Sonntag, 30. Juni 2013

Noch 7 Tage!!!

Nachdem ich die ersten Tage nach meinem Radsturz mit dem Training kürzer treten musste, konnte ich in der vorletzten Woche noch einmal ein paar gute Trainingsreize setzen, welche in Hinblick auf den Ironman noch einmal etwas Selbstvertrauen gaben. Sturzbedingt habe ich dann auch auf den Ligastart in Zell verzichtet.
Der Ligastart am Rothsee war sowieso nicht eingeplant. Somit galt meine volle Konzentration der Ironmanvorbereitung, so dass am 07.07.2013 alles passen sollte.
Alle Wunden sind verheilt, die Beweglichkeit ist wiederhergestellt und das gute Körpergefühl kommt auch wieder zurück...
Mittlerweile hat die Taperphase angefangen und der Countdown für meinen ersten Start bei einem Ironman läuft. Ich werde um 6.45 Uhr in der ersten Schwimmgruppe starten und somit hoffentlich ein Schwimmen ohne Prügelei erleben und ein paar gute Füße finden;-).
In der nächsten Woche steht dann überwiegend Ruhe und 2-3 kurze,intensive Trainingseinheiten an!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Aktueller Gesundheitszustand

Mittlerweile sind 4 Tage seit dem Wettkampf vergangen und die Folgen des Sturzes sind immer noch spürbar. Zwar bin ich am Montag gleich wieder am Rad gesessen, jedoch merkte ich da, dass es mehr ein Krampf war. Abends ging es mir dann nicht gut, so dass ich am folgenden Tag nochmal zum Arzt ging, welcher mich die folgende Tage erst einmal aus dem Training heraus nahm. Nicht das Optimale, aber vielleicht in Hinblick auf den Ironman auch mal nicht verkehrt dem Körper etwas Ruhe zu gönnen. Die Muskelverspannungen lösen sich so langsam und auch die Schürfwunden heilen so langsam, so dass ich optimistisch bin, ab dem Wochenende wieder vernünftig trainieren zu können, denn das Nichtstun beruhigt mich nicht gerade und so langsam bekomme ich das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt...

