Sonntag, 17. Dezember 2017

Saisonbeginn 2017/2018

Lange gab es hier keinen aktuellen Blogeintrag. Das hat mehrere Gründe, zum einen habe ich in meiner zweiwöchigen Off-Season und dem einwöchigen Wiedereinstieg in das Training die Sozialen Medien etwas in den Hintergrund gerückt, um einmal komplett vom Triathlon abzuschalten. Des Weiteren gab es in dieser Phase und in den darauf folgenden ersten zwei Trainingswochen nicht wirklich was zu berichten. Ich habe mit meinem Coach die letzte Saison analysiert und die nächste bereits geplant. Dann habe ich mir einen neuen Smarttrainer zugelegt um im Winter indoor noch effizienter trainieren zu können. Dann standen auch noch Vorbereitungen für das Trainingslager auf dem Programm. Hierzu aber jetzt ein paar Worte mehr.
In diesem Jahr war ich mit meinem Trainer und 4 weiteren Athleten am 04.12. nach Mallorca geflogen um bei hoffentlich guten Witterungsbedingungen die ersten Grundlagen in allen drei Disziplinen zulegen. Um es vorweg zu nehmen, es ist uns in den 13 Tagen gut gelungen. Das Wetter hat weitestgehend mitgespielt; tagsüber 15-18 Grad; die Regentage waren auch unsere Entlastungstage;-), welche wir dann im Schwimmbad und in unserer Finca oder im Cafe verbracht haben:-);-). Einzig am letzten Tag gab es dann bei einer vier Stunden Ausfahrt einmal eine kurze, aber heftige Schauer, so dass wir unsere ursprüngliche Route etwas änderten. Ansonsten konnten wir alle geplanten Inhalte in den drei Disziplinen nahezu 1:1 umsetzen. Für das Schwimmen hatten wir fast immer unsere eigenen Bahnen im Hallenbad von Alcudia, beim Radfahren auf den im Dezember recht leeren Straßen von Mallorca kamen einige Kilometer und Höhenmeter zusammen und bei den Läufen an der Promeda, Dünen oder in Pinienwäldern hatten wir ebenso gute Bedingungen. Dazu konnte wir für unsere Athletik Einheiten das Fitnessstudio im Schwimmbad nutzen und unsere Yoga- und Mobility-Sessions fanden dann im Wohnbereich der Finca statt :-). Alles in allem ein geglücktes Trainingslager!

Nun heißt es auch für mich letzte Weihnachtsvorbereitungen zu treffen und die Weihnachtszeit zu genießen, auch wenn das Training nach 3 regenerativen Tagen zum Weihnachtswochenende dann schon wieder ordentlich weitergeht!

Dienstag, 31. Oktober 2017

Wettkampfbericht Challenge Forte Village Sardinien

Die Challenge Forte Village auf Sardinien stellte, wie bereits angekündigt, für mich den Abschluss der Triathlonsaison 2017 dar.
Und es war zum Abschluss noch einmal eine richtige harte Nuss, die es zu knacken galt. Da ich frühzeitig angereist war, konnte ich mich mit den Strecken vertraut machen, was definitiv nötig war.
Das Schwimmen am Wettkampftag bestand aus zwei Runden im Mittelmeer. Die Bedingungen waren in der 2. Runde mit etwas mehr Wellen und wir Profiathleten hatten damit zu kämpfen, dass wir in die nach uns gestarteten Agegroupern schwammen, was für beide Seiten sicherlich nicht ideal war. Dennoch bin ich mit meiner Schwimmleistung sehr zufrieden. Mit einem Abstand von ca. 90sek auf die erste größere Gruppe, stieg ich um Position 20 aus dem Wasser. Der Abstand war dieses Jahr auch schon mal 3min, von daher geht der Trend hier klar aufwärts.
Das Rad sollte dann eine windige Angelegenheit werden und erschwerten die Radstrecke, die 1100 Höhenmeter aufwies und ein ständiges Auf und Ab war zusätzich. Nach 20km erfolgte ein etwas längerer Anstieg mit einer drauffolgenden, langgezogenen Abfahrt, ansonsten wie bereits geschildert viele Hügel und kurze Abfahrten an der Küste entlang. Auf dem Rad hatte ich sehr gute Beine und fühlte mich richtig stark und trat so hohe Wattwerte wie noch nie auf einer Mitteldistanz und kam damit ordentlich nach vorne. Lediglich in der Abfahrt verlor ich etwas viel Zeit, aber da ich so einen guten Tag hatte, konnte ich das Ganze wieder zu fahren. D.h. für mich als an den Abfahrtskünsten arbeiten...Trotz der harten Belastung auf dem Rad kam ich recht schnell in meinen Laufrhythmus von KM-Splits zwischen 3.40-50sek/km. Musste jedoch eininge Konkurrenten ziehen lassen, auch weil bei 10km ca. 1min eine Geh- und Dehnpause aufgrund von Seitenstechen einlegen musste, aber auch danach fand ich wieder in den Rhythmus. Auch die Laufstrecke war sehr anspruchsvoll mit rund 200hm und teilweise starken Gegenwind, so dass es auf der 2. Laufrunde nochmal eine Nummer härter wurde. Aber trotz der zwischenzeitlichen Probleme konnte ich das gefühlte Tempo solide durchlaufen, verlor zwar Plätze und bin am Ende mit einer Zeit von 4h11min 17. geworden, was einmal mehr die Härte des Rennen zeigt. Aber dennoch bin ich in dem starken Profifeld damit ziemlich zufrieden, da ich in allen Disziplinen mich immer im Schwellenbereich bewegt habe und alles rausholen konnte, was an dem Tag möglich war. Außerdem hat es Spaß gemacht in so einem qualitativ und quantitativ guten Feld zu „racen“! Des Weiteren war auch die nötige Frische nach der Langdistanz in Barcelona schon wieder da, so dass ich das Rennen einfach nur positiv bewerten kann und stolz bin auf meine Leistung!
Jetzt stehen für mich auch erst einmal 2-3 ruhigere Woche ohne strukturiertes Training an!

