Sonntag, 27. Oktober 2013

Zurück in der Heimat

Mittlerweile bin ich eine gute Woche wieder zu Hause in Schwalmstadt.
Es ist schon beeindruckt wie viele Menschen mir zu meinem geglückten Wettkampf auf der Insel gratuliert haben  bzw. überhaupt davon mitbekommen, nochmals ein herzliches Dankeschön dafür. Ich habe mich über jeden einzelnen Glückwunsch sehr gefreut. Genauso über die ganzen Presseartikel, welche ich schon auf der Seite eingefügt habe. Da ich momentan in der Off-Season bin, habe ich auch genügend Zeit gehabt noch einmal einige Fotos zu sichten (s.u.). Apropos Off-Season: Nachdem ich die letzten Tage auf Hawaii wirklich nur Urlaub gemacht habe, habe ich das gute Wetter zu Hause genutzt und wenigstens 2-3 lockere Einheiten auf dem Rad und beim Laufen absolviert. So in etwa werde ich auch meine restliche Off-Season gestalten und werde mich dann hier immer mal zu Wort melden, wenn es etwas Neues gibt.

San Francisco

Am Pier!

Sightseeing-Akaka Falls!

Am Strand 2!

Am Strand 1!

(Fast) die ganze Truppe!

Geschafft!

Wettkampfmorgen 2-Auf geht's!

Wettkampfmorgen 1-Vor dem Hotel!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Fotoimpressionen aus Kona

Hier eine ungeordnete Abfolge diverser Fotoimpressionen, weitere folgen...
Bike-Check-In

Rückweg von Hawi!

Hinweg nach Hawi!

Laufen am Alii Drive!


Zieleinlauf
Zieleinlauf

Auf der Laufstrecke!
Die letzten Meter!

Geschafft!!!
Siegerehrung mit Faris al Sultan!




Awardsparty!

Mit Präsent bei der Awardsparty!

Samstag, 19. Oktober 2013

Rennbericht IRONMAN Hawaii

Bevor ich zum eigentlichen Wettkampf komme, ein paar einleitende Worte zur Vorbereitung. Nach 2 ruhigen Regenerationswochen nach dem Ironman FFM gab‘s dann, meistens im 2 Wochenrhythmus, die Trainingspläne von Gerhard (meinem Trainer). Und so stürzten Peter, Marcel und ich uns hoch motiviert und konzentriert in die zehnwöchige Vorbereitung zu Hause und die knapp zweiwöchige Phase auf Hawaii. Wettertechnisch hatten wir bis Mitte September Glück, ehe es dann in den letzten zwei Septemberwochen etwas ungemütlich wurde, aber auch das wurde überstanden. Nach Absprache mit Gerhard sollte der Schwerpunkt auf das Laufen gesetzt werden, wodurch wir letzten Endes jeden Meter der Tonkuppe in- und auswendig kannten und auch zahlreiche Runden im Stadion gedreht haben. Langeweile kam aber irgendwie nie auf. Auch das Radfahren kam natürlich nicht zu kurz, so standen einige Höhenmeter im Knüll auf dem Programm. Außerdem war jenes häufig mit längeren Koppelläufen versehen. Im Schwimmen sorgte Harald (unser Schwimmtrainer) mit zahlreichen 50er und 100er Intervallen dafür, dass wir unsere Grundschnelligkeit steigern konnten. Für mich kann ich sagen, dass die Pläne zwar fordernd waren, aber dass mir das Training jederzeit Spaß gemacht hat und es einem schon ein gutes Gefühl gegeben hat, wie man gemerkt hat, dass noch einmal eine Leistungssteigerung geschieht. Ums kurz zu sagen: Die Vorbereitung für Hawaii lief aus meiner Sicht wie von selbst!
Um mich möglichst gut in Kona zu akklimatisieren und einzuleben erreichte ich bereits, zusammen mit Doro (meiner Freundin), am Mittwoch, den 02.10. Big Island. Wie Helmuth (Vereinskollege) bereits berichtet hat, stieg hier das „Triathlonfieber“ immer mehr an. Es war schon beeindruckend, was um den Wettkampf herum so auf der Insel abging. Nachdem ich mich nach ca. 5 Tagen auf der Insel ganz gut an alles adaptiert hatte, stieg die Vorfreude auf den Wettkampf mit dem aufkommenden Drumherum immer mehr, jedoch war auch ich vor dem Wettkampf deutlich nervöser als sonst.

