Dienstag, 25. August 2015

Vorbereitung Ironman Hawaii 1

Hier nun ein kurzes Update zu den Wettkampfvorbereitungen für den Ironman Hawaii.
Nach dem Wettkampf in Wiesbaden konnte ich nach 2-3 ruhigeren Tagen relativ nahtlos mit einem Grundlagenausdauer-Block in die Vorbereitungen für die Ironman Weltmeisterschaften einsteigen. In 5 Wochen geht schon der Flieger nach Hawaii und bis dahin steht noch einiges an Arbeit an.
Ich werde immer mal kurze Updates veröffentlichen!

Montag, 10. August 2015

Rennbericht Ironman 70.3 Wiesbaden

Nachdem die Erholung vom Ironman FFM doch recht schnell voran ging und die Trainingseinheiten auch schon wieder recht vielversprechend verliefen und der Testwettkampf am letzten Sonntag auch recht gut war, ging ich mit großen Erwartungen in Wiesbaden an den Start. Die Vorwettkampfwoche verlief gut, am Wettkampfmorgen fühlte ich mich eigentlich auch gut, aber schon im Wasser ging an diesem Tag nicht viel.
Nach dem neu eingeführten "Rollingstart-Prozedere" (alle paar Sekunden werden ein paar Leute losgelassen und die Zeitnahme beginnt an der Wasserkante-meine Meinung: Kann man mal machen, fairer ist aber nach wie vor der Massenstart, gehört zum Triathlon dazu!) kam ich gleich mit den Ersten los. Aber irgendwie war ich mittendrin in der Gruppe und frei schwimmen konnte ich mich auch nicht wie gewohnt. Außerdem waren die Arme irgendwie verkrampft. Nach ca. der Hälfte der Schwimmstrecke kam allmählich ein Rhythmus rein, jedoch merkte ich, dass es nicht wirklich schnell war. Das bestätigte mir der Blick auf die Uhr beim Landgang nach ca. 1500m. Immerhin verlor ich nicht noch weiter Boden und blieb in der Gruppe. Nach unzufriedenstellenden 27min39sek kam ich aus dem Wasser. Mein Teamkollege Martin war ca. 1 Minute vor mir, normalerweise schwimmen wir die gleiche Zeit oder innerhalb weniger Sekunden. Immerhin fühlten sich die Beine recht ordentlich an und so konnte ich auch auf den ersten 30 relativ flachen Kilometern gut Druck machen. Nach ca. 10km holte ich Martin ein, bei 20km fuhr er wieder an mir vorbei, dann zunächst auf Sichtweite, ehe ich im Anstieg vor der ersten längeren Abfahrt zu ihm und zwei weiteren Athleten den Anschluss verlor. Von da an war ich auf mich allein gestellt und musste mit der Uhr, den Wattwerten und mir selbst kämpfen. Die Werte waren zwar recht ordentlich, aber ein gutes Gefühl stellte sich nicht ein. Ich überholte zwar immer mal wieder vor mir gestartete Profiathleten bzw. schnellere Schwimmer und konnte die auch sofort auf Abstand halten, aber ein guter Tag schien es nicht zu sein. Als ich nach 90 mit zahlreichen Anstiegen versehenen KM in die zweite Wechselzone kam, war Martin bereits am Rauslaufen. Ich stieg vom Rad ab und überraschenderweise waren die Beine noch recht gut. Problemloser Wechsel, kurze Pinkelpause und los ging's. Und plötzlich schien es so langsam anzulaufen. Seit St. Pölten und FFM in diesem Jahr habe ich denke ich gelernt, dass man im Rennen auch  mal Geduld haben muss, und so konnte ich relativ schnell die gute Minute zu Martin zu laufen und mit KM-Zeiten von 3min40sek Boden  auf viele Teilnehmer gut machen. Nach der Hälfte der Strecke merkte ich schon, dass es hart werden würde das Tempo durchzuhalten, also reduzierte ich etwas. Bei Km 14 musste ich einen Dixistopp einlegen, dann kam ich auch wieder in den Rhythmus rein, jedoch merkte ich, dass sich die alte Problematik (Seitenstechen bzw. eher ein Verkrampfen von tiefer liegender Muskulatur im Bauchbereich) meldete. Und so stand für mich bei KM 16 eine Geh-/Trabpause über 1km an, ehe ich mich wieder einigermaßen fangen konnte, da mir mein Trainer und meine Freundin zu riefen, dass ich in meiner Altersklasse noch auf Platz 2 liege. Martin war da schon wieder an mir vorbei gezogen und ich kämpfte mit mir wieder ins Rennen zu finden. Immerhin konnte ich es noch ins Ziel bringen, ehe wenig später im Ziel dann die Ernüchterung folgte, dass es nur zu Platz 4 gereicht hatte, da ein Athlet 15 Tausendstel vor mir lag. Naja, abhaken, die Tage noch einmal in Ruhe analysieren und weiter machen und das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren-war einfach nen Scheißtag! Glückwunsch an Martin und danke an alle Supportern an der Strecke!