Schwimmen Quelle: Sportograf
Bike Course I Quelle: Sportograf
Bike Course II Quelle: Sportograf

Run Course I Quelle: Sportograf
 
Laufen II Quelle: Privat

Finishline I
 Quelle: Sportograf

Finishline II Quelle: Privat

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Noch ein Rennen in der Saison 2017

Nachdem ich mich bereits in der ersten Woche nach dem Ironman Barcelona relativ früh gut erholt gefühlt habe, beschlossen mein Trainer und ich, dass ich noch einmal bei einer Mitteldistanz an der Start gehen könnte. Einfach um die gut Form zu nutzen,aber auch um zu sehen, wie schnell ich eine Langdistanz wegstecken kann. Und so entschloss ich mich dazu mich bei der Challenge Forte Village auf Sardinien anzumelden.Nach einer Regenerationswoche standen noch einmal zwei Woche Training auf dem Plan. Auch diese liefen recht gut, so dass sich Körper und Geist gut auf den Wettkampf vorbereitet fühlen. Das Wetter spielte die letzten zwei Wochen zuhause auch gut mit; die Schwimmform ist da, die Radbeine sind ebenso ganz gut und das Laufen zeigt sich auch wieder deutlich besser und verletzungsfreier als vor Barcelona. Also alles bereit noch einmal für ein gutes Rennen!
Seit gestern bin ich nun auf Sardinien und konnte schon einige schöne Plätze auf der Insel entdecken. Nun heißt es sich bis Sonntagmorgen 8.00 Uhr unter der Sonne Sardiniens gut zu regenerieren und dann noch einmal einen guten Wettkampf abliefern.







Montag, 2. Oktober 2017

Ironman Barcelona

Wie angekündigt sollte der Ironman Barcelona noch einmal ein ordentliches Highlight der Saison werden.
Die Form war gut und bestens eingestellt von meinen Trainern Matthias, Harald und Volker ging es am Mittwochmorgen gemeinsam mit meinem Vater nach Barcelona,bzw. in den Ferienort Callela. Die drei Tage bis zum Wettkampf vergingen relativ schnell und ich sehnte den Wettkampf herbei.
Am Wettkampfmorgen wurde dann meine Vorstartroutine noch von einem Reifendefekt unterbrochen, aber auch das war zu meistern. Aufwärmen und um 8.08Uhr fiel dann für das große und qualitativ gut besetzte Profifeld (div. Ironmansieger und Olympiateilnehmer) der Startschuss. Und so war es dementsprechend eng auf dem Weg zur ersten Boje.  Nach ca.1000m konnte ich mich etwas freischwimmen und sah mich am Ende der Gruppe, kurzer Zwischenspurt und schon war ich mittendrin und ich fand einen guten Rhythmus. Nach gut 3km fiel die Gruppe etwas auseinander aber ich kam dann mit dem vorderen Teil nach rund 50min an Land. Gut gelaufen,wie ich es mir vorgestellt habe. Schneller Wechsel auf's Rad, dann die ersten 3km mit Überholverbot durch die engen Gassen von Callela. Dann bot sich für mich bereits nach wenigen Kilometern auf der welligen Küstenstraße die Chance mit dem Langdistanzeuropameister Joe Skipper mitzufahren.  Da ich was riskieren wollte,tat ich dies und es lief richtig gut, gemeinsam mit einem weiteren Deutschen machten wir uns auf die Verfolgung der schnellsten Schwimmer. Zwei Franzosen waren auch noch dabei,allerdings sehr passiv.  Bei ca.Km 90 stürzte dann Markus Liebelt und Joe und ich machten alleine weiter Tempo und konnten uns absetzen. Zwischen 150-160 km fiel es uns beiden dann aufgrund des Gegenwindes schwer. Mir ging es aber auf dem Rückweg dieser letzten Runden dann noch einmal gut und ich drückte das Tempo bis zu Wechselzone von vorne durch. Nach 4.17std war auch der Radpart Geschichte. Wieder ein schneller Wechsel und ich konnte zunächst eine kurze Lücke auf Joe und einen Spanier reißen, den wir noch eingeholt hatten. Aber nach 2km hatten sie mich wieder überholt und ich lief unbeirrt mein Tempo weiter. Nicht zu früh überzocken,da ich mir unsicher war wie sich das Radfahren nach Laufkilometer 20 auswirkt, war es doch 5min schneller als geplant. 
Der Lauf war dann einfach nur eine Geduldsprobe, ich lief stur mein Tempo ernährte mich gut (wobei ich auch hier ca, 10km mit der Streckenverpflegung zu Recht kommen musste, da mein Vater leider nicht rechtzeitig an der Special Needs Station war. Dennoch lief es weiterhin recht flüssig und ich konnte somit dann noch weitere Athleten überholen und war Anfang der letzten Runde auf Platz 8 vorgekommen. Vorne wurde Horst Reichel etwas langsamer,aber auch für mich kam ab km 35 der harte Part des Marathon. Das flüssige Laufen auf den ersten 3/4 der Strecke, wurde jetzt eher zu einem Kämpfen mit den ermüdeten Oberschenkel,aber ich war sicher dass es diesmal bis ins Ziel reichen wird da ich auch nach hinten ausreichend Luft hatte und auch nichts mehr riskierte. Aber als ich bei km 39 das erste Mal im Rennen auf meine Gesamtzeit schaute und bemerkte,dass es unter 8.20 wird, konnte ich nochmal etwas zulegen. Den Zieleinlauf konnte ich dann so richtig genießen und mit meiner 3.06h auf den Marathon konnte ich sehr gut leben :-). Auch heute kann ich es noch nicht so recht glauben, dass der Wettkampf mit PB in den drei Disziplinen so gut lief und die Gesamtzeit toppt alles. Der 8. Gesamtplatz ist dann eine nette Zugabe! An diesem Wettkampf gibt es sicherlich fast gar nichts auszusetzen, auch wenn es einen perfekten Triathlon nicht gibt! Jetzt erst einmal ein bisschen regenerieren und dann schau ich mal,wie und ob die Saison noch weiter geht! 

