstück kommt. Ich reiß mich nochmal zusammen und drücke weiter. Bad Vilbel hoch, überhole ich Reto Stutz,welcher mich auf der ersten Radrunde überholt hatte und hänge ihn ab. Wow, geht gut heute! Wieder bei den Fans vorbei (Gänsehaut!) und nach Frankfurt runter, nochmal etwas Tempo gemacht...
2.Radrunde!

Laufen

Dann in die Wechselzone. Klappt alles reibungslos, stressfrei gewechselt und losgelaufen! Hm, Beine schon etwas dick und pinkeln muss ich auch. Naja, erstmal laufen. Km3, Beine werden immer  besser. 4.05-Schnitt, fühlt sich gut an-wird wohl nichts, mit dem verhalten loslaufen:-/-klappt irgendwie nicht. Also weiterlaufen- Ich liege deutlich unter Plan . An die Verpflegung denken. Dann erstes Rundenbändchen bekommen. Noch 3!  Mein Kopf arbeitet viel-wohl zu viel, zähle schon die Km runter, ob das gut geht... Dann auf die 2.Runde-Rettung naht. Ein Athlet namens Uwe läuft auf seine 1.Runde. Ich merke er ist schnell, dann macht er am Rand kurz Stopp bei seinem Anhang. Das kommt mir ganz gelegen, ich frage ich Ihn, was er laufen will-unter 3std-passt!  „Lass zusammen laufen“, sage ich, er ist einverstanden! Wir sind immer noch recht schnell- KM-Zeiten im Schnitt von 4.05, locker ists nicht mehr, irgendwie kann ich aber nicht rausnehmen, naja, ich denke jetzt, was ich hab, das hab ich...! Ich muss Uwe immer wieder bremsen nicht noch schneller zu machen, gegen Ende der 2.Runden werden wir langsamer 4.10, wird besser, ich bin schon angeschlagen, noch 2 Runden. Martin ruft mir zu ,ich soll mir noch Kräfte für die 4. Runde aufheben. Uwe ruft, die 3.Runde wird die Härteste! Das Tempo geht runter 4.15-20. Auch noch gut, Aber jetzt wirds hart. km 23-24 wird langsam. dann beim km 25 Pinkelpause und kurzes Gehen an der Verpflegung, wollte ich eigentlich vermeiden, naja, macht nichts, neu verpflegen und weiter geht’s! Uwe versucht mich zu motivieren dran zu bleiben, geht nicht. Er bleibt noch bei mir, zwar so 10-20m vor mir, aber in Sichtweite. Dann nochmals Gehpausen an der Verpflegung, so langsam scheine ich mich wieder zu erholen. aber so langsam will mein Körper keine Gels mehr. Die Beine werden schwerer. KM-Zeiten von 4min40sek und langsamer.  Bei km 30 wirds wieder besser. Ich habe 3 Rundenbändchen und muss nur noch eine Runde. Bin noch auf Kurs 8.40, wenn ich nen 4.30er schnitt laufe. Ich versuche nochmal tempo aufzunehmen. passiert aber nicht mehr viel:-/. Die Km-Zeiten gehen vllt von 4min45-50sek auf 4min35-40sek. bei km 33 lasse ich Uwe laufen... Ich kämpfe mich allein durch. Nochmal andere Mainseite, dort geht Pete Jacobs-völlig fertig. Noch 5km! Dann letzter Wendepunkt, 4.Rundenbändchen, wieder gehen. Aber bald geschafft. Noch 2km jetzt gehts wieder besser. Wieder meine Vereinskollegen, die mir zu rufen, dass ichs gleich genießen kann und dass ich gut im Rennen liege! 1,5km nochmal Tempo halten. Nochmal über den Main-ich habs!  Rechts weg auf den Römer und ins Ziel! Ich lass mich einfach nur fallen:-D-8std45min steht auf der Uhr! Geil, ich habs gepackt!

Auf der Laufstrecke!

Zieleinlauf am Römer!

Ziel

Mir geht’s schnell wieder gut. Michael Raelert wird gerade interviewt (da gings ihm schon wieder besser;-)). Hinter den Absperrungen kurz die Gratulation von meinem Vater und von Doro abgeholt und dann in den Athletes Garden. Essen, Trinken, Duschen und Massage!  Dort erzählt mir ein anderer Athlet, dass ich wohl die Altersklasse gewonnen habe. Dann geht’s nach draußen zu meinem Anhang!
Erst ca. 1,5-2std nach Zieleinlauf, als ich am Handy nach den Ergebnislisten geschaut habe, habe ich bemerkt, dass ich schnellster Agegrouper war, auf der Urkunde stand nur, 1st Div. 25-29. Mein Trainer meinte nur "das wussten wir die ganze Zeit schon"- Man, warum sagt mir keiner von denen was!!!



3xHawaii-Quali, mit Peter und Marcel

Ein Dank an den Trainer:-)

So, hier geht’s dann die Tage weiter. Sollte erstmal für eine Abendlektüre reichen;-)
Vielen Dank an den Fotografen Axel, Caro, Doro und Helmuth für die tollen Fotos!