Nun aber zum Wettkampf (von Rechtsschreibfehlern bitte ich abzusehen, der Jetlag!:-/;-)):
Trotz Nervosität konnte ich die letzte Nacht vor dem Wettkampf recht gut schlafen. Um kurz vor drei sollte mein Wecker klingeln, um halb drei war ich wach geworden-passte doch! Frühstück am Hotelzimmer, dann noch schnell die Verpflegung eingepackt; die Räder und Beutel waren ja schon am Freitag eingecheckt worden; und um 4.00 Uhr gingen Marcel und ich mit Doro, Luca, Markus und Mikke (weitere Vereinssupporter;-)) zum Pier. Marcel und ich begaben uns dann auch gleich zum Bodymarking, diesmal mit Tattoo, wo wir jedoch noch eine kurze Wartezeit in Kauf nehmen mussten, ebenso wie Sebastian Kienle... Nachdem dieser Part erledigt worden war, gings zu den Rädern, um noch einmal alles durchzuchecken und rennfertig zu machen. Die Anspannung ist da, aber dennoch klappen die letzten Vorbereitungen ohne Probleme. Dann nochmal kurz bei Doro verabschiedet und ab gings zum Aufwärmen und zum letzten Abgehen der Wechselzone . Auf dem Parkplatz des King K. Hotels fand ich ein ruhiges Plätzchen, wo es außerdem noch einmal Dixies gab, wo man nicht Schlange stehen musste;-). Um halb sieben ertönte dann der Startschuss für das Profifeld, Zeit für mich also den Schwimmanzug anzuziehen, meinen After-Race-Beutel abzugeben und so langsam in Richtung Wasser zu gehen. Mittlerweile ist es zwanzig vor sieben, wir gehen umgehend ins Wasser und schwimmen Richtung Startlinie, wo sich schon einige andere Athleten tummeln, es geht schon eng zu, also erstmal zum Pier geschwommen und sich dort an den Reifen festgehalten. Da es mir  trotz 26-27° Grad Wassertemperatur immer mal wieder etwas fröstelte, schwamm ich immer mal wieder ein paar Meter umher. Fünf Minuten vor dem Start begab ich mich dann doch in Verlängerung der 1.Boje in die 2-3 Reihe zwischen die anderen Athleten. Wassertreten und sich auf der Stelle Platz verschaffen war nun angesagt, da immer wieder Athleten über die Startlinie hinaus schwammen, verzögerte sich der Startschuss etwas.
Schwimmen: Als es dann endlich losging, war das erwartete Geprügel da. Die ersten Bojen wurden rechts und links umschwommen, ehe es den Lifeguards gelang das Feld zu disziplinieren. Nach ca. 300-400m konnte ich dann einigermaßen frei schwimmen. Ich verlies mich dabei eher auf meinen eigenen Orientierungssinn, welcher mich im Testschwimmen ja recht gut geleitet hatte;-), und schwamm nahe der Bojen, immer mal wieder gab es dennoch leichten Kontakt mit anderen Athleten. Kurz vor der Wende wurde es dann an einer Boje ziemlich eng. Und so passierte es, dass ich nen Tritt vor die Brille bekam, was erstmal meinen Rhythmus brach und ich somit den Anschluss zur Gruppe, in der ich mittlerweile etwas mit schwamm, verlor, was sich im Nachhinein als nicht verkehrt herausstellte, da ich bei der Hälfte auf die Uhr schaute und erkannte, dass ich recht schnell unterwegs war, unter einer Stunde war drin:-) und ich hatte dabei ein gutes Gefühl. Auf dem Rückweg zum Pier verfolgte ich meine bewährte Taktik und konnte so noch einige Athleten überholen und fühlte mich auch bis zum letzten Meter des Schwimmkurses noch recht frisch. Nach 58min02sek kam ich aus dem Wasser, Ziel erreicht, jetzt schnell wechseln und auf geht’s aufs Rad - Klappte auch alles.