Fotos folgen die Tage!

Samstag, 23. September 2017

Ironman Barcelona -One Week out

Nach dem guten Rennen in Finnland stand für mich erst einmal eine ruhigere erste Woche auf dem Plan, in der ich mir Gedanken für den restlichen Saisonverlauf machte. Da mein Schienbein doch relativ lädiert und schmerzhaft war, war erstmal wieder Laufpause angesagt und somit fiel dann die Entscheidung auf den Ironman Barcelona. Dieses Rennen am nächsten Wochenende gab mir ausreichend Zeit um in eine gute Verfassung für einen Ironman zu kommen! Und so konnte ich die letzten vier Wochen auch trotz zum Teil widriger Wetterbedingungen alle geplanten Einheiten zu 100% absolvieren und fühle mich momentan im Schwimmen und Radfahren in einer sehr guten Verfassung. An das Laufen ging ich ganz langsam heran und so ist es nicht verwunderlich, dass meine durchschnittlichen Schwimmumfänge höher als meine Laufumfänge gewesen sind. Jedoch fühle ich mich auch im Laufen trotz weniger Einheiten soweit zuversichtlich und gut vorbereitet für ein gutes und schnelles Rennen! Weitere Infos folgen die Tage!

Montag, 14. August 2017

Challenge Finnland 5. Platz

Nach dem vorzeitigen Aussteigen bei der Challenge Prag vor zwei Wochen war für mich gestern bei der Challenge Finnland in Turku Wiedergutmachung angesagt! Schwimm- und Radform passten im Training seit Wochen gut-sehr gut, aufgrund kleiner Verletzungsprobleme stand jedoch hinter meiner Laufform ein großes Fragezeichen:
Um es vorwegzunehmen, es sprang für mich ein 5. Platz heraus, womit ich ziemlich zufrieden bin!
Das Schwimmen am gestrigen Tage im Hafenbecken von Turku verlief für mich eigentlich wie fast immer, vorne ist eine große Gruppe weg, hart anzuschwimmen fällt mir recht schwer, bringt im Endeffekt aber auch nicht so viel, da ich dann irgendwann alleine herum schwimme. Also hieß es Ruhe bewahren und nach der Hälfte der Schwimmstrecke hatte ich mit der ersten Frau eine Mitschwimmerin. Mit 3,5 Minuten nach vorne stieg ich als 9. Mann aus dem Wasser. Beim Wechsel hatte ich dann mit meinem Helmvisier zu kämpfen bzw. es brach aus der Fassung. Naja, musste es halt ohne gehen. Die ersten Radkilometer waren auch nicht so kraftvoll wie gewünscht, aber als dann Jens Frommhold und Lukas Krämer von hinten heran kamen, bildeten wir sofort eine recht gut funktionierende Gruppe, welche sich im fairen Abstand auf die Verfolgung der Spitzenreiter machte. Die erste 25km Runde fuhr Jens vor (mit 50km/h mit dem Wind und mit knapp 40km gegen den Wind), dann fuhr Lukas eine halbe Runde vor, ehe ich dann endlich meine Beine gefunden hatte und für die restlichen 45km für Zug in der Gruppe sorgte. So konnte ich mich etwas lösen und als 4. auf die Laufstrecke wechseln. Nur noch 2,5 Minuten nach vorne, ca. 40sek nach hinten. Da ich nicht gerade einen Blitzwechsel hinlegte und auch mein erster KM recht langsam war, verlor ich Platz 4. recht schnell, lies mich aber nicht verrückt machen, da es mein Plan war stur mein Tempo zu laufen, auch wenn ich zunächst Boden verliere. Und heute ging der Plan dann einmal auf! Jens bekam Probleme und bei ca. Km 10 war ich auf Platz 5. Von hinten holte jedoch ein Tscheche massiv auf und auch mein Trainer Matthias Knossalla war mit ca. 90 hinter mir auch noch im Rennen! Mit 30sek Vorsprung auf den Tschechen und 90sek auf Matthias ging es auf die letzten 5km. Bei km 18 blieb der Abstand zum Tschechen konstant  und ich zog noch einmal an. Von Matthias war da nicht wirklich was zu sehen. Als ich den Zielteppich bereits sah, sagte mir deutschsprachige Zuschauer, dass ich Luft nach hinten habe, aber irgendwie kam Matthias doch noch hinten, als ich dann dabei war den Zieleinlauf zu genießen und gerade über die Ziellinie trat, kam er heran gesprintet. Das war knapp, aber irgendwann zahlt sich einmal die harte Arbeit aus. Mit dem Lauf habe ich mich heute selbst überrascht. Außerdem erzielte ich heute persönliche Bestleistungen über die Mitteldistanz mit 3std59min01sek, sowie für die 91 Radkilometer mit einem 43er Schnitt! So kann es weitergehen!
Ein großes Dank an alle, die mich unterstützen und zu mir halten, auch wenn es in letzter Zeit nicht immer so lief, wie ich es mir vorstellte bzw. ich es an manchen Tagen vielleicht auch einfach nicht abrufen konnte!