Mittwoch, 12. Juni 2013

Vom Pech verfolgt

Der 2. 2.BL Wettkampf dieser Saison fand letzten Sonntag im Rahmen des Darmstädter Woogsprints statt. Zu absolvieren war eine windschattenfreie Sprintdistanz (0,75km-20km-5km).
Optimistisch und auf gutes Wetter hoffend, machten wir uns am Sonntagmorgen auf den Weg Richtung Darmstadt. Jedoch zog schon kurz vor Frankfurt ein Gewitter auf, was Starkregen mit sich brachte. In Darmstadt angekommen regnete es auch dort. Und es wurde auch nicht weniger. Meine Motivation für den Wettkampf war nicht die beste. Der Start wurde mehrmals verschoben. Als es dann los gehen konnte, zeigte sich die Sonne und von oben wars trocken. Also eigentlich ganz gute Bedingungen für einen Wettkampf.
Die Wassertemperatur war diesmal mit knappen 21 Grad recht angenehm war und es durfte mit Neo geschwommen werden. Mein Schwimmen endete recht zufriedenstellen, aber gut wars nicht, so dass ich im Mittelfeld aus dem Wasser kam. Der Wechsel lief gut, so dass ich auf der Radstrecke recht schnell eine große Gruppe vor mir fahren sah. Ich versuchte mich heran zu arbeiten, was mir auch mit Hilfe einer kleinen Gruppe mit meinem Vereinskollegen zusammen gelang, so dass wir am 1. Wendepunkt nach 5km aufgeschlossen hatten. Ich fühlte mich recht gut und versuchte das Tempo in der Gruppe hochzufalten, da ich in die erste Gruppe vorfahren wollte. Jedoch lief die Verfolgung nicht ganz so optimal. Es kam keine richtige Gruppendynamik zu Stande. So kam es bei Km 9 vllt. zum Unvermeidlichen bzw. zu einem Ereignis, welches eigentlich typisch für solche Situationen (vgl. den Radsport) ist. Die Streckenführung wurde etwas enger und es ging leicht bergab und in einem Km erfolgte der nächste, enge Wendepunkt. Ich befand mich plötzlich in der Mitte der Gruppe wieder, bekam einen Schubser von links, einen von rechts, was ich zunächst noch ausgleichen konnte, und dann noch einen Schlag gegen mein Hinterrad und dann schlug ich schon am Asphalt auf und rutsche über den Boden und sah die anderen auf mich zu kommen. Mit mir zusammen kamen noch zwei weitere Athleten zum Sturz. Geschockt musste ich mich erstmal 2 Minuten am Straßenrand sammeln und mein Rad checken, bevor ich mich entschied den Wettkampf fortzusetzen. Meine Schürfwunden bluteten zwar, aber die Schmerzen hielten sich in Grenzen und ich hatte erst einen weiteren Teamkollegen an mir vorbeifahren sehen, so dass ich mir dachte, dass ich es zumindestens versuchen kann. Zum Glück entschied ich mich so, denn auf der 2.Radrunde sah ich, dass am Straßenrand ein verlassenes Rad und ein Rettungswagen standen. Ich vermutete, dass es meinen Teamkollegen ebenfalls erwischt hatte, denn das Rad kam mir irgendwie bekannt vor (was ich später leider auch so herausstellte). Also versuchte ich auf der Radstrecke wenigstens noch einigermaßen den Anschluss wiederherzustellen. Jedoch war dies quasi unmöglich. In der zweiten Wechselzone angelangt, zog ich in Ruhe meine Laufschuhe an und versuchte noch einmal das bestmögliche beim Laufen herauszuholen. Dort lief es immer besser und ohne komplett Anschlag zu Laufen, konnte ich noch 2-3 Plätze gut machen. Wenigstens beim Laufen scheints bei dem ganzen Sch… voran zu gehen…
Nach dem Wettkampf ließ ich mich erstmal versorgen und besuchte meinen Kollegen im Krankenhaus, wo wir auch diesen schon wieder mit nach Hause nehmen konnten.
Wie‘s nun weitergeht, berichte ich in den nächsten Tagen. Hier noch zwei Fotoimpressionen.
Die ersten Meter nach dem Sturz (Quelle: U.Angersbach)
Auf der Laufstrecke (Quelle: SCN)

Mittwoch, 5. Juni 2013

1. Wettkampf 2.Bundesliga in Nürnberg

Der erste Triathlon der Saison war zugleich der Saisonstart der 2.Bundesliga Süd in Nürnberg. Es galt eine Sprintdistanz über 750m Schwimmen, 18km Radfahren und 5km Laufen zu absolvieren.
Für mich war es ein Wettkampf zum Vergessen. Er fand unter Bedingungen statt, bei denen Triathlon einfach keinen Spaß macht. 5 Grad Außentemperatur, maximal 15 Grad Wassertemperatur, Regen und Wind und dazu noch teilweise schlechte Streckenbedingungen.
Schon vor dem eigentlich Start waren wir Starter komplett durchnässt und durchgefroren. Selbst ein kurzes Einlaufen konnte die Betriebstemperatur nicht erhöhen, auf das Einschwimmen verzichtete ich ganz.
1.Radrunde (noch mit Verfolgern)(Quelle: SCN)
Start zum Laufen mit offenem Schuh(Quelle:SCN)
Somit war die Schwimmleistung von mir mit 10min20sek für 750m (mit Neo) auch nicht die beste, da ich einfach nur irgendwie und schnellstmöglich aus dem Wasser heraus wollte. Am Rad konnte ich dann einige Plätze gut machen und mich von ca. Position 35 auf Position 20 vorarbeiten. Jedoch merkte ich bereits beim Radfahren, wie mir mein Körper immer mehr meine Grenzen aufzeigte und die Energie für den Erhalt der Körpertemperatur bereitstellen wollte und nicht für sportliche Aktivität... In der Wechselzone angekommen wurde der Wettkampf dann endgültig zur Katastrphe für mich. Durchnässt und mit klammen Fingern legte ich die langsamste Wechselzeit aller Teilnehmer hin und verlor alle Platzierungen, die ich nach dem Schwimmen gut gemacht hatte wieder. Demotiviert ging es auf die Laufstrecke, wo mein Körper mir dann erneut sagte, dass er heute nicht zu Höchstleistung bereit ist. Also lief ich das Rennen noch durch und belegte einen für mich enttäuschenden 32. Platz. Mit dem Team war es für uns auch nicht besser. Wir wurden 10. von 12 Mannschaften. Somit ist für beide noch deutlich Luft nach oben...Der nächste Wettkampf steht an diesem Wochenende in Darmstadt an, wo es gilt die Platzierungen zu verbessern!
Festzuhalten bleibt zumindestens, dass ich dieses Kälterennen wenigstens gesund überstanden habe und die nächsten 2 Wochen noch einmal einen guten Trainingsblock für den Ironman durchziehen konnte.