Sonntag, 9. August 2015

Ironman 70.3 Wiesbaden-Kurzbericht

Das war ein gebrauchter Tag heute beim Ironman 70.3 Wiesbaden, 4. AK 25, Gesamt 34.! Das hatte ich mir anders vorgestellt! Beim Schwimmen und Radfahren fand Ich keinen gescheiten Rhythmus,ehe Ich die ersten 14 Lauf-KM ordentlich Boden gutmachen konnte,bevor ich Seitenstechen bekam und Gehpausen einlegen musste und dann irgendwie die Luft raus war. Zu allem Überfluss war der 3.,später gestartet,nur 15 Tausendstel vor mir! Ausführlicher Bericht folgt...

Ironman 70.3 European Championship Wiesbaden

In knapp drei Stunden fällt für mich der Startschuss für die Ironman 70.3 Europameisterschaft in Wiesbaden. Es ist alles gerichtet, Freitag angereist, in Ruhe die Lage gecheckt;-), die letzte Einheit trainiert und ausgiebig die Füße hochgelegt. Mal schauen,was die Beine so 5 Wochen nach dem Ironman Frankfurt und 9 Wochen vor dem Ironman Hawaii hergeben! Go Hard or Go Home!!!

Sonntag, 2. August 2015

Silbersee Triathlon

 Mit dem heutigen Sieg beim Silbersee Triathlon ist mir ein erfolgreicher Test für den Ironman 70.3 Wiesbaden in  einer Woche gelungen.
Da der Wettkampf unweit von zu Hause stattfand, bin ich morgens ganz gemütlich die 15km mit dem Rad angereist, ehe dann die übliche Wettkampfvorbereitungen stattfanden.
Um 10.00 fiel der Startschuss und ich konnte mich gleich an die Füße meines Trainingspartners Robin heften, der diesmal nur in einer Staffel schwamm. Schließlich stieg ich nach 700m wenige Sekunden hinter Robin, dem späteren Vierten und zeitgleich mit dem späteren Zweiten Daniel Gebert auf Position drei aus dem Wasser. Dann gewechselt und an dieser Position ging's auf's Rad. Einen "Schnellwechsler" hatte ich nach 1km wieder überholt und nach ca. 3km hatte ich die erste Position inne und fuhr ab da dann mein eigenes Rennen und wollte einfach mal Gas geben und gucken, was die Beine so her gaben. Und so machte ich v.a. an den Anstiegen Druck, so dass ich am ersten Wendepunkt nach. ca. 8km bereits über 30sek Vorsprung hatte. Bergab fuhr ich kontrolliert, ehe ich am Ende der 23km Radstrecke knappe zwei Minuten Vorsprung hatte. Noch wollte ich jedoch nicht locker lassen und so versuchte ich das Tempo beim Lauf weiterhin oben zu halten. Am Wendepunkt sah ich dann meinen beruhigenden Vorsprung, wollte jedoch aber noch versuchen eine gute Gesamtzeit zu erreichen und so ließ ich erst nach 4km locker und lief den letzten KM locker ins Ziel. Und somit konnte ich zum ersten Mal den Silbersee Triathlon mit einer Zeit von 1std04min35sek gewinnen, was gleichzeitig Streckenrekord bedeutete.
Nun gilt in der nächsten Woche meine volle Konzentration dem Ironman 70.3 Wiesbaden. Mal gucken, was da so geht;-):-)!

Rad-Ziel Marco Berger
Schwimmausstieg ZKV


Zieleinlauf Marco Berger
Los geht's Marco Berger