Nun noch ein großes Dank an die Organisatoren der Challenge Turku um Race-Director Heikki!
Abholung am Flughafen, für jedes Problem und jeden Wunsch ein offenes Ohr, schönes Rennen auf abwechslungsreicher Laufstrecke und schneller, flacher Radstrecke sowie super Athletenbetreuung und Unterbringung im Top-Hotel!
So konnte ich neben den Rennen auch eine sehr schöne Zeit in Finnland verbringen!

Auf dem Weg zur 2.besten Radzeit und PB Quelle:Aika-ajo.com
 (c) 

Als 4. vom Rad Quelle: Aika-ajo.com 

Ersten Laufkilometer recht zäh Quelle: Challenge Turku

Finishline Quelle: privat
Finishline 2 Quelle: privat
Die besten Radzeiten kam von uns dreien :-) Quelle: privat

Donnerstag, 3. August 2017

Challenge Prag

Mit einer weiteren Enttäuschung kehrte ich am Samstag von der Challenge Prag über die Mitteldistanz nach Hause.
Die letzten Wochen im Training habe ich mich durchweg gut gefühlt und konnte vor allem im Schwimmen und Radfahren gut Intensität und Umfang trainieren und war mir auch sicher, dass ich hiermit den Grundstein für eine gute Platzierung legen kann.
Der Startschuss in der 17 Grad kalten Moldau fiel um 12.00 Uhr mittags. Ich konnte zwar die vorderste Gruppe nicht halten, kam jedoch in einen guten Rhythmus und stieg mit einer Schwimmzeit von 24min aus dem Wasser. Wenn man im Nachhinein den Abstand nach vorne betrachtet, hätte es besser sein können, aber dennoch geht das zunächst einmal so in Ordnung. Der Wechsel zum Rad dauerte dann etwas zu lang, so dass ich auf den erste Radkilometern ordentlich Druck machen musste, um eine Vierergruppe, welche in meiner Nähe aus dem Wasser gestiegen ist, wieder einzufangen. Als ich diese erreicht hatte, wollte ich eigentlich gleich mit Zug weiterfahren, jedoch kam ich nicht von der Gruppe weg und ab da ging es mit meinem Rennen eigentlich nur noch bergab. Beim Anstieg bei ca. Km 30 musste ich die Gruppe ziehen lassen. Auf dem Rückweg der ersten Radrunde fand ich zwar noch einmal einen Mitstreiter, aber auch diesen musste ich bei Km 55 fahren lassen, da ich an diesem Tag einfach keine Energie aufnehmen konnte und jegliche Form von Kohlenhydraten nicht in der Muskulatur ankamen. Da ich dem Lauf zumindestens eine Chance geben wollte, fuhr ich dann im Grundlagentempo den Radpart zu Ende, immer noch ohne jeglichen Energieschub. Zügig anzulaufen war dann ein Versuch der 1km lang gedauert hatte, ehe dann auch hier die Luft raus war. An einer Verpflegungsstelle noch einmal versucht mir neues Leben mit Cola und Red Bull einzuhauchen,aber auch das funktionierte nicht mehr. Und so entschloss ich mich nach 5 Laufkilometern das Rennen zu beenden.
Nun heißt es noch Fehler in der Ernährungsstrategie zu finden,ehe dann mit der Challenge Finnland am 13.08. das nächste Highlight wartet!

Vor dem Schwimmstart Quelle: Privat

Rad; Quelle:Challenge Prague

Lauf; Quelle:Challenge Prague


Sonntag, 9. Juli 2017

Waldecker Edersee Triathlon und Hessische Triathlon Meisterschaft über die Kurzdistanz

In Anbetracht der kommenden Wettkämpfe lag der Edersee Triathlon mit den Hessischen Meisterschaften über die Kurzdistanz relativ günstig, da er gleichzeitig auch noch ein Ligawettkampf war, passte es umso besser diesen Wettkampf quasi als Heimspiel zu bestreiten.
Das Training lief die letzten zwei Wochen noch mit angezogener Handbremse, umso mehr freute ich mich dann im Wettkampf wieder einmal Vollgas geben zu können.
Da es mehrere Startgruppen gab und die Regionalliga die erste Gruppe war, war meine Taktik simpel. Ein gutes Schwimmen abliefern, Rad Vollgas und beim Laufen gucken, was die Beine noch hergeben! Da die letzten Tage sich der See gut aufgewärmt hatte, war Neoverbot angesagt und ich konnte wieder einmal meinen Sailfish Rebel Speedsuit auspacken. Die Arme waren gut und ich stieg unter den ersten 5 aus dem Wasser, aufgrund des niedrigen Wasserstandes war der Weg zur Wechselzone in diesem Jahr noch länger und steiler als sonst, aber mussten ja alle durch... Dann beim Wechsel noch schnell mein Visier am Aerohelm neu befestigen,aber ansonsten problemlos. Die ersten flachen Meter gleich nach vorne und im ersten Anstieg nochmal das Tempo verschärft und von da an ging es heute nur noch vorwärts. Bei KM 25 übernahm ich die Führung. Die neue Radstrecke am Edersee macht mit guten Radbeinen richtig Spaß, kurze, knackige Ansteige, lang gezogene Abfahrten. Und so nutze ich es und macht am Berg richtig Druck und in den Abfahrten ließ ich es dann rollen! Gegen Ende der Radstrecke wurden dann auch meine Beine etwas müde und das Anlaufen fiel auch schwer, da auch die Laufstrecke ein ständiges Auf und Ab ist,aber nach ca. 3km wurde es besser und am Wendepunkt konnte ich sehen, dass es 5+Minuten Vorsprung in der Liga waren. Meine Vereinskollegen konnten mir nach dem Rad ja nur sagen,dass ich weit vorne bin,daher machte ich auch beim Laufen weiter Druck. Und heute wollten die Beine dann auch so wie der Kopf und so langsam kommt die Frische wieder. Die Laufzeit war auch die zweitbeste im Gesamtfeld, beste Radzeit und im Schwimmen unter den ersten 5, das passt auch alles! Letzten Endes war ich dann auch Gesamtsieger des Edersee Triathlon und konnte nach 2012 auch wieder die Hessenmeisterschaft über die Kurzdistanz gewinnen!