Dienstag, 4. Juni 2013

Endlich mal wieder ein neuer Post...;-)

Nachdem mein letzter Blogeintrag mittlerweile knappe zwei Monate her ist; die Gründe dafür sind eigentlich ganz einfach: Zeitmangel! aufgrund des vielen Trainings und der Arbeit; folgt hier zunächst einmal in kurzer, stichpunktartiger Zusammenfassung ein kleines Lebenszeichen von mir;-).

Die im letzten Blogeintrag geschilderte Überlastungsverletzung im Knie stellte sich dank einiger physiotherapeutischen Behandlungen bei Herrn Ackermann vom PTZ und durch die sportmedizinische Betreuung von Herrn Torsten Frech (Uni Gießen) als nicht gravierend heraus. Es hat mich lediglich 4 Wochen geregeltes Lauftraining gekostet:-/. Als Hauptauslöser stellte sich möglicherweise ein Materialfehler an meiner FSA-Kurbel dar, den ich durch Zufall bei der Radpflege entdeckte:-/ :-O. Also wurde die Kurbel getauscht, was quasi ein abruptes Abklingen der Beschwerden zur Folge hatte.

Die ersten Laufeinheiten stellten sich ungewohnt schwerfällig dar, jedoch machte ich schnell Fortschritt und konnte an meinen alten Leistungsstand anknüpfen. Jedoch hielt das kurze Hoch nicht lange anL. Im Trainingslager in Ottmannsberg kam ich zunächst immer besser in meinen gewohnten Lauftrott, jedoch hatte ich die Umfänge wohl wieder zu schnell gesteigert bzw. war es möglicherweise aufgrund der anderen Verletzung eine Fehlbelastung und Veränderung meines Laufstils, so dass ich mir zur Wochenmitte des Trainingslager eine Überlastung am Schienbeinmuskel des anderen Beines zuzog. Damit musste ich das Laufen wieder einmal einstellen, da ich selbst beim normalen Gehen Probleme hatte. Was nun folgte waren 10 Tage ohne Laufeinheit, in denen ich meine Radkilometer um einige Hundert nach oben schrauben konnte. In dieser Phase nutze ich jede freie Minute um Radkilometer zu sammeln und absolvierte quasi mein gesamtes Training auf dem Rad; na gut, paar Schwimmeinheiten gabs auch noch;-)…Witterungsbedingt war das natürlich nicht immer leicht, aber ich biss mich durch und absolvierte neben einigen Tausend Grundlagenkilometer, auch einige KA-, GA2 und WSA-Einheiten, so dass ich denke, dass ich im Rad ganz gut in Form sein werde…


Den 2. Neueinstieg beim Laufen ließ ich vorsichtiger angehen, denn es stand ja der erste 2.Bundesligawettkampf vor der Tür. Also absolvierte ich 2 Wochen zuvor zunächst kurze Läufe über 5km/ 30min, welche ich langsam steigerte. Die hohen Radumfänge behielt ich weitestgehend bei. Meine Beine machten das alles ohne Probleme mit, so dass ich mich für einen Start in Nürnberg entschied. Dazu aber dann morgen mehr, denn sonst wird der Eintrag zu lang…;-)