Radfahren: Hoch motiviert ging‘s gleich an den Fans vorbei die Palani Road hoch und auf den Stadtkurs. Das Feld war dicht gedrängt, also fuhr ich gleich mal zügig los, um möglichst bald „freie“ Fahrt zu haben und keine Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens zu kassieren. Auf dem Queen K. Highway angelangt, entzerrte sich das Feld schon etwas, jedoch machte ich weiter Druck, nach ca. einer Stunde auf dem Rad war die Gefahr des Windschattenfahrens einigermaßen gebannt. Der Wind stand gut, die Beine fühlten sich gut an und es rollte richtig gut. Jetzt galt es sich konstant zu verpflegen, was teilweise etwas schwierig war, da die Flaschen und Gels nur schwer zu greifen waren. Also musste die Geschwindigkeit hier immer etwas gedrosselt werden, um etwas abzubekommen. Hinter mir hatten sich einige weitere starke Radfahrer versammelt, so dass ich nicht permanent vorne fahren musste, jedoch tat ich das bis in den Anstieg nach Hawi aber meistens, da ich unter keinen Umständen eine Strafe kassieren wollte. Kurz bevor nach Hawi abgebogen wurde, dann erstmal die Anfeuerung von unseren Supportern genossen. Hawi hochzus hielt ich mich dann anfangs etwas zurück und fuhr strikt in meinem Pulsbereich, so dass ich dann erstmal am Ende der Gruppe war, dennoch wurden so langsam die ersten Profifrauen eingesammelt. Auch konnte ich dabei ganz gut das zurückkehrende Profifeld beobachten. Kurz vor dem Wendepunkt waren meine Beine dann aber ziemlich locker, so dass ich wieder nach vorne fuhr und auch eine kleine Lücke reißen konnte. Mittlerweile lag ich wohl unter den Top5 Agegroupern, es lief einfach. Am Wendepunkt dann den Special-Needs-Bag gegriffen, wodurch die Gruppe hinter mir wieder etwas heran kam und da von denen kaum einer einen Beutel griff, musste ich nun erstmal eine Lücke zufahren. Da es nun bei weiterhin guten Windbedingungen bergab ging, musste ich ordentlich Druck aufs Pedal geben, es gelang mir aber, mich wieder an die Spitze der Gruppe zu setzen und so meinen Rhythmus zu fahren. Zurück am Abzweig zum Queen K. Highway wieder Anfeuerungen durch die Fans und der Zuruf von Gerhard, dass ich erster Agegrouper war, das pushte nochmals…Also hielt ich meinen Rhythmus bei, noch ca. 60km zurück zum 2.Wechsel. Keine 5 Minuten später überholte ich jedoch erst den momentan führenden Agegrouper-jetzt führte ich tatsächlich-wow!!!. Immer mal wieder wurde eine Profifrau eingeholt, zwischen drin mal nen Blick auf den KM-Schnitt-41,0km/h-nicht schlecht, dachte ich, Beine immer noch gut, also fuhr ich weiter, läuft besser als erwartet. Den Schnitt konnte ich bis ca. 140-145km halten, dann drehte der Wind und kam für ca. 30km von vorne. Jetzt wurde es zäh, die Beine und das Gefühl waren weiterhin gut, nur wurden die Km nicht weniger:-/ ^^ Aber da mussten ja alle durch. Also konzentrierte ich mich weiterhin auf mich selbst. Vom Training wusste ich, dass es die letzten 10km der Radstrecke eher leicht bergab ging, mein Ziel war es nun weiterhin Druck zu machen und auch als erster in die 2. Wechselzone zu fahren. Und so kam es auch. 2km vor dem Ziel setzte einer der Verfolger zum Überholen an, jedoch ließ ich mir das jetzt nicht mehr nehmen!
Nach einer Radzeit von 4std36min52sek kam ich als führender Agegrouper in die 2.Wechselzone-ein geiles Gefühl, eben jenes, welches mich schon über die letzten KM der Radstrecke gepusht hatte. Die Zeit natürlich perfekt, gehofft und geplant hatte ich mit einer 4std45min, aber die Zeit war nochmals schneller als in FFM.