Dienstag, 27. Juni 2017

Dresden Citytriathlon 2017

Genau zwei Wochen nach der Challenge Venedig wollte ich mit der Kurzdistanz im Rahmen des Citytriathlon in Dresden bereits wieder gucken, inwieweit sich der Körper erholt hatte und was schon wieder geht. Die letzten zwei Wochen war das Training fast nur regenerativ und im Grundlagenbereich, so dass ich nicht wirklich wusste, wie der Körper bei höherer Belastung reagiert.
Da dieses Jahr ein äußerst starkes Teilnehmerfeld am Start war, war dies Ansporn und Herausforderung zugleich meinen 3.Patz aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Um es vorweg zu nehmen, lief es noch nicht wirklich rund und am Ende kam ein siebter Platz heraus, was angesichts des Wettkampfverlaufs fast das Maximum war.
Das Schwimmen fand mit der Strömung in der Elbe statt und ging 3,8km stromabwärts. Von Beginn fehlten Kraft und Wassergefühl und so war es mehr ein Treiben als Schwimmen...Auf's Rad ging es dann mit etwas Wut im Bauch ganz gut weiter. Ich fand sofort meinen Rhythmus und machte Platz um Platz gut, was aufgrund des Schwimmrückstandes auch nicht verwunderlich war, nur die 5er Spitzengruppe fuhr ebenfalls mein Tempo. Die Radleistung stimmte also und so stieg ich als 6. vom Rad. Verlor aber gleich einmal gut und gerne eine 3/4 Minute,da ich in der Wechselzone meinen Wechselplatz und somit meine Schuhe nicht mehr wiederfand. Dann irgendwann die Schuhe doch noch gefunden und los ging's, wobei es die ersten drei KM eher ein Grundlagenlauf war, ehe ich dann so nach und nach ein Tempo fand,was ich normalerweise auf der Mitteldistanz laufe, immerhin konnte ich so zumindestens Platz sieben ins Ziel bringen, lag ich zwischendrin doch schon einmal auf Platz 9. Naja es war einen Versuch wert, nun bekommt der Körper noch etwas Erholung, ehe dann in zwei Wochen beim "Heimwettkampf" am Edersee die nächste Möglichkeit ansteht eine bessere Gesamtleistung abzuliefern.



Sonntag, 18. Juni 2017

Weiter geht's

Eine Woche nach der Challenge Venedig sind die Beine schon wieder recht frisch und das Rennen soweit verarbeitet, analysiert und damit abgehakt. Nun geht es in den Mittelteil der Saison und ich werde bei folgenden Wettkämpfen am Start sein:

25.06.2017 Dresden Citytriathlon (Kurzdistanz) (1,8km-40,5km-10km)

08.07.2017 Edersee Triathlon, Hessische Meisterschaft (Kurzdistanz) (1,5km-42km-10km)

29.07.2017 Challenge Prag (Mitteldistanz) (1,9km-90km-21km)

13.08.2017 Challenge Turku (Mitteldistanz) (1,9km-90km-21km)

Dienstag, 13. Juni 2017

Wettkampfbericht Challenge Venedig

Hier nun ein ausführlicher Wettkampfbericht zur Challenge Venedig, ein erstes kurzes Fazit hatte ich ja bereits auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht! 
Mit einer durchaus guten Form und frohen Mutes bin ich bereits am Dienstag die Reise nach Venedig angetreten, die Vorbereitungen liefen alle ohne Probleme ab und Sonntagmorgen fühlte ich mich auch fit und bereit für ein gutes Rennen! Doch was gut anfing, endete dann mit einer kleinen Enttäuschung, hier nun die Fakten:

Gesamtplatzierung 17. Platz
Profiwertung 12. Platz

Endzeit: 9std30min
Schwimmen: 1std01min
Radfahren: 4std31min 
Laufen: 3std54min

Und nun ein paar Worte wie es dazu kam:

Schwimmen: 
Rechtzeitig stieg ich zum Einschwimmen ins Wasser und konnte dies auch ausgiebig durchführen, um 6.26 hieß es dann 1min bis zum Start und keine 10sek später fiel dann vor Universität von Venedig der Startschuss zum Schwimmpart hinüber zum Vorort Mestre auf dem Festland, welches der Ausgangspunkt für den restlichen Wettkampf sein sollte. Angesichts dieser Umstände befand ich mich beim Startsignal hinter den Agegroupern, so dass ich erstmal 500m hart anschwimmen musste,was so nicht geplant war, nach ca. 800m befand ich mich dann in einer größeren Gruppe, nach vorne war schon nichts mehr zu sehen und so blieb ich dann in dieser Gruppe und konnte relativ entspannt mitschwimmen und an Position 7 aus dem Wasser steigen. Nach vorne 7min auf die 1.Gruppe und 2min auf die 2.Gruppe  Abstand. Mit mir stiegen jedoch noch 4 weitere Athleten nahezu zeitgleich aus dem Wasser.

