Mittwoch, 31. Dezember 2014

Silvesterlauf Ziegenhain

Wie jedes Jahr stand auch heute wieder der Silvesterlauf in Ziegenhain über 8,1km als Jahresabschluss auf dem Programm.
Ich fühlte mich soweit ganz fit und wollte meine aktuelle Form überprüfen. Trotz der winterlichen Bedingungen war die Strecke in einem Zustand, wo man diese noch ohne Spikes und großes Rutschen bewältigen konnte und zeigte im Laufe der drei Runden immer mehr Crosslaufcharakter.
Nach einer sehr zügigen ersten Runde, in der sich der spätere Sieger Matthias Berg bereits absetzen konnte, in einer Fünfer-Gruppe konnte ich mich im Laufe der 2. Runde aus dieser mit meinem Teamkollegen Jens lösen und wir konnten uns etwas Luft nach hinten verschaffen. Zu Beginn der 3.Runde fühlte ich mich besser und setze mich allein an Position 2, jedoch nicht lange. Bei ca. Km 6 knickte ich weg und kam aus dem Rhythmus und hatte von nun an neben dem fehlenden Tempo auch mit einem schmerzenden Knöchel zu kämpfen, ich versuchte noch 2-3 Mal das Tempo aufzunehmen,aber es ging nicht mehr so recht und ich beendete das Rennen als 5. Nicht mein bester Tag und irgendwie auch passend zum restlichen Jahr 2014:-/
Naja, jetzt hoffe ich einfach, dass es meinem Fuss schnell besser geht, kaputt scheint nichts zu sein, denn ich konnte noch auslaufen und etwas Ruhe tat auch schon gut. Nun geht es mit neuem Elan und hoffentlich mehr Glück in 2015;-)
Noch läuft's, NH24
 
Mit Jens auf der 2. Runde; NH24



Nachtrag: Schöner Bericht zu Weihnachten

An Weihnachten erschien in der HNA ein schöner Bericht über meinen Trainer Gerhard Marx und ein kurzes Statement dazu von mir.
HNA Bericht Teil 1

HNA Bericht Teil 2

HNA Bericht Teil 3

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Neuigkeiten 2015

Bereits Anfang Dezember konnte ich bereits ein erstes Weihnachtsgeschenk erhalten und zwar in Form einer verstärkten Zusammenarbeit mit meinem Radhändler Fischi's Bike Box in Schwalmstadt. Also wer mal ein neues Rad oder Zubehör für's Radfahren braucht, schaut am besten einfach mal in dem kleinen, familiären Betrieb dort vorbei;-).
Außerdem entstand so für ich erneut die Möglichkeit ein neues Cube Wettkampfrad im Rahmen des Cube Factory Co-Pilots Programm zu erhalten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit!!!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Sponsoring 2015

Auch im Jahr 2015 kann ich mich über eine Partnerschaft im Rahmen des Regionalteams von ERDINGER ALKOHOLFREI freuen. Vielen Dank an Erdinger hierfür!



Freitag, 12. Dezember 2014

Adventslauf Melsungen

Nachdem mein letzter Laufwettkampf nun auch schon wieder eine Weile her ist und es trainingstechnisch ganz gut in meinen Plan passte und ein Laufwettkampf immer Abwechslung ins Wintertraining bringt, entschloss ich mich Mitte der Woche dazu,dass ich am heutigen Sonntag den 10km Adventslauf in Melsungen bestreiten werde.
Gesagt getan. Zunächst ging ich das Rennen verhalten an und befand mich in 2.-3. Position und lief locker mit, so dass am Ende der ersten Runde knappe 19min für profilierte 5km auf der Uhr standen. Etwas schneller sollte es schon werden und so erhöhte ich bereits ab km 4,5 Stück für Stück das Tempo, so dass ich schnell allein war und die zweite Hälfte nochmal eine Minute schneller laufen konnte und mich nur auf mich, mein Tempo und das Überrunden der später gestarteten 5km Läufer konzentrieren musste. Im Ziel hatte ich mir dann mit einer Endzeit von 36min58sek den Gesamtsieg gesichert. Ich war zwar hier schon schneller, aber nach dem verhaltenen Angehen und dafür, dass es der erste wirklich richtig zügige Lauf seit September war, war das schon ganz ok und macht Mut für die bevorstehenden Aufgaben:-);-)!
Ab geht's nun ins Schwimmtraining;-P!

Freitag, 5. Dezember 2014

Wettkampftermine 2015

So, hier ist nun meine Wettkampfplanung 2015:

17.05.2015 Ironman 70.3 Austria St Pölten

05.07.2015 Ironman European Championship Germany Frankfurt/Main 

09.08.2015 Ironman 70.3 European Championship Germany Wiesbaden 

10.10.2015 Ironman World Championship Kailua Kona, Hawaii (bei Qualifikation)

Dazu kommt dann den Winter über noch der ein oder andere Lauf und im Sommer dann noch die Ligawettkämpfe!
Die möglichenTermine werde ich demnächst dann veröffentlichen.

Sonntag, 16. November 2014

Off Season

So langsam geht auch meine Off-Season zu Ende, der scharfe Start mit den Vorbereitungen für die neue Saison steht am nächsten Wochenende an!
Nachdem ich vier Woche nach dem Ironman Mallorca nur nach Lust und Laune und ohne Intensität trainiert habe und die Akkus somit wieder aufgeladen habe, habe ich nun schon wieder drei Woche etwas systematischer und regelmäßiger an der allgemeinen Grundlage gearbeitet. Was das für mich heißt: Eigentlich ganz einfach-ich habe wieder alle drei Sportarten durchgeführt, so dass ich langsam wieder in meinen Trainingsrhythmus komme, ohne aber den Körper zu früh zu überlasten. Das Schwimmen ist eher techniklastig, um hier noch an ein paar Schwachpunkten zu arbeiten; das Radfahren findet auf dem Mountainbike statt, was einerseits Spaß bringt,aber auch gut für die Fahrtechnik ist und den Körper ganzheitlich fordert; das Laufen besteht aus Dauerläufen, oft mit Fahrtspielcharakter, Lauf ABC-Übungen und Steigerungsläufen; dazu kommt dann noch Kraft- und Athletiktraining.

In der letzten Woche hatte ich außerdem die Möglichkeit als Erdinger Alkoholfrei Regionalteam-Mitglied gemeinsam mit meiner Freundin in Scharbeutz an der Ostsee an den Team Erdinger Alkoholfrei Teamdays teilzunehmen, und dort einerseits ein Sportprogramm absolvieren, mich mit anderen Sportlern aus dem Profiteam und dem Verein auszutauschen, oder aber einfach nur mal in einem schönen Hotel und bei bestem Wetter Urlaub zu machen.
Gruppenfoto Team Erdinger Alkoholfrei Foto: Erdinger
Meine Wettkampfplanung habe ich auch weitestgehend abgeschlossen, so dass ich Sie im Laufe der nächsten Tage bekannt geben werde.
Außerdem werde ich im nächsten Jahr ein neues Rad fahren, auch das werde ich bald bekannt geben!

Samstag, 25. Oktober 2014

Neuer Sponsor: Muscle Milk Protein


Mit Muscle Milk Protein Deutschland freue ich mich für die Saison 2015 einen ersten neuen Sponsor begrüßen zu dürfen:-)!
Neulich sagte ein Freund noch zu mir, dass ich noch gar keinen Sportnahrungssponsor hätte. Nun habe ich aber mit Muscle Milk Protein aus dem Hause Cytosport den aus meiner Sicht idealen Partner gefunden!
Cytosport ist einer der weltweit größten Sportnahrungshersteller und bietet mit der Marke Muscle Milk Protein den beliebtesten Proteinshake in den USA an und findet zu meiner Freude nun auch in Deutschland die Aufmerksamkeit, die Sie verdient.
Muscle Milk Protein ist neben meiner ersten Mahlzeit nach einer Trainingseinheit auch eine ideale Zwischenmahlzeit. Mit den weiteren Produkten wie z.B. Monster Protein kann ich mich nach harten und umfangreichen Einheiten optimal versorgen und so schneller regenerieren. Auch für während der Einheiten habe ich mit Cytomax einen dauerhaften Energielieferanten. Nicht zu vergessen natürlich die schmackhaften Proteinriegel:-).
Somit kann das Wintertraining nun also beginnen!!!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ironman Mallorca Nachbericht