Laufen: Auch der 2. Wechsel klappte. Die Beine waren auch ganz ok, jedoch büßte ich durch das Anziehen der CEP’s die Führung ein. Das Loslaufen fiel etwas schwer, auch weil ich das Dixie in der 2.WZ verpasst hatte, auf welches ich schon seit Radkilometer 80 hin wollte… Naja, jetzt erstmal den Rhythmus finden, „oh-fiel mir das schwer“. Nach ca. 2km dann kurzer Stopp und schon ging’s flüssiger, ich hatte einen finnischen Mitläufer gefunden, sein Tempo schien zu passen-immer mal wieder kurzer Plausch mit ihm, es lief nun besser. Kurze Zeit später wurden wir von dem letztjährigen Agegroup-Weltmeister Christian Müller überholt, da konnte und wollte ich jetzt nicht mitgehen, jedoch blieb der Abstand zu Ihm zunächst konstant. Jetzt galt es für mich zunächst einmal mein eigenes Tempo zu finden und mich weiterhin an den Aidstations gut zu versorgen. Kurz nach einer solchen, ließ mein Mitläufer abreißen und ich lief wieder alleine. Mein Gefühl wurde nochmals besser. Zusätzliche Motivation kam durch die Anfeuerung der Zuschauer und Streckenposten ("Good Job, Good Job"). Jedoch fingen im Bereich des Wendepunktes am Alii Drive (ca. KM 8) erste Seitenstiche ein, welche zunehmend stärker wurden. An der nächsten Aid Station erstmal eine Gehpause einlegen und sich versorgen und runterkühlen. Dann versuchte ich weiterzulaufen, naja, war erstmal kein wirkliches Laufen möglich:-(, sofort wieder gehen, dann verstärkt auf die Atmung konzentriert, aber es stellte sich nur langsam eine Besserung ein. Ich wurde wieder überholt. Die anderen Agegrouper kamen mir mittlerweile auch entgegen gelaufen und die sahen irgendwie alle besser aus als ich mich fühlte. Jetzt wurde es hart für den Kopf. Auch die Streckenführung, das ständige Bergauf und Bergab des Alii Drives machten meine Seitenstiche nicht besser. Ich verlor weiter Zeit. Jetzt kam Gerhard mit dem Rad vorbei und sprach einige motivierende Worte, zudem hatte ich die Worte meines finnischen Mitläufers in den Ohren, der mir beim Überholen zu rief, dass heute jeder leiden muss… So langsam ging’s mir wieder besser, ich konnte wieder am Stück laufen und der KM-Schnitt wurde auch wieder schneller. Es ging wieder zurück Richtung Palani. Dort hoch überholte ich meinen finnischen Mitläufer wieder. Nun ging’s raus auf den Queen K. Highway. Dort Anfeuerungen durch Doro, Jonas und Hannes Hawaii Tours. Kurzer Zuruf von Jonas, dass ich irgendwo zwischen Platz 3-5 liege, und ein paar aufmunternde Worte.  Der Highway zog sich kontinuierlich leicht ansteigend in Richtung Energy Lab. Meine Seitenstiche waren nun zwar weitestgehend weg, jedoch ging mir etwas die Kraft aus und irgendwie fühlte ich mich total überhitzt und ein gescheites Tempo konnte ich auch nicht mehr anschlagen. Also waren wieder Geh- und Versorgungspausen angesagt. Mittlerweile befürchtete ich schon, dass das heute für mich noch ein „Wandertag“ wird, es lief nicht mehr, so wie ich wollte, dazu wurde ich dann von weiteren Läufern und Läuferinnen kassiert ohne auch nur etwas dagegen setzten zu können. Irgendwann kam ich dann zum Energy Lab, auch dort lief es nicht so rund, erst als ich einige Profiathleten gehen und leiden sah, ging bei mir der Schalter wieder rum. Am Ausgang des Energy Labs waren meine Beine wieder besser und mit der Aussicht, dass es jetzt immer leicht bergab ging und ich für die letzten 12km noch ne gute Stunde Zeit hatte, um eine Sub9 zu finishen, verlieh mir nochmals Flüge, oder wars das Red Bull im Special Needs Bag?!:-P. Es lief wieder lockerer und ich konnte noch einmal 2-3 gehende Profiathleten einsammeln und kam wieder näher an einen vor mir laufenden Agegrouper ran, nach meiner Zählung musste ich so ca. 10. sein, das wollte ich halten! An den Aid-Stations nahm ich bewusst etwas raus, um mich versorgen zu können, was ähnlich wie beim Radfahren z.T. etwas schwierig war, da Gels nicht immer angereicht worden, wohingegen man Cola und Wasser literweise hätte mitnehmen können:-/. Aber was solls, irgendwann hatte ich vorgesorgt und hatte aus der Gelkiste einfach ne Handvoll genommen, so dass ich nur noch die Flüssigkeiten brauchte. Auf dem Weg zurück fuhr Gerhard nochmals mit dem Rad vorbei und motivierte mich zum Sub9-Finish, was ich schon fest ins Auge gefasst hatte. 2 Meilen vor dem Ziel deuteten sich dann leichte Krampfansätze an, also war nun etwas Vorsicht angesagt, aber als ich oben an der Palani war, war's geschafft, ab nun ließ ich es ins Ziel rollen und konnte meine Zeit so noch einmal drücken! Die letzten 2km waren von nun an das Glücksgefühl schlechthin! Mit einem Marathon von 3std13min16sek konnte ich am Ende eine Finishzeit von 8std54min11sek erreichen. Genau die Zeit, mit der ich geliebäugelt hatte und auf welche ich gewettet hatte, womit ich dann bei Hannes Hawaii Tours dann auch den Jackpot knacken konnte.
Im Ziel war ich überglücklich den Marathon überstanden zu haben und war gespannt, was als Platzierung heraus gesprungen ist. Schließlich konnte ich den 3.Platz in der Ak 25-29 und den 36. Gesamtplatz erreichen, zudem war ich hiermit 9. bester Amateuer! Erst im Laufe der nächsten Tage realisierte ich allmählich, was ich da vollbrachte habe und dass ich so prominente Namen wie Pete Jacobs oder Luke Bell hinter mir gelassen habe, bzw. schneller Radgefahren bin als Craig Alexander, Per Bittner, etc. oder aber, dass ich im Gegensatz zu Profis wie Dirk Bockel oder Jan Raphael überhaupt das Ziel erreicht habe. Ein unbeschreibliches Gefühl und Erlebnis! Wozu auch das Erlebnis der Awardsparty am Tag nach dem Rennen zählte! Mit diesen ganzen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen kann ich sagen, dass es zwar mein erstes Mal Kona war, aber mit Sicherheit nicht das Letzte;-):-)!