Rad: 
Sofort bildete sich um mich eine Gruppe mit dem Vorjahressieger und drei weiteren Athleten. Wir arbeitete im fairen Abstand zusammen. Eigentlich fuhr der Holländer Wijnalda vor, dann ich und dann der Rest. Das passte wunderbar zu meiner taktischen Marschrichtung. So sah das auch bis km 80 aus,der Vorjahressieger machte das Tempo, ich dahinter, alles lief fair in der Gruppe ab, aber es war mir trotz meiner taktischen Planung doch zu ruhig, also fuhr ich nach vorne und hob das Tempo etwas an und wollte sehen wie die anderen reagieren. Wirklich weg kommen konnte ich, da der Kurs immer wieder über Engstellen führte und auch windanfällig war, so dass man gegen 3-4 Verfolgern quasi chancenlos ist, will man sich nicht übernehmen. Immerhin sorgte die Tempoerhöhung dafür,dass wir nur noch zu viert waren, bei km 115 überließ ich wieder dem Holländer das Tempo, ehe ich bei km 125 wieder vor fuhr, da mir auch hier wieder das Tempo als verschleppt erschien. Bei ca. km 140 kam ein starker Fahrer von hinten hinzu, aber auch das sorgte nur kurz für Unruhe und wechselnde Positionen. Als sich die Unruhe in der Gruppe wieder gelegt hatte, war ich wieder an der Reihe die letzten 25km wieder von vorne zu fahren. Ein paar Sekunden Luft konnte ich mir verschaffen, aber nichts entscheidendes, auch die Abstände nach vorne bleiben nahezu unverändert. Und auch hier war es dann wieder voll in der Wechselzone. Fünf Leute wechselten nahezu zeitgleich, hier lief der spätere Sieger Lukas Krämer auch gleich an mir vorbei!

Laufen: 
Auch die anderen Athleten ließ ich zunächst ziehen, fiel mir das Anlaufen auch etwas schwer und bei Km 3 war kurz Pinkelpause angesagt. Danach kam ich dann langsam in einen Rhythmus mit Hinblick auf einen Sub 3std Marathon und lief KM-Zeiten zwischen 4min05sek und 4min15sek. War die Laufstrecke im Park relativ verwinkelt und glich auf dem ersten Blick einem Irrgarten, wo es einige Richtungswechsel und Wendepunkte gab, sowie eine tiefe Schotterpassage pro Runde (4,5 Laufrunden). Bis Km 20 ging es auch recht gut, das Gefühl war zwar nicht überragend und aufgrund von Temperaturen um 30 Grad und praller Sonne alles andere als leicht, aber so langsam würfelte sich das Feld durcheinander, und auch alle anderen fiel es alles andere als leicht. So hatte ich zwar zwischen KM 20-25 ein Tief,aber KM 25-30 liefen wieder einigermaßen und ich lag schon auf Platz 6! Ab Km 30 wurde es dann sehr schwer, das Tempo ging von 4min30-40sek/km auf 5min50sek/km herunter und ich fiel auf Platz 8 zurück, jedoch noch nicht hoffnungslos, da auch diese beiden nicht mehr wirklich am laufen war. Jedoch war dann bei ca KM 33/34 meine Oberschenkelmuskulatur so ermüdet, dass ich keinen Laufschritt mehr machen konnte und nach ein paar Anlaufversuchen erkennen musste, dass ich entweder jetzt hier das Rennen beenden muss oder noch irgendwie ins Ziel wandere. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit, was zwar sehr deprimierend und langwierig war, aber aufgrund der wenige KM bis ins Ziel wollte ich das Rennen dann doch nicht aufgeben, hatte ich doch noch Hoffnung in 2-3km wieder laufen zu können,aber alle weiteren Versuche scheiterten, erst die letzten 2km ging es langsam wieder in knapper 6min Pace ins Ziel! 

Was genau die Ursache für den Einbruch war, werde ich die Tag noch mit meinem Trainer analysieren. Natürlich bin ich über das Ergebnis enttäuscht, jedoch macht mir das Radfahren Mut für weitere Wettkämpfe, auch das Schwimmen war ganz in Ordnung, auch auf den Lauf bis KM 20 kann man aufbauen, aber dennoch bleibt einfach das nackte Ergebnis stehen und das ist weit entfernt von meinen Erwartungen im Vorfeld bzw. was aufgrund des Rennverlaufs möglich gewesen wäre. Nun heißt es schnell zu regenerieren, um schnellstmöglich die Vorbereitung für die nächsten Rennen starten zu können. Welche das sein werden, darüber beratschlage ich die Tage mit meinem Trainer und werde dann auch schon einen groben Plan für den Rest des Jahres machen!
Vor dem Start in der Altstadt von Venedig Quelle: Privat

Bike Quelle: Jose Luis Hourcade

Run Quelle: Jose Luis Hourcade

Sonntag, 4. Juni 2017

Challenge Venice-One Week out

Nun ist es nur noch eine Woche bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt der Challenge Venedig über die klassische Langdistanz und so langsam steigen dann die Vorfreude und Anspannung auf Wettkampf und ich bin gespannt was ich abliefern kann. Die Beine fühlen sich gut an, der Testwettkampf beim Powertriathlon in Gera war sehr zufriedenstellend, die letzten Trainingsergebnisse ebenso, wegen mir kann es losgehen. Ich freue mich nun nach ca. 1,5 Jahren Langdistanz-Pause wieder an den Start gehen zu können und bin bereit meine Bestzeit aus Agegroup-Zeiten zu unterbieten, alles andere ist Tiefstapeln, dazu fühle ich mich momentan zu gut und das möchte ich nutzen! Nun noch ein paar Impressionen aus den letzten Trainingswochen, ehe ich dann noch frohe Rest-Pfingsten wünschen und bevor es für mich dann am Dienstag nach Venedig geht!