Mittlerweile ist der Ironman Mallorca gut 1,5 Wochen her. Ich/Wir sind wieder gut zu Hause angekommen, die Beine sind nicht mehr müde, ich habe mich sehr gut und schnell regenerieren können und habe die letzten 1,5 Woche sehr viel Pause gemacht und damit meine Off-Season eingeläutet. Im Oktober steht nun erstmal wenig-gar kein Training auf dem Plan, eher ein bisschen Bewegungstherapie;-). Aber auch mal eine kleine Radtour mit Vereinskollegen gehört auch mal dazu;-) (http://home.trainingpeaks.com/athlete/workout/JNIKHTKXC5GPBVDJLNI3LCN354).
Einfach mal Sport nach Lust und Laune:-). Den Wettkampf auf Mallorca habe ich die Tage auch gemeinsam mit meinem Trainer analysiert und wir haben unsere Lehren daraus gezogen und ich weiß nun woran ich in der nächsten Saison noch arbeiten werde. Denn nur wer an seine Schwächen arbeitet und aus seinen Fehlern lernt, kann sich verbessern! Auch die Planungen und Trainings-und Wettkampfziele für nächstes Jahr sind schon angelaufen und sind zu mindestens in meinem Kopf schon recht ausgereift (sie werden natürlich hier sobald Klarheit herrscht veröffentlicht). Wer mich kennt, weiß, dass es im nächsten Jahr den nächsten Anlauf zur Hawaii-Quali 2015 geben wird!
Zu Mallorca möchte ich abschließend noch sagen, dass ich es mittlerweile unter der Kategorie "Pech gehabt, Erfahrung gemacht, abhaken, weitermachen" gespeichert habe! Klar ärgere ich mich hin und wieder und will diese ganze Story auch nicht noch tausend Mal erzählen, aber auch das ist Ironman-Triathlon:-/!
Im nächsten Jahr ist dann das Glück wieder auf meiner Seite und ich werde auch wenn es mal nicht so gut läuft nicht aufstecken und meine Ziele immer weiter verfolgen.
Bis demnächst!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Fotoimpressionen von Mallorca

Worte gibt's die Tage nochmal, erstmal ein paar Bilder (Danke an Ute, Doro, Norman und Frank für die Bilder!)


Beginn der Radstrecke
Kurz vor'm Anstieg nach Lluc 
Laufstrecke Runde 2

Laufstrecke Runde 3
Rennmorgen

Laufstrecke Runde 4
Zieleinlauf


Bike CheckIn


Montag, 29. September 2014

Wettkampfbericht Ironman Mallorca

Nachdem ich mittlerweile etwas Zeit hatte über das Passierte nachzudenken, nun meine Eindrücke vom Ironman Mallorca!
Dass ich von dem Ergebnis enttäuscht bin ist klar. Mein Ziel war es die Hawaii-Quali für 2015 zu holen, eine Sub9-Zeit und einen Platz unter den Top 10 zu holen, nicht mehr und nicht weniger. Die Priorität der Ziele war genauso, wie ich es aufgezählt habe. Die Trainingswerte und die Formkurve bestätigen, dass ich das Rennen mit dieser Erwartung aufnehmen konnte. Die Ergebnisse des Rennens entsprechen meinen Erwartungen, z.B. mein Trainingspartner Martin hat sich mit 9std07min die Hawaii-Quali in seiner Altersklasse geholt (Glückwunsch nochmal!!! und v.a. Danke für die vielen tollen Trainingseinheiten, durch die wir uns gemeinsam gepusht haben!), da ich im Schwimmen 3min schneller war und wir wohl bis zu meiner Panne eine ähnliche Radzeit hatten und die Laufform identisch war, kann man hiermit ja auch erahnen, wo es hingehen hätte können...

Aber genug mit dem "Hätte, wenn und aber"! Anhand der einleitenden Worte kann man nun auch schon einmal näher nachvollziehen, dass Worte wie, "ich weiß, wie es ist, ein Rennen zu haben,bei dem es nicht nach Plan läuft bzw. wenn man nicht alles abrufen kann", mich nicht so wirklich aufheitern, ich hatte in das Rennen andere Erwartungen als 95% der 2500 Teilnehmer auf Mallorca!
Die Vorbereitungen für den Ironman Mallorca liefen ja, wie schon mehrmals berichtet, seit Anfang Juli ohne größere Probleme, das Tapering sorgte für die rechtzeitige und wieder einmal punktgenaue Formzuspitzung (Danke Gerhard!!!). Die 5 Tage Akklimatisation auf Mallorca liefen auch ohne Probleme, auch wenn die Saltin-Diät vor den Wettkampf diesmal die Kräfte sehr hat schwinden lassen,aber am Wettkampftag war ich punktgenau fit, da gibt es keine Ausreden!