Ein Dank dafür an ALLE, die das ermöglicht und unterstützt haben oder einfach nur da waren!

- Danke DORO, dass Du mich die Woche seit Frankfurt ausgehalten hast, es war nicht leicht mit mir...;
   I LOVE YOU:-*J!
- Danke Gerhard, dass Du immer wieder die richtigen Schrauben findest, woran Du bei mir drehen musst, es macht einfach Spaß!
- Danke Mama + Papa und Oma!
- Danke Marcel und Peter, dass wir einiges an gemeinsamer Trainingszeit zusammen verbracht haben!
- Danke an den großen, ganzen Rest, der sich jetzt noch angesprochen fühlt, ich sags euch dann nochmals persönlich;-)!


Freitag, 18. Oktober 2013

Goodbye Kona, Hello San Francisco and Germany

Nach 15 Tagen Kona kam gestern für uns der Tag der Abreise. Die letzten Tage stand in Kona v.a. Urlaub und Sightseeing an. Mittlerweile geht's meinen Beinen auch schon wieder besser. Heute stand dann noch ein kurzer Zwischenstopp in San Francisco an,ehe wir morgen früh wieder in Deutschland landen. So,jetzt geht's gleich ins Flugzeug,wo ich dann mal den Rennbericht schreiben will...

Sonntag, 13. Oktober 2013

Kurzupdate aus Kona!- 36.Gesamt, 3.Agegroup 25-29

Mit einem guten schwimmen,einem sehr guten Radfahren und einem "K(r)ampfauf" konnte ich in meiner Altersklasse den 3.Platz erlangen,was mir aber bedeutet,ist der 36. Gesamtplatz! Mehr Infos folgen...

Update:

Zunächst einmal möchte ich mich hiermit für die ganze Unterstützung an der Strecke, die ganzen Glückwünsche per Email, SMS, Facebook, etc. bedanken. Ich bin dabei alles so nach und nach zu beantworten...