Montag, 22. Mai 2017

Saisonauftakt Powertriathlon Gera

Wie auch im letzten Jahr fand in diesem Jahr mein Saisonauftakt beim Powertriathlon in Gera über die Kurzdistanz statt. 1500m Schwimmen im Hallenbad, 8 Runde auf einer gesperrten Hauptstraße gerade bzw. kurvig über einen Parkplatz (40km), dann noch 6km Runden Laufen im Park (10km)!
Da mein erster Saisonhöhepunkt mit der Langdistanz bei der Challenge Venedig bereits in drei Wochen auf dem Programm steht, wollte ich vorher noch einmal etwas Wettkampfluft schnuppern, ging den Wettkampf aber mit einer soliden 20+Stunden Trainingswoche in den Beinen an.
So war das Warm-Up Programm sehr zäh, was sich dann auch im Schwimmen fortsetzte. Zumindestens waren wir/ war ich auf einer guten Bahn mit dem Vorjahressieger, dem Zweit- und Viertplatzierten und mir als letztjährigen Drittplatzierten. Somit alle vermeitlichen Favoriten zusammen und so erhoffte ich mir deren Füße halten zu können. Naja, das Thema war nach 50m erledigt, nach 100m merkte ich dass die Arme heute nichts hergeben und nach 200-300m pendelte ich mich bei einem Grundlagentempo ein. Erst bei ca.1000m wurde es allmählich besser, aber da war ich schon überrundet und auf mich allein gestellt.
Mit ca. 21min15sek stieg ich aus dem Wasser, ein schneller Wechsel und von Position 8 machte ich mich mit einem weiteren Athleten auf die Jagd nach vorne. Im fairen Abstand konnten wir uns immer abwechseln und Boden nach vorne gut machen. Und so war ich mit meinem Radfahren sehr zufrieden,war ich doch 1,5 Minuten schneller unterwegs als im letzten Jahr. In der 2. Wechselzone waren wir dann zu dritt, auch hier wieder ein reibungsloser Wechsel. Mit Sichtweite zu Robin Schneider lief ich etwas holprig los, ehe ich mich bei KM Zeiten von 3min30sek einpendelte und dann bei km 4-5 merkte, dass es heute noch etwas schneller geht, so dass ich Robin dann überholen konnte, jedoch waren ganz vorne zwei schnelle Athleten aus der 1.Bundesliga bzw. Europacup Starter welche 31-32min auf 10km liefen, während ich mit einer Zeit von 34min35sek bei KM 10, die Strecke war etwas länger, mehr wie zufrieden war. Da aber der Abstand nach dem Schwimmen schon zu groß war und ich zwar am Rad aufholen konnte, waren Platz 1-3 schon vergeben,da auch der Drittplazierte Christian Otto eine niedrige 35min Zeit lief.
Alles in allem aber ein gelungener Saisonauftakt, zumal ich von der Endzeit auch schneller als letztes Jahr unterwegs war, Des Weiteren werde ich in Venedig im Neo und Freiwasser schwimmen, was mir deutlich besser liegt; aber v.a. das Radfahren und Laufen ist momentan auf einem Level womit man gut arbeiten kann. Nun stehen noch einmal 1,5 umfangreiche Wochen Training an, ehe es dann in die Taperphase für Venedig geht!

Mittwoch, 3. Mai 2017

Lebenszeichen;-)

Leider viel zu lange ist mein letzter Blogbeitrag nun schon wieder her.
In der Zwischenzeit ist einiges passiert:
Ein verpatztes Trainingslager mit Abreise nach wenigen Tagen und eines schwer zu erklärenden Leistungstief, aus welchem ich mich allmählich hervorarbeiten musste und welches das Training in der zweiten Februar-Hälfte sowie im Monat März den ein oder anderen Tag stark eingeschränkt hat. Zwischendurch konnte ich zwar mit zwei 10km Wettkämpfen mit 34min Zeiten eine zwar recht ansprechende Laufform beweisen,aber einem kleinen Hoch folgte dann auch immer mal wieder ein kleines Tief, jedoch konnte ich mich dort mit Hilfe der Geduld meines Trainers und v.a. auch dank der Hilfe des Mentaltrainings und Sporthypnose bei Volker Kleinert sowie meines privaten Umfeld nach und nach herausarbeiten. Dazu kamen dann noch ein paar kleine Dinge, die es im privaten und beruflichen Umfeld zu meistern galt, aber mittlerweile kann das Training dann auch wieder im Vordergrund stehen und ich kann mich den vielen neuen Trainingsreizen, welche Matthias für mich vorgesehen hat voll und ganz aussetzen. Dementsprechend laufen die Einheiten seit 5 Wochen schon wieder recht vielversprechend und ich bin zuversichtlich bis zu den ersten Wettkämpfen noch eine recht ansprechende und deutlich ansteigende Form abrufen zu können. Aber dazu dann die Tage einmal mehr.