Der Schwimmstart erfolgte also am Samstagmorgen um 7.35 als Massenlandstart mit knapp 2500 Athleten, die gut 50 Profis waren vor uns gestartet! Dadurch dass die ersten Meter im Mittelmeer sehr flach verliefen, musste man die richtige Wassertiefe zum Losschwimmen abwarten. Da mir Schwimmtrainer Harald empfohlen hat, sobald wie möglich zu schwimmen, war ich wohl am Wettkampfmorgen etwas zu voreilig und war mal gleich ein paar Meter zu früh dran und griff erstmal in den Meeresboden. Also noch einmal ein-zwei Delphinsprünge ehe ich dann der Masse hinterher schwamm. Nach den ersten Metern, die erstaunlicherweise ohne großes Geprügel abgingen, merkte ich schon, dass mir das Laktat bis zu den Ohrenstand;-). Nun galt es seinen Rhythmus zu finden und die verlorenen Meter nach und nach aufzuschwimmen. So ein wirkliches Wassergefühl und Rhythmus kam auf den ersten 2,5km nicht auf, jedoch merkte ich, dass es nicht so langsam sein konnte, da ich mich nach und nach nach vorne schwamm und immer mehr von den 5min zuvor gestarteten Profis einsammelte. Dann der Landgang, hier das erste Mal eine Orientierung, wo ich lag. Um mich herum war eine Gruppe von 10-15 Leuten, dahinter erstmal eine Lücke und nach vorne war auch Luft! Also weiter ging's und der Rhythmus kam! Ich schwamm an die Spitze meiner Gruppe und konnte mit 1-2 weiteren Athleten eine weitere Lücke reißen. Die 2.kürzere Runde war dann auch schnell vorbei und beim Blick auf die Uhr war ich sehr erstaunt, über eine Schwimmzeit von unter 51min, ohne Neo wohlgemerkt! (Na gut, durch die Passage im flachen Wasser und der wohl etwas kurzen Schwimmstrecke, schreib ich mir das jetzt nicht als Bestzeit auf die Fahne,aber die Bedingungen waren ja für alle gleich und Mallorca ist vom Streckenprofil definitiv keine Strecke für Bestzeiten, außerdem war die Laufstrecke exakt vermessen und die Radstrecke war laut meiner Messung ca. 2,5km zu lang)!
Nun erfolgte der Wechsel auf's Rad. Eigentlich problemfrei: Swim-Suit runter gezogen, Beutel aufgenommen, ins Wechselzelt rein, Compressport Tri Shirt angezogen, ab zum Rad! Als ich jedoch beim Rad angekommen war,merkte ich, dass ich meine Swim-Suit noch an hatte, also schnell aus das Teil und meiner Freundin auf der anderen Seite des Zauns zu geworfen. Sofort waren die Radbeine da und ich machte auf den Weg meine Position weiter zu verbessern! Im ersten flachen Teil der Strecke trat ich locker und ohne Probleme die angestrebten Wattwerte, als es hügeliger wurde investierte ich etwas mehr, aber Bergan kann man ruhig mal etwas mehr Druck machen, da es ja auch wieder bergab geht,wo man die Beine wieder locker bekommt. Gesagt getan! Zum Glück muss ich sagen,hatte ich meinen Wattmesser, da es an manchen Passagen aufgrund schlechten Straßenbelags absolut nicht gerollt ist, so hatte ich eine gute Orientierung, dass ich immer noch voll im Plan liege. Aber wo es hoch geht, geht's auch wieder runter!  Mein Gefühl war immer noch gut und ich war gut im Fahrplan. Was sich nun andeutete, nachdem ich den ersten Wendepunkt passierte, gehört zu den Dingen, die ich bei Triathlonrennen absolut nicht leiden kann. Es bildeten sich Gruppen wie bei Radrennen, wo doch ein Windschattenfahren verboten ist! Und so wurde ich auch bei ca. KM 40 von einer größeren Gruppe überholt, welche dann eine ganze Zeit lang in Sichtweite vor mir für, ehe ich dann meinen Plan über den Haufen warf und ein paar Watt mehr investierte und an die Gruppe heranfuhr, mit der Absicht vorbei und wegzufahren, da die Kampfrichter keine Anzeichen machten die Gruppe durch Zeitstrafen zu sprengen. Und so attackierte ich zwischen KM 60 und 80 mehrmals und versuchte wegzukommen, nur um wenig später wieder eingeholt zu werden. Also beschloss ich wieder, meine alten Plan zu verfolgen und ließ die Gruppe ziehen! Der harte Teil der Radstrecke mit dem Anstieg zum Kloster Lluc ab KM 120 sollte noch kommen und ich wusste, dass ich da schon wieder einige einsammeln kann. Und so war es auch! Nachdem ich mich 40km lang wieder auf mich konzentriert habe und gut verpflegt habe, lief's im Anstieg gleich auch recht rund und ich konnte der Gruppe, zu der ich mittlerweile wieder aufgefahren war, wieder entkommen und fuhr mit 3-4 weiteren Athleten im fairen Abstand den Anstieg hoch! Wir waren gleichzeitig die Spitze im Altersklassenfeld! In der Abfahrt zog sich unsere Gruppe dann etwas auseinander. Als es dann wieder flacher wurde passierte dann bei ca. KM 155 das, wovor ein Athlet eigentlich immer etwas Bammel hat. Ein Schlagloch, ich auf dem Weg nach vorne und darauf bedacht den Abstand nach vorne zu verkleinern, einen Moment nicht aufgepasst, ein Knall, Durchschlag beim Schlauch-Radpanne!!!
Sch...!!! Nun also schnell reagieren, versuchen ansatzweise ruhig zu bleiben und neuen Schlauch montieren! Gesagt, getan, nun nur noch aufpumpen, dann geht's weiter,noch ist noch nichts verloren, auch wenn nun schon einige Athleten vorbeigefahren sind. Beim Aufpumpen passiert dann das eigentlich Unwahrscheinliche: Bei der CO2-Pumpe fliegt das Ventil weg, ohne dass Luft in den Reifen kommt, sch...,sch...,sch... Nun der Versuch von einem anderen Athleten eine Pumpe zu geworfen zu bekommen, wieder vergeht Zeit, letztendlich hält ein Radfahrer, der im Feld mitgefahren ist und hilft mir. Auch hier scheitert der Versuch Luft auf den Reifen zu bekommen. Also nun noch einmal die Ventilverlängerung drauf gemacht!In der Hektik bricht diese mir dann nun auch noch ab, naja, immerhin hab ich noch nen 2. Ersatzschlauch dabei, wie sich dann herausstellt, ist dieses Ventil zu kurz für eine normale Pumpe. Mittlerweile ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen und ich bin etwas ratlos, da auch keine Kampfrichter auf dem Motorrad mir sagen können,ob es ein Servicefahrzeug/ eine Pannenhilfe gibt. Also gehe ich zu Fuß zurück zum letzten Ort, auf dem Weg dorthin ist auch die Verständigung mit den nur sehr schlecht englisch sprechenden Streckenposten sehr schwer bzw. unmöglich. Auch der Versuch mit dem Handy eines Streckenpostens meinen Vater zu erreichen wird von dem sehr netten Streckenposten unterbrochen als er merkt, dass ich ne deutsche Nummer gewählt habe (Achtung Ironie!:-P)! Was nun?!? Etwas Glück durfte ich also an dem Tag doch noch haben! Ein auf Mallorca lebender Brite gibt mir von seinem Rad seinen Ersatzschlauch mit passendem Ventil und pumpt mir den Reifen auch noch auf! Nun kann ich also noch finishen! Auf dem Weg zurück zu meinem Rad werde ich dann zumindestens noch von einem Streckenposten auf dem Motorroller mitgenommen und kann nach ca. 60min Reparatur mein Rennen wieder aufnehmen. Nun will ich erstmal nur noch in der 2. Wechselzone ankommen und rolle gemütlich los!

Nach knapp 7 Stunden stelle ich mein Rad ab und laufe den Marathon im geplanten Tempobereich an, wozu mich die SCN-Supportcrew, welche z.T. auch immer wieder an der Radstrecke aufgetaucht war, auch nochmals ermuntert hat bzw. mein Kopf mir auch sagte, dass ich neben dem Finish, was aus meiner Sicht in so einer Situation die Pflicht ist, noch versuchen kann unter 10 Stunden zu bleiben. Dieser Plan ging gute 12km lang auf und dann war recht schnell der Akku leer und ich joggte den Marathon in einem Tempo, wofür ich in 99% der Fälle nicht einmal die Laufschuhe anziehe zu Ende. Gefühlt war dies jedoch ähnlich anstrengend wie ein Marathon im schnelleren Tempo! Und so beendete ich mit einem Marathon von knapp 3std30min den Ironman nach 10std29min05sek!

Hier der Ergebnislink: http://eu.ironman.com/triathlon/coverage/athlete-tracker.aspx?race=mallorca&y=2014#axzz3EeV61Ie7

Weitere Worte gibt's die Tage nochmal, sowie Fotos!

Danke für die Unterstützung vor,während,nach dem Ironman auf Mallorca und natürlich auch in der Vorbereitung Dorothee, Gerhard, Mama& Papa, Martin&Anna, Peter& Ute, Norman& Sabrina, Frank& Katrin, Gerhard K. und nicht zu vergessen die Frauen von Gerhard und Gerhard;-) und natürlich alle SCN'ler und alle die daheim mitgefiebert haben!
Sowie allen Sponsoren und Unterstützern!

Ich hätte das Rennen gerne bei KM 155 nach Plan fortgesetzt!


Samstag, 27. September 2014

Death before DNF!


Bis km 155 auf der Radstrecke lief alles nach Plan,dann Reifenpanne und bei der Reparatur ging alles schief,was schiefgehen konnte...:-( Nach ca.60 min bin ich zur Wechselzone zurück geradelt und noch nen 3,5 std Marathon gejoggt und nach knapp 10,5 std war ich im Ziel.:-(
Mehr Infos die Tage,wenn ich nen klaren Kopf hab...

Freitag, 26. September 2014

Ironman Mallorca -11 Stunden

So,nun ist alles soweit getan,das Rad ist eingecheckt, Verpflegung ist vorbereitet, das Training ist schon lange beendet,jetzt heißt es nur noch warten und ein paar Stunden Schlaf finden!
Ich bin bereit und will morgen ein richtig gutes Rennen abliefern!!!
Daher gute Nacht! Danke fürs Daumendrücken!
Hier der Link zum Liveticker
http://m.ironman.com/triathlon/coverage/detail.aspx?y=2014&race=mallorca&rd=20140927&live=1&rid=2737282#axzz3ELXdriOX
Meine Startnummer ist 610!

Donnerstag, 25. September 2014

Ironman Mallorca -2 Tage

Die Countdown-Uhr tickt immer weiter runter, das Gefühl ist recht gut, das Wetter hat sich gebessert und entspricht den Vorhersagen, meine Startunterlagen habe ich geholt, jetzt sind es nur noch zwei Tage bis zum Saisonfinale und gleichzeitigem Saisonhöhepunkt.
Die Tage verbringe ich jetzt hauptsächlich mit Warten, Relaxen, Füße hochlegen, Carboloading:-P, kurzen Trainingseinheiten und kurzes Bummeln entlang der Promenade von Alcudia bzw. auch über die Ironmanexpo. Heute habe ich mir eine Massage gegönnt, im Anschluss habe ich/wir die Startunterlagen abgeholt und war im Anschluss noch etwas mit meiner Freundin und Martin & seiner Freundin etwas bummeln. Trainiert habe ich natürlich auch;-) - das Wasser ist weiterhin sehr warm (laut Veranstalter sind es momentan 26,4 Grad, mein Gefühl sagt mir, dass es eher wärmer ist), so dass hier auch Kona-Feeling aufkommt, der aufkommende Wind verstärkt das Ganze noch;-). Aber das macht das Rennen gleich nochmal besonderer und auch anspruchsvoller!
Nun werde ich noch mein Rad wettkampffertig machen und dann geht's heute zeitig ins Bett, um noch einmal auszuschlafen,ehe dann die nächste Nacht kürzer wird;-).
Morgen wird dann auch der Rest der Supportcrew des SC Neukirchens eingetroffen sein:-), die Martin und mir dann am Samstag Beine machen wollen/werden!
Bis dahin!