Zum Wettkampf: Mir fällt es momentan noch sehr schwer den Wettkampf von Samstag in Worte zu fassen, deshalb muss ich alle Leser leider noch einmal etwas vertrösten; ich denke, dass ich auf dem Heimflug am Donnerstag/Freitag einen ausführlichen Bericht abtippen werde!
Momentan bin ich v.a. mental sehr müde, physisch bin ich vom Wettkampf schon wieder einigermaßen erholt, auch wenn die Fortbewegung zu Fuß momentan noch sehr langsam vonstatten geht.
Ich bin jetzt noch bis einschließlich Donnerstag auf Big Island Hawaii und genieße nun meinen wohlverdienten Urlaub;-):-D, daher sei es mir bitte verziehen, wenn hier noch nicht so viele Neuigkeiten erscheinen. Auf unserer Vereinshomepage gibt es aktuelle Berichte und Bilder, so dass man sich schon mal erste Eindrücke machen kann, des Weiteren ist hier ein kurzer Bericht des Triathlon-Magazins und außerdem berichtet die lokale Presse zu Hause;-). Dann gibt's auf tri2b.com ebenfalls noch ein paar Ergebnisse...
Gestern stand dann mit der Siegerehrung der letzte Part des IRONMAN an. Die nächsten Tage werde ich dann mit Sightseeing auf der Insel, Füße hochlegen, Baden und Relaxen verbringen; natürlich gibt's dann auch mal das ein oder andere Fast Food Gericht;-):-P, wenn man schon mal in den USA ist...
Bis dahin.

Samstag, 12. Oktober 2013

Kona Tag 9

So, nun wird's so langsam ernst. Momentan versuche ich noch einmal zur Ruhe zu kommen und die letzten Kleinigkeiten für den Wettkampf zu erledigen. Heute morgen stand noch eine kurze Trainingseinheit auf dem Programm, bevor ich dann eben mein Rad und alle sonstigen Wettkampfmaterialien einchecken musste-es ist alles gerichtet, es gibt kein zurück mehr, wegen mir kann's losgehen;-):-).
Um 17.00 steht dann noch die Pasta-Party von unserem Reiseanbieter Hannes Hawaii Tours auf dem Plan, bevor es dann zeitig ins Bett geht, ehe dann morgen früh um kurz vor 3 der Wecker zum großen Tag klingt.
Bis nach dem Rennen dann. Meine Startnummer ist 2025. Zu verfolgen ist das Ganze im HR-Fernsehen oder aber viel besser und aktueller bei ironmanlive.com.
Das Rad ist in der Wechselzone!

Alles ist vorbereitet!

Ironman-Pastaparty!

Freitag, 11. Oktober 2013

Kona Tag 8

Nachdem gestern noch einmal die letzten, kurzen intensiven Trainingseinheiten im Radfahren und Schwimmen auf dem Plan standen, war dann im Anschluss ausruhen angesagt.
So bummelten wir gestern und heute noch einmal über die Triathlonexpo, wo ich dann auch mal solche Recovery-Boots testen konnten, um meine Beine auch nochmals wettkampffit zu machen (Foto folgt;-)).
Gestern war dann noch die Wettkampfbesprechung angesetzt, woran wir auch teilnahmen-nichts Neues eigentlich, die Regeln sind wie immer...Heute Abend war dann noch die offizielle Ironman-Pastaparty, wo wir uns dann mit allerlei kohlenhydratreicher Nahrung versorgen konnten...
So langsam steigt die Anspannung und Vorfreude immer mehr an, etwas weniger als 1,5 Tage und der Startschuss fällt...
Morgen gibt's dann noch einmal ein kurzes Update, bevor es am Samstag dann ernst wird!!!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Kona Tag 7-Fotoimpressionen

Plakate früherer Sieger entlang des Pier


Radwendepunkt in Hawi
Sonnenuntergang auf Kona

Schwimmen im Aquatic Center

Am Pier
Wettkampfbesprechung

Eingang zur Expo!

Mein neuer Helm und Radbrille

Athletenarmband

Mit Caroline Steffen

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Kona Tag 5 und 6

Gestern stand für mich, Marcel und