Winterlauf Breitenbach Quelle: TV Breitenbach

Donnerstag, 9. Februar 2017

Neuigkeiten 2017 I

Da meiner letzter Beitrag leider schon wieder viel zu lange her ist und das neue Jahr auch schon im vollen Gange ist, gibt es hier nun einmal ein Lebenszeichen von mir!
Das Jahr 2017 wird wie angekündigt einige Neuerungen mit sich bringen, aber auch einiges Bewährtes wird bleiben. Von daher versuche ich in den nächsten Wochen wöchentlich bzw. zum Teil auch täglich; dazu später unten mehr; ein paar Worte verfassen!
Nun erstmal ein paar Worte zu meinem Training im neuen Jahr. Ende letzten Jahres habe ich mich dazu entscheiden aus trainingstechnischer Sicht etwas Neues zu probieren. Da ich im letzten Jahr auch bereits hier etwas notgedrungen verändern musste, da mein bisheriger Trainer Gerhard Marx, welcher mich seit meinen ersten Schritten im Triathlon 2009 betreut und gecoacht hatte und unter dem ich eine Entwicklung vollzogen habe, welche ich mir 2009 so nur schwer vorstellen konnte, erkrankt war und ich mich quasi selbst trainiert habe, war es nun an der Zeit für eine Veränderung. Aus dem Grund, dass ich etwas Neues probieren wollte und es mir auf Dauer zu stressig ist selbst Pläne zu schreiben und ich das Gefühl hatte, dass ich alleine nicht mein Potenzial entfalten kann, aber dazu vielleicht einmal etwas in einem separaten Blogbeitrag!
Mein neuer Coach ist Matthias Knossalla von Trivolution Training. Matthias ist selbst recht erfolgreich als Profitriathlet; wir standen auch im Jahr 2013 gemeinsam beim Ironman Frankfurt und beim Ironman Hawaii an der Startlinie, da war ich jedoch immer schneller;-);  unterwegs (Langdistanz sub 8std30min) und konnte mich von seinem Trainingskonzept überzeugen, so dass ich gespannt bin, wie ich mich in den nächsten Jahren entwickeln werde.
Seit Januar trainiere ich nun nach seinen Plänen und muss sagen, dass es genau das ist, was ich mir erhofft habe, neue Reize, neue Ideen, neue Ansichten, etc. Und v.a. machen die Einheiten Spaß und die Mischung aus Intensität und Umfang sowie Be- und Entlastung passen ganz gut.
Und nun geht es am Samstag auch für mich für drei Wochen  mit Matthias sowie zwei weiteren von ihm betreuten Athleten, sowie in der ersten Woche meinem Vater, ins Trainingslager nach Gran Canaria. Ebenfalls eine Neuerung in 2017, da ich sonst meine intensiven Trainingsblöcke zum Großteil zu Hause absolviert habe, aber bei diesem Winter habe ich ja scheinbar alles richtig gemacht;-)
Kurz noch etwas wie ich angesichts der kalten Witterung mein Training gestalten konnte. Meistens waren es 4 Schwimmeinheiten; was ja immer geht; 4-5 Radeinheiten, wovon 90% auf der Rolle stattfanden,womit ich nach kurzer Gewöhungszeit auch kein Problem hatte und auch einige Male deutlich länger als 75min gefahren bin, sowie 5 Läufen, diese auch draußen, ggf.ist aufgrund der Witterung etwas die Intensität angepasst worden! Dazu kam dann noch ausführliches Athletiktraining von 2+Wochenstunden!
Die letzte Neuigkeit in diesem Beitrag ist, dass ihr seit Ende 2016 auch meinen sportlichen Weg auf einer eigenen Facebook Sportlerseite verfolgen könnt: Marc Unger Triathlon
Die nächsten Neuigkeiten folgen dann die Tage, ebenso mal ein paar Fotos;-)

Screenshot Facebook Profil

Sonntag, 1. Januar 2017

Silvesterlauf Ziegenhain

Nachdem ich im letzten Jahr krankheitsbedingt beim Jahresabschluss beim Silvesterlauf im Ziegenhainer Schützenwald pausieren musste, wollte ich es dieses Jahr gleich doppelt wissen. Ich lief zum ersten Mal die Kurz- und die Langstrecke, also 1x 2,7 km Crosslauf und einmal 3x 2,7 km Crosslauf. Die Pause dazwischen waren ca. 20min, also Zeit genug, sich kurz umzuziehen, ein Gel zu nehmen und sich wieder locker zu laufen, quasi ein Intervalltraining unter Wettkampfbedingungen;-)
Und daher schonte ich mich auf den ersten 2 km der 2,7 km Strecke auch nicht unbedingt und versuchte den jungen Nachwuchsläufern ordentlich Paroli zu bieten. Und so war ich nach 800m vorne und baute ab da den Vorsprung kontinuierlich aus und konnte dann die letzten 700m etwas lockerer lassen und dennoch mit knapp unter 9.00 Minuten den Sieg davon tragen.
Beim langen Lauf traf ich mit Matthias Berg und Martin Herbold auf zwei starke Konkurrenten, vor denen ich bereits gelandet bin, aber mich auch schon einmal hinten anstellen musste. Und so waren wir auch gleich nach dem Start zu dritt, bei KM 1 zog Matthias das Tempo an, Martin und ich blieben dahinter und liefen erstmal unser Tempo. Mitte der zweiten Runde konnte ich mich von Martin lösen, kam Matthias auch nochmal näher, aber auf der dritten Runde zog Matthias nochmal an und mein letzter KM war dann auch recht zäh, aber dennoch reichte es für einen ungefährdeten zweiten Platz!
Mit dieser kleinen Laktatdusche zum Jahresabschluss und dem Ergebnis kann ich sehr gut leben, zeigt es, dass ich beim Laufen weiterhin auf dem aufsteigenden Ast bin. Und noch wichtiger, es hat ordentlich Spaß gemacht diese beiden Rennen vor Heimpublikum zu bestreiten!

8,1km auf der ersten Runde; Bild: Jürgen Kurz

Start 8,1km; Bild: Jürgen Kurz

Zieleinlauf 2,7km; Bild: Jürgen Kurz

Start 2,7km; Bild: Jürgen Kurz