Dienstag, 23. September 2014

Ironman Mallorca -4 Tage

Seit gestern bin ich nun gemeinsam mit meiner Freundin,meinen Eltern und Martin mit Freundin auf Mallorca. Die Anreise verlief zwar etwas unruhig und dauerte, dank eines lang dauernden Bustransfers zum Hotel;-P, etwas länger, aber immerhin sind wir gesund in unserem Hotel angekommen und konnten uns auch unser Apartment so einrichten wie ich es für eine gute Wettkampfvorbereitung brauche.
Das Wetter war die ersten beiden Tage bisher etwas durchwachsen. Am Morgen war es noch schön sonnig und warm, am Nachmittag und Abend zogen dann Regen- und Gewitterschauer über die Insel:-/. Immerhin soll es ab morgen besser werden und trocken bleiben. Für den Wettkampf werden min. 25 Grad erwartet.
Trainingstechnisch liefen die letzten Tage auch recht normal, wobei es da jetzt auch eher nur darum geht dem Körper immer mal wieder einen Reiz zu geben, so dass am Wettkampftag die beste Leistung abgerufen werden kann. In diesem Sinne will ich nun nochmal versuchen,ob ich zwischen nem Gewitter nochmals ins Wasser springen kann;-)

Donnerstag, 11. September 2014

Ironman Mallorca Vorbereitung II

Auch in den letzten fünf Wochen stand für mich das Training und der umfangreichste und intensivste Teil der Ironman-Vorbereitung auf dem Plan und im Vordergrund. Ich muss sagen, dass ich diesen Part auch ohne größere Probleme durchziehen konnte und die Trainingsergebnisse lassen auf ein gutes Rennen auf Mallorca hoffen. Mittlerweile ist die Taperingphase eingeleitet und es stehen nur noch wenige harte Einheiten auf dem Plan, nun gilt es sich den Feinschliff zu holen. Wie sich das Ganze innerhalb der nächsten 10 Tage bis zum Abflug so entwickelt, darüber werde ich noch einmal berichten!

Dienstag, 5. August 2014

Ironman Mallorca Vorbereitung I

Lange war's ruhig hier, was für die Leserschaft eher langweilig ist, hat für mich einen einfachen Grund-das Training läuft und meine volle Konzentration liegt darauf!:-)
Um den Post noch etwas ausführlicher zu gestalten: Seit gut 3 Wochen hat die spezielle Vorbereitungsphase für den Ironman Mallorca für mich begonnen. Gemeinsamen mit meinem Teamkollegen Martin, der ebenfalls auf Mallorca startet und auch die Hawaii-Quali angreifen will, und David, der noch eine Mitteldistanz vor sich hat, sammle ich fleißig Kilometer im Wasser, am Rad (dort auch viele Höhenmeter), und beim Laufen. Bisher klappt alles reibungslos, die Umfänge und Intensitäten passen, das Training macht Spaß und auch Arbeits- und Privates Umfeld tragen für einen reibungslosen Ablauf der Vorbereitung bei!
Wenn's so weiter geht, dann geht auf Mallorca was;-)!!!

Samstag, 5. Juli 2014

Triathlon WVC Kassel- Vollgas vom Anfang bis zum Ende!-Rennbericht

Nachdem der Ironman 70.3 Luxemburg mittlerweile nun 2 Wochen vergangen war und ich vor einer Woche bereits am Rothsee die Sprintdistanz bestritten hatte und mit dem Ergebnis dort schon wieder recht zufrieden war bzw. sich die Beine schon wieder recht gut angefühlt haben, entschied ich nach dem Wettkampf am Rothsee, dass ich noch einmal beim WVC Triathlon in Kassel über eine etwas verkürzte Olympische Distanz starten möchte. Dies bot sich an, da ich momentan eine kurze Regenerationsphase mit weniger Trainingsstunden, dafür etwas mehr Intensität im Training einlege, um einmal den "Reiz" des 70.3 wirken zu lassen und zum anderen um mich zu regenerieren und wieder neue Kraft für die Vorbereitung für den Ironman Mallorca zu sammeln.
Zudem fühle ich mich momentan auch ziemlich fit und wollte die Form einfach nochmal nutzen, um einen harten Trainingsreiz zu setzen und um nochmals ein paar Kilometer im hohen Intensitätsbereich zu absolvieren.
Nach der langen Vorrede nun zum Bericht:
Der Wettkampf in Kassel wird traditionell erst um 17.30 gestartet, also war hier auch wieder den ganzen Samstag warten angesagt und hoffen, dass es nicht zu den angekündigten Gewittern kommt.
Laut Ausschreibung waren 1,5km Schwimmen in der mit 19° frischen Fulda vorgesehen, angesichts meiner Schwimmzeit von ca. 16min30sek, würde ich mal sagen, dass es eher ein paar Meter weniger waren, aber was soll's, war ja für alle gleich;-). Das Schwimmen lief wieder einmal ziemlich gut und ich konnte es als erster beenden, das hätte ich eigentlich nicht erwartet, denn es waren doch 1-2 Schwimmer da, die normalerweise schneller als ich schwimmen, aber ich konnte hier von Anfang bis Ende einfach meinen Rhythmus durchziehen. Und wo ich nun schon einmal in Führung lag, war meine Taktik, wenn's denn eine war;-), einfach nur mal Vollgas geben :-) und trocken und gesund von der Radstrecke zu kommen. Und so legte ich auch gleich los und versuchte mir einfach einen möglichst großen Vorsprung zu erarbeiten und durchweg hohe Wattwerte zu treten um meine FTP-Schwelle am Rad zu bestimmen. Da der Radkurs die ersten 2/3 eigentlich kontinuierlich ansteigend ist, zog sich der letzte Anstieg hin zum Wendepunkt auch ganz schön und meine Beine wurden schon schwerer. Aber wo es hoch geht, geht es auch wieder runter;-). Am Wendepunkt angekommen, konnte ich kurz den Abstand zu den Verfolgern nehmen, welcher dort ca. 3 Minuten betrug, da es von nun an tendenziell nur bergab ging, fuhr ich die Abfahrten auf Sicherheit bedacht und machte an kurzen Gegenanstiegen und in der Ebene weiter Druck. Nach einer Radzeit von niedrigen 59min für die 37,5km kam ich zurück in die Wechselzone. Dort war noch nicht wirklich mit meiner Ankunft gerechnet worden. So ging ich also unbeirrt auf die 3 Laufrunden und gegen Mitte der 1. Runde kam dann auch das Führungsfahrrad mal zu mir aufgefahren. Die gut neun Laufkilometer absolvierte ich dann mit konstanten Rundenzeit, wobei mein Gefühl zum Ende hin deutlich besser wurde, da die Beine gerade die ersten 2km doch sehr angeschlagen vom Radfahren waren. Dennoch setze ich auch hier, wie schon im Schwimmen und dem Radfahren die beste Splitzeit des Tages und beendete den Wettkampf mit einem lockeren letzten Kilometer und konnte einen Start-Ziel-Sieg mit 4min30sek Vorsprung erringen.
Mit dem Ergebnis bin ich natürlich super zufrieden, genauso einen harten Testwettkampf gegen einen kleines,aber feines Teilnehmerfeld (mit ehemaligen& aktuellen Bundesligastartern) wollte ich nochmal absolvieren, um jetzt voller Selbstvertrauen und Vorfreude in die Ironman-Vorbereitungen zu gehen!
Zieleinlauf mit meiner Freundin Doro:-) Foto: Storck


Siegerehrung Gesamtwertung Foto: Privat
Noch eine weitere Laufrunde! Foto: Storck
Der Beweis-3x Beste Splitzeit;-) Foto:Privat

Sonntag, 29. Juni 2014

Rothsee Triathlon

Mit dem Rothsee Triathlon stand nur eine Woche nach dem Ironman 70.3 Luxemburg der nächste Ligawettkampf auf dem Programm.
Die letzte Woche trainierte ich überwiegend kurze Einheiten, um die müden Beine wieder für die Sprintdistanz zu aktivieren. Ich fühlte mich auch von Einheit zu Einheit besser und wollte das Top Ten Ergebnis von Darmstadt toppen. Auch mit dem Team hatten wir eine erneute Top Ten Platzierung als Ziel.
Aber es sollte anders als erwünscht kommen. Platz 19, also vorderes Mittelfeld, für mich; letzter Platz in der Teamwertung. Irgendwie nicht so ganz erklärbar, was da passiert ist.
Mit meinem Wettkampf war ich dennoch ziemlich zufrieden. Das Schwimmen beendete ich mit knapp über 10min ca. 30sek hinter der Spitzengruppe (in Darmstadt waren es noch mehr als 60sek). Das Radfahren lief eigentlich auch recht normal, nur wollte in der Radgruppe bis auf mich und 4-5 weitere Athleten (von ca. 20) keiner vorne im Wind fahren, so dass es uns nicht gelang auf die erste Gruppe aufzufahren. Dank der Reaktionsfreudigkeit und des Leichtlaufs der RS-Custom Laufräder konnte ich auf dem unrhythmischen Rundkurs gegen Ende gut in der Gruppe mitfahren und noch einige Körner für die Laufstrecke sparen und mich so in eine gute Position fürs Laufen bringen. Nun galt es nochmals einige Plätze gut zu machen. Nach einem schlechten Wechsel brauchte ich etwas um meinen Rhythmus zu finden, konnte aber einigermaßen mitlaufen.Im Mittelteil der Laufstrecke bereiteten mir dann Seitenstiche etwas Probleme, so dass ich zunächst etwas rausnehmen musste, ehe ich zum Ende nochmals zu legen konnte und mir noch 2 Athleten im Zielsprint holen konnte.
Ehe es für mich dann in die gezielte Vorbereitung für den Ironman Mallorca geht, steht nun erstmal noch eine ruhigere Trainingswoche auf dem Programm.
Mannschaftsfoto Foto: Privat

1.Laufrunde Foto: Privat

Wechsel auf's Rad Foto: Klement

Dienstag, 24. Juni 2014

Produktempfehlung Compressport

Einige werden sich sicherlich gefragt haben, was ich denn da für eine auffällige Wettkampfbekleidung am Samstag getragen habe.

Tri Shirt&Triathlon Short Foto: Privat
Als Wettkampfbekleidung trug ich den Zweiteiler von Compressport, welcher aus dem Tri Shirt und der Triathlon Shorts besteht.
Das Shirt mit langen Ärmeln bietet Sonnenschutz, Kompression und Muskelunterstützung in einem. Es sitzt angenehm eng anliegend am Körper und fühlt sich an wie eine zweite Haut.
Die Triathlon Short bietet neben einem bequemen Sitzpolster und der Kompressionswirkung einen tiefen Schnitt, welcher ein Drücken und Reiben am Bauch verhindert. Außerdem ist eine Tasche zum Transport von Gels, etc. clever an der Vorderseite angebracht. Ein Silikongrip im Schritt ermöglicht einen rutschfreies Sitzen am Sattel. Auch die Shorts sitzt super bequem am Körper und wundscheuern und verrutschen der Hose gehört der Vergangenheit an. Von diesen Produkten war ich vom ersten Tragen an überzeugt!
Im Triathlon ist es nämlich wichtig neben dem richtigen Training, auch das Material, die Ernährung und die Bekleidung an seine Bedürfnisse anzupassen.

Dazu trug ich noch die Compressport UR2-Compression Sleeves, welche meinen Waden während des Rad- und Laufparts durch Kompression, Stabilisation, Stoßabsorption sowie durch einen Kühleffekt die perfekte Unterstützung bieten, um schnelle Zeiten zu erzielen. An den Füßen trug ich die Pro Racing Socke. Sie schützt den Fuß vor Wundstellen und Blasen und sitzt enganliegend und bequem am Fuß, im Wettkampf vertraute ich hierbei auf den hohen Schnitt der Socke, womit eine ideale Einheit zwischen Sleeves und Socke gebildet wird.
Tri Shorts&Sleeves&Socken Foto: Privat
Die 4-Quad-Oberschenkel-Sleeves und die Full Sock V2 Compression sind mein Tipp für die Regenerationsphase, durch Kompression sorgen beide dafür, dass die Beine vor und nach den Wettkämpfen locker bleiben und die Regenerationszeit sich verkürzt.

4-Quad-Sleeves & Full Sock V2 Foto: Privat
Wie man sehen kann, ist die Produktauswahl von Compressport sehr vielfältig, da ist für Kopf bis Fuß von allem was dabei und das nicht nur in schwarz und weiß, sondern in vielen bunten Farben.

Montag, 23. Juni 2014

Bildernachtrag IM 70.3 Luxemburg

Radkilometer 40-es wird hügeliger! Foto: Privat

Laufen I Foto: Privat

Laufen II  Foto: Privat

Finishline Foto: Privat

Warm war's auch;-) Foto: Privat

Erste Analyse Foto: Privat

Awardsparty Foto: Privat

Sonntag, 22. Juni 2014

IRONMAN 70.3 Luxemburg Race-Report

Mit dem Ironman 70.3 Luxemburg war nun mein erster Saisonhöhepunkt gekommen (siehe vorvorheriger Post). 
Da der Startschuss für mich erst um 13.30 fiel, galt es zunächst den Vormittag zu überstehen^^. So stand ich also gegen 7.30Uhr auf und begann den Tag mit einem 10 minütigen Lauf zum „Beinevertreten“, dabei gab es schon die erste Überraschung. Mein Trainer Gerhard hatte schon frühmorgens die dreieinhalbstündige Autofahrt auf sich genommen und war nach Luxemburg gekommen-Danke, Du bist der Beste (hat sich ja gelohnt;-))! Danach dann ein ausgiebiges Frühstück, Füße hochlegen und der Versuch etwas abzuschalten. Frühzeitig ging ich dann die 15 Minuten Fußweg zum Start-Ziel-Bereich traf letzte Vorbereitungen und wärmte mich auf, die Zeit ging nur langsam vorüber.
Um 13.30 Uhr fiel dann der Startschuss für meine Startgruppe für die 1,9km in der Mosel. Gleich von Beginn an fand ich gut meinen Rhythmus und konnte freischwimmen ohne das sonst oft übliche Geprügel. Nach und nach kam ich immer besser rein und ich merkte schon, dass ich unter den ersten meiner Gruppe schwimme. Mit einer neuen persönlichen Schwimmbestzeit konnte ich danach knapp über 25min das Wasser verlassen. Dann ein problemfreier Wechsel und ab aufs Rad. 40 flache Kilometer standen an, auf denen es galt sich für die Hügel im Mittelteil der Strecke einzurollen. Ich kam eigentlich gleich gut in Fahrt und überholte reihenweise die vor mir gestarteten Athleten. Nach 20km dann ein Wendepunkt und zurück ging’s. Hier merkte ich schon, dass das Radfahren heute etwas anders war als sonst, so richtig konnte ich doch nicht Fahrt aufnehmen und musste am Rad mehr arbeiten, als ich es sonst gewohnt bin, um eine entsprechende Leistung zu erbringen. Ein unbeständiger Wind, welcher sich auch auf dem Rest der Strecke zu finden war, sorgte auch nicht gerade dafür, dass es einem durch Rückenwindpassagen mal leichter fiel, gefühlt war er ständig von vorne da, aber das war nicht das Entscheidende, da mussten alle mit leben. Nach 40km wurde es dann hügelig und es wurde anspruchsvoller. Bei ca. KM 45 wurde ich dann von einem Athleten meiner Startgruppe überholt-jetzt galt es im fairen Abstand dranzubleiben, denn so fällt es leichter das Tempo in den Auf-und-Ab-Passagen aufrecht zu halten. Ich konnte also auf Sichtkontakt mithalten, hatte aber nicht den Hauch von Windschatten, sondern nur die Orientierung, dass da vorne noch jemand ist. Und so fuhren wir die letzen 45km im Abstand von 100-400m hintereinander her und pushten uns wohl gegenseitig. Die letzten 10km waren wieder flacher und man konnte sich die Beine einigermaßen fürs Laufen locker. 2. Wechsel dann auch problemfrei und ab ging‘s auf die Laufstrecke. Auch hier wieder das gleiche Spiel. Wir beide schienen noch ganz gute Beine zu haben (auch ein Dank an Compressport ;-)) und schlugen gleich ein ordentliches Tempo an, da es keine KM-Markierungen gab und ich im Wettkampf kein GPS nutze, vertraute ich auf mein Gefühl. Mein Kontrahent konnte auf den ersten 1-2km wieder die Lücke, welche ich beim Wechsel etwas schließen konnte, vergrößern und so lief ich dann zunächst im Abstand von ca. 30-45sek hinter ihm her. Zunächst lief alles rund und das Gefühl war gut, doch nach ca. der Hälfte des Halbmarathons setzen Seitenstiche ein, welche mich Gehpausen  und einem längeren Stopp in der Verpflegungsstelle zwangenL. Gegen Ende der 2.Runde wurde es dann wieder besser und ich konnte die 3. Runde noch rechtflüssig zu Ende laufen, mein Kontrahent konnte sich so natürlich mit einer sehr starken Laufzeit deutlich absetzen, schwierig zu sagen, ob ich ohne Probleme Ihn hätte halten können.
Schließlich konnte ich mit einer neuen Bestzeit von 4std03min22sek als 12. Gesamt und 2. meiner Altersklasse ins Ziel einlaufen. Auch wenn’s ein harter Tag war, Spaß hat’s gemacht und genau aus solchen Gründen mache ich Triathlon!
Vielen Dank an Doro, Gerhard und meinen Eltern für den klasse Support an der Strecke, so konnte ich das kleine Tief etwas leichter überwinden. Danke auch an alle, die von zu Hause aus mitgefiebert haben.
P.s. Die Platzierung hat auch zur Qualifikation für die 70.3 WM in Kanada in diesem Jahr gereicht, jedoch nehme ich diese nicht an, da ich meinen Saisonhöhepunkt ja auf Mallorca haben will und mir dort die Quali für Hawaii 2015 holen will. Naja, und etwas fehlen für so eine Reise auch die Sponsorengelder ;-).

Fotos folgen die Tage...

Samstag, 21. Juni 2014

Ironman 70.3 Luxemburg Kurzer Rennbericht

Nach einem harten Stück Arbeit,konnte ich mit ner 70.3 Distanz und Schwimm-Bestzeit den Ironman 70.3 Luxemburg als 12. Overall, 2.bester Amateur&2. meiner Altersklasse beenden: http://tracking.ironmanlive.com/mobileathlete.php?rid=1143240172&race=luxembourg70.3&bib=903&v=3.0&beta=&1403379000#axzz35J4J287j
Bin mit dem Ergebnis recht zufrieden:-)
Mehr Infos bei besserem Internetempfang...

Freitag, 20. Juni 2014

Ironman 70.3 Luxemburg Pre Race

Morgen steht also das erste Saisonhighlight an. Seit gestern bin ich nun gemeinsam mit meiner Freundin und meinen Eltern in Luxemburg. Unsere Unterkunft befindet sich 15min Fußweg vom Start-Ziel-Bereich entfernt,also beste Voraussetzungen. Gestern habe ich mir dann die Strecken angeschaut und meine Startunterlagen abgeholt,ansonsten war ausruhen angesagt. Heute ähnliches Programm,nur dass noch eine kurze Rad-/Laufeinheit anstand und dass Wettkampfbesprechung und CheckIn war, anstatt der Streckenbesichtigung. Nun warte ich schon sehnsüchtig auf den Start am Samstag um 13.30. Das Schwimmen findet in der Mosel statt,Radfahren ist die ersten 40km und die letzten 10km flach,zwischendrin geht's recht hügelig zu,wird also spaßig;-), beim Laufen sind dann drei flache Runden entlang der Mosel zu absolvieren. Ich denke, ich bin gut vorbereitet,alles andere wird der morgige Tag zeigen...
Liveticker gibt's unter ironmanlive.com!

Sonntag, 15. Juni 2014

Vorbereitungen Ironman 70.3 Luxemburg

Mittlerweile sind es nur noch 6 Tage bis zum 1.Saisonhighlight dem Ironman Luxemburg 70.3!
Die letzten 4 Wochen lief das Training dann doch einigermaßen flüssig und ich konnte alle geplanten Einheiten absolvieren und die "Testwettkämpfe" lieferten auch ansprechende Ergebnisse ab.
Dieses Wochenende standen nochmals kurze, intensive Testeinheiten in allen drei Disziplinen auf dem Plan, welche auch entsprechend meinen Erwartungen verliefen.
Jetzt steht die Regeneration im Vordergrund mit nur kurzen Trainingseinheiten, um den Motor am Laufen zu halten...
Am Donnerstag werde ich dann nach Luxemburg fahren und mir die Gegebenheiten vor Ort ansehen und mich damit möglichst Vertraut machen. Ich bin bereit, also bis dahin!!!

Montag, 9. Juni 2014

Woogsprint Darmstadt

Gestern stand für mich und mein Team SC Neukirchen der 2.Wettkampf der 2.Bundesliga Süd in Darmstadt über die Sprintdistanz auf dem Plan. Diesmal konnte aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage geschwommen werden und es galt auch ein Neoverbot.
Die Wettkampfvorbereitung verlief ähnlich wie vor Nürnberg, Freitag noch Kraftausdauerintervalle am Rad gefahren und nochmals eine gute Trainingseinheit absolviert. Und sich ansonsten in der letzten Woche in Hinblick auf den Ironman 70.3 Luxemburg auch nicht im Training geschont, da es die letzte Belastungswoche der Vorbereitung war.
Unter diesen Voraussetzungen lief der Wettkampf gut und ich bin mit dem Ergebnis was dabei herumgekommen ist auch ziemlich zufrieden, denn die Formkurve zeigt weiter nach oben und mein Wohlbefinden steigert sich auch wieder von Tag zu Tag.
Mit einem recht solidem Schwimmen, ohne große Vorkommnisse, von knapp über 11 min kam ich im Mittelfeld der Liga aus dem Wasser. Auf dem Rad ging es dann auch gleich zur Sache, gemeinsam mit 2.Begleitern versuchte ich auf der flachen Wendepunktstrecke nach vorne zu kommen, was, nachdem unser Trio sich dann doch aufgelöst hatte, mir dann auch Mitte der 1. von 2 Radrunden auch gelang. Ich lag also wieder in der 2.Radgruppe und diesmal lag die 1.Radgruppe noch deutlicher in Reichweite, als attackierte zu Beginn der 2.Runde und konnte mit einem weiteren Athleten nach vorne auffahren. Vorne angekommen folgte auch der Rest der Gruppe, da vorne nur gebummelt worde. Da ich mich noch recht gut fühlte versuchte ich immer wieder das Tempo der Gruppe hochzuziehen, jedoch hatte daran niemand Interesse und allein gegen 15-20 andere Athleten ist es schwierig eine große Lücke zu reißen. Also fand ich mich damit ab in dieser Gruppe in die 2.Wechselzone zu fahren. Vor der Wechselzone kam dann in der Gruppe nochmal etwas Hektik auf, da jeder als erste um den letzten Wendepunkt und in die WZ fahren wollte (Erinnerungen an letztes Jahr kamen auf, aber diesmal ging's glatt). Da die Temperaturen um die 30 Grad lagen, wurde es auf der Laufstrecke nochmal hart, aber diese Bedingungen liegen mir eigentlich recht gut und so konnte ich mich nach und nach nach vorne arbeiten und lief noch auf Ligaplatz 8 nach vorne. Da auch meine anderen Teamkollegen ein gutes Rennen zeigten und alles gaben (stimmt's Fabi P.;-)) wurden wir auch mit dem Team 8. So kann's weitergehen! (Ergebnisse)
Der Wettkampf hat mir nochmals eine Portion Selbstbewusstsein gegeben, denn die 3.beste Rad- und 6.beste Laufzeit des Feldes zeigen doch einen Aufwärtstrend an, und lässt mich nun beruhigt am letzte Feinschliff für den Ironman 70.3 Luxemburg arbeiten!

Kleiner Bildernachtrag (Dank an Dirk Drumann)!


Kurz vor'm Ziel!
Beginn der Radabschnitts
Auf der Radstrecke
Auf der Laufstrecke



Sonntag, 1. Juni 2014

Triathlon Nürnberg-Auftakt 2.Bundesliga Süd

Am heutigen Sonntag stand mit dem Nürnberger Triathlon, welcher im Rahmen des Radrennens "Rund um die Nürnberger Altstadt" bzw. der Bayernrundfahrt ausgetragen wurde, auf dem Programm.
Laut Ausschreibung sollte eine klassische Sprintdistanz absolviert werden. In Nürnberg angekommen, gab es die aus der letzten Saison bekannten organisatorischen Schwierigkeiten, so waren bspw. 2 Stunden vor dem Start noch keine Wechselzonen aufgebaut, außerdem war es unklar, ob wir schwimmen konnten oder nicht. Welches Wettkampfformat mir am heutigen Tag lieber gewesen wäre, kann ich auch im Rückblick nicht wirklich beantworten, da ich vor dem Start mir doch recht unsicher war, wie mein aktueller Leistungsstand ist, vllt. kam mir der Duathlon doch recht entgegen...;-):-)
Gegen 10.00 Uhr(Start war um 11.25 Uhr) wurde dann den Athleten mitgeteilt, dass es einen Duathlon (5km-20km-2,5km) geben wird, die Streckenführung beim Laufen war jedoch bis 30 min vor dem Startschuss noch nicht so klar. Dann erst beseitigte die Wettkampfbesprechung letzte Zweifel.
Nun also noch irgendwie schnell einlaufen und sich auf den Start vorbereiten; eine gute Vorbereitung sieht anders aus;-). Hinzu kam noch, dass ich von den letzten umfangreichen Trainingstagen noch etwas schwere Beine hatte, so dass ich den ersten Lauf erst einmal sehr verhalten anlief und mir so langsam meine Beine locker laufen konnte. Nach der 1. von 4 Laufrunden befand ich mich weit hinten im Feld (2.BL, Regionalliga Bayern und Bayerische Meisterschaft). Aber nach und nach konnte ich mich mit konstanten Rundenzeiten nach vorne arbeiten und so eine gute Radgruppe erreichen. Die 1. von 4 Radrunden fuhr ich hart an, um mich gut in der Gruppe zu platzieren, was mir auch gelungen war. So hielt ich mich eher im hinteren Teil der Gruppe auf, um auf möglich Stürze, wie einer in der 3.Runde passierte, vorbereitet zu sein und um noch ein paar Körner für den Lauf sparen zu können. Nach und nach kamen wir der 1.Radgruppe näher, jedoch war meine Gruppe durch den Sturz etwas dezimiert worden, so dass es nicht gelang die Lücke zu schließen, auch ein Versuch meinerseits am Berg die Lücke von ca. 20sek zuzufahren, gelang nicht.
Also galt es nun meine Platzierung, die ich nach dem Radfahren hatte, mit einem soliden Lauf abzusichern und vllt. noch Platzierungen nach vorne für die Mannschaftswertung gut zu machen. Am Ende gelang es mir mit dem 12. Platz in der 2.Bundesliga mit ausgeglichene Lauf- und Radzeiten einen für mich sehr zufriedenstellende Leistungstest im Hinblick auf den Ironman 70.3 Luxemburg zu absolvieren (Ergebnisse hier).
Mit dem Team sprang am Ende ein 11. Platz von 13 Mannschaften heraus, wobei hier, genauso wie bei mir auch, noch Luft nach oben sein dürfte, da die vor uns platzierten Mannschaften durchaus in Reichweite lagen.
Wo wir im Triathlon stehen, sehen wir dann in der nächsten Woche bei der Sprintdistanz in Darmstadt!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Geduld ist gefragt...

Nachdem die ersten Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager noch recht gut verliefen, merkte ich nach einer knappen Woche eine ungewohnte bzw. in diesem Jahr schon 1-2 Male auftretende Müdigkeit und Abgeschlagenheit, welche ich & mein Trainer uns nicht wirklich erklären konnte, denn die Trainingsbelastung konnte es nicht sein. Nach dem Versuch durch ein-zwei Ruhetagen und ein Entlastungsprogramm das Problem sich nicht besserte, ging ich zum Arzt, welcher ein Blutbild machen ließ. Immerhin brachte das Blutbild das erwartete Ergebnis und wir wussten nun woran wir sind und hatten wohl eine Erklärung für meine Schwächephase. Mittlerweile geht es wieder langsam aufwärts und ich hoffe noch rechtzeitig für den Ironman 70.3 in Luxemburg in Tritt zu kommen. Ob ich auf dem richtigen Weg bin, wird sich beim 1. 2.Bundesliga Wettkampf in Nürnberg an diesem Wochenende zeigen...

Montag, 5. Mai 2014

Trainingslager Ende

Nachdem ich im letzten Post über den nicht ganz so gelungenen Start ins Trainingslager berichtet habe, gibt es nun wieder erfreulichere Nachrichten.
Die letzten 3 Tage in Ottmannsberg konnte ich sowohl von Umfang als auch von Intensität voll durchziehen und sowohl im Radfahren als auch im Laufen im kraftspezifischen und oberen Grundlagenbereich sowie im wettkampfspezifischen Trainingsbereich ein paar gute Trainingsreize setzen. Das Wetter spielte auch noch mit, so kann es weiter gehen;-):-). So konnte ich dann schließlich doch noch einigermaßen zufrieden nach Hause fahren;-).Wieder zu Hause angekommen, gings den Sonntag dann auch wieder weiter mit dem Schwimmprogramm. Nachdem diese Woche etwas Erholung auf dem Plan steht, gehts dann ab dem Wochenende wieder weiter mit der Vorbereitung für die ersten Ligawettkämpfe und den ersten Höhepunkt beim Ironman 70.3 Luxemburg.

Mittwoch, 30. April 2014

Trainingslager

Nachdem ich das "kleine" Trainingslager über Ostern gut zu Hause absolvieren konnte, ging es gleich weiter zum nächsten.
Mit ein paar Vereinskollegen bin ich, wie auch in den letzten Jahren auch, in Ottmannsberg in Franken in der Nähe von Roth. Dort finden wir am nahegelegenen Brombachsee wunderbare Laufstrecken, sowie flache und hügelige Radstrecke (nicht nur die Runde der Challenge Roth;-)).
Am Samstag ging es auch schon gleich mit einem Laktat-Stufentest auf dem Rad los, um zu überprüfen,ob die Radgrundlage schon passt, so dass ich so langsam am Entwicklungs- und Wettkampfspezifischen Bereich arbeiten kann. Das hatte schon einmal geklappt;-).
Jedoch ist das Wetter hier, wie wohl auch zu Hause eher suboptimal, dazu habe ich mir noch eine leichte Erkältung eingefangen, so dass ich nicht das trainieren kann, was ich eigentlich wollte. So musste ich statt einem morgenlichen Auftaktlauf, einer Radeinheit über Mittag und eine abendliche Laufeinheit an einem Tag bereits mit reduzierter Intensität trainieren, der nächste Tag fiel dann komplett flach und heute konnte ich immerhin wieder locker etwas Radfahren und Laufen.
Jetzt hoffe ich, dass es die letzten 3 Tage vom Wetter noch einigermaßen stabil bleibt, so dass ich nochmals einigermaßen trainieren kann.

Donnerstag, 17. April 2014

Update

Da der letzte Blogeintrag mittlerweile schon wieder einmal einen Monat her ist, folgt hier ein erstes Kurszupdate.
Nachdem Halbmarathon habe ich mich wie angekündigt voll ins Training gestürzt und fleißig Kilometer zu Wasser, per Rad und zu Fuß gesammelt, wobei der Fokus eindeutig dabei am Rad lag. Das Wetter spielte ja mit, so dass es auch keine Ausreden gab;-).
In der letzten Woche musste ich dann die ganzen Trainingsbelastungen erst einmal sacken lassen und legte eine Regenerationswoche ein, was so nicht unbedingt geplant war, dafür gehts aber diese Woche schon gleich wieder besser voran, so dass ich mich dann am folgenden Osterwochenende wieder gut belasten kann...Es stehen wieder ein paar KM an;-)
Ich melde mich dann in der neuen Woche wieder.

Montag, 10. März 2014

Frankfurter Lufthansa Halbmarathon

Wie versprochen nun ein kurzer Bericht zum Frankfurter Lufthansa Halbmarathon.
Angesichts meines derzeitigen Trainingszustandes war die Taktik von mir den Halbmarathon nur einmal unter dem Gesichtspunkt hartes Training mitzulaufen. Des Weiteren war meine Bestzeit von vor 2 Jahren nicht in Reichweite verbessert zu werden. Also war die Taktik einfach mal mit Km-Zeit zwischen 3min40-45sek auf den ersten 10km anzufangen und dieses Tempo zumindestens durchlaufen zu können. So startete ich dann auch aus dem Hauptfeld heraus, so dass gleich zu Beginn einige Läufer um mich herum und an mir vorbeiliefen, was mich nicht groß störte. Ich lief die ersten KM konsequent mein Tempo und blieb in der Nähe von meinem Teamkollegen Thomas. So liefen wir die ersten 10km mehr oder weniger gemeinsam und die Durchgangszeit von 37min15sek bei 10km war noch im Rahmen des Erwarteten. Jedoch merkte ich so nach 6-7km, dass das bisherige Tempo irgendwie nicht so recht schnell,aber auch nicht langsam ist, und mein Körpergefühl sagte mir auch, dass schon noch etwas geht. Und so verschärfte ich nach der Halbzeit das Tempo und lief nun Km-Zeiten von 3min35sek und schneller, im letzten Drittel des Rennens sogar zum Teil auch unter 3min30sek, so dass die 2. 10km irgendwas um 35min50sek waren. Ich hatte mein Tempo und Rhythmus gefunden und von nun an ging es nur noch nach vorne und ich konnte noch einige Plätze gut machen. So gut habe ich mich lange nicht mehr am Ende eines Wettkampfes gefühlt, ich hatte sogar noch richtig viel Kraft für einen ausgiebigen Zielsprint und einfach mal wieder ein gutes Gefühl beim Laufen, und v.a. auch recht frische Beine am Ende und am Tag danach (Danke Compressport;-):-))!
Am Ende kam eine Endzeit von 1std16min54sek heraus, womit ich für den aktuellen Saisonzeitpunkt gut leben kann und was mir ein gutes Gefühl gibt, auf dem richtigen Weg mit der Vorbereitung der Triathlonsaison zu sein.
So, nun gilt es die nächsten Tage und Wochen bei hoffentlich weiterhin frühlingshaften Temperaturen ein paar Rad-KM zu sammeln;-)
Lufthansa Halbmarathon FFM (Quelle: Laufen.de)


Samstag, 8. März 2014

1. Wettkampf 2014

Nachdem ich in den letzten 2 Wochen nach überstandener Krankheit doch wieder einigermaßen trainieren konnte und mein Körpergefühl sich auch allmählich bessert, werde ich morgen meinen ersten Wettkampf in 2014 bestreiten. Beim Lufthansa Halbmarathon in Frankfurt am Main werde ich mal wieder Wettkampfluft schnuppern und einen guten Trainingsreiz setzen wollen. Näheres dazu folgt in den kommenden Tagen!

Samstag, 1. März 2014

Sponsoren 2014, die 2.

Auch von Sponsoringseite gibt es eine Neuigkeit zu vermelden.
Ich werde in diesem Jahr in Sachen Kompressionsbekleidung großzügig von der Firma Compressport unterstützt. Eine Partnerschaft, über welche ich mich sehr freue und auf deren Produkte auch sehr viele Profiathleten setzen, denn Sie bietet mir eine großzügige und qualitativ hochwertige Auswahl an Kompressionsbekleidung jeglicher Art, welche sowohl im Rennen als auch im Training und in der Regeneration für eine frische Muskulatur sorgt und damit für eine weitere Optimierung der Leistungsfähigkeit sorgen wird...


Freitag, 21. Februar 2014

Neuigkeiten 2014,die 1.

Nach langer Zeit erfolgt hiermit mal wieder ein kurzer Blogeintrag.
Viel zu berichten gibt es nicht unbedingt;-). Das Training läuft unverändert weiter, läuft an manchen Tagen jedoch nicht so wie geplant. Das hat diverse Ursachen. Ich muss mir wohl eingestehen, dass das letzte Jahr schon etwas an Substanz gekostet hat und man 2 Langdistanzen (dazu die ersten) in einem Jahr wohl nicht so leicht wegsteckt, so dass ich gerade beim Lauftraining ungewohnt zu dieser Jahreszeit noch nicht die Umfänge und Intensitäten laufen kann, wie sonst. Dazu kamen dann noch zweimal kurze Krankheiten, welche auch immer mal wieder zu einer kurzen Laufpause zwangen, wodurch auch der geplante Testlauf über 10.000m ausfallen mussteL. Im Schwimmen hingegen geht’s eigentlich stetig bergauf und ich bekomme so langsam ein richtiges gutes Wassergefühl, da zahlen sich die harten Schwimmeinheiten mit Trainer Harald und meinen Trainingskollegen ausJ. Das Radfahren bereitet mir auch keine Schwierigkeiten, hat aber momentan noch eine untergeordnete Rolle, da ich im Winter, wobei es dieses Jahr eigentlich mehr Frühjahr ist;-), eigentlich meinen Trainingsschwerpunkt auf Laufen und Schwimmen setze, was sich in den letzten Jahren eigentlich etabliert hat. Dennoch konnte ich neben einigen Einheiten auf der Rolle auch schon das ein oder andere Mal draußen fahren und so mein neues „Spielzeug“ eine Quarq-Leistungsmesser ausprobieren  ;-)J. Hierdurch erhoffe ich mir ein optimiertes Radtraining und langfristig auch bessere Laufzeiten auf der Laufstrecke, also kurz gesagt einen weiteren Leistungsfortschritt;-). Danke hierfür noch an Fischis Bike Box für den guten Service! 

Leistungsmessung mit Quarq
Die nächste Woche wird dann aufgrund einer beruflichen Fortbildung eher dazu dienen ein paar Laufkilometer zu sammeln; denn Laufen kann man überall;-); um die Laufform so langsam wieder in gewohnte Richtung zu lenken. In den folgenden Wochen wird das Training dann spezieller auf, auch hoffentlich ohne Unterbrechungen jeder Art, auf den ersten Saisonhöhepunkt im Juni  ausgerichtet werden!



Samstag, 25. Januar 2014

Sponsoren 2014

Auch im Jahr 2014 werde ich wieder Rahmen des Erdinger Alkoholfrei Regionalteams durch Erdinger Alkoholfrei unterstützt! Vielen Dank schon einmal dafür!




Mittwoch, 1. Januar 2014

Frohes Neues Jahr

Ich möchte mich hiermit zum Jahresstart bei allen Unterstützern (Meinem Trainer, Meiner Freundin und Familie, den Sponsoren), Blog-Lesern und beim restlichen Anhang für die Unterstützung und Motivation in 2013 bedanken!!!

Das Jahr 2013 lief für mich nach einem holprigen Start doch noch wie erwünscht und war ein riesiges Erlebnis!:-)

Ich arbeite jeden Tag daran, auch in 2014 daran anknüpfen zu können und noch einmal ein bisschen mehr Leistung herauskitzeln zu können!

Daher wünsche ich allen oben genannten einen guten, erfolgreichen und gesunden Start ins Neue Jahr und ein erfolgreiches Jahr 2014!

Viele Grüße
Marc

Jahresabschluss

Am gestrigen Tag stand mit dem Ziegenhainer Silvesterlauf der letzte Wettkampf des Jahres 2013 an,welcher zugleich ein erster Belastungstest nach fünfwöchigen Training darstellte.
Mit Gesamtplatz 2 und einer Zeit von glatten 28min für profilierte 8,1km auf Waldboden lief es überraschend gut. Der Sieger Henning Schein setzte sich vom Start weg vom Feld ab und konnte das Rennen sicher gewinnen. Ich lief zunächst verhalten los und befand mich nach ca. 500m in einer dreiköpfigen Verfolgergruppe,in der ich auch recht bald für das Tempo sorgte,wodurch ich mich nach ca. 4km von meinen beiden Mitläufern lösen konnte. So wurde der Abstand nach vorne zwar nicht mehr kleiner,dafür nach hinten größer;-):-). So konnte ich den Lauf konstant mit km-Zeiten von 3min25-30sek/km beenden.
Zufrieden und mit dem Gefühl noch Luft nach oben zu haben, konnte ich damit das Jahr 2013 beenden, und kann nun sehr optimistisch und selbstbewusst in das Jahr 2014 blicken:-) !


Auf dem Weg zum 2.Platz (SCN)

Verfolgergruppe Runde 1 (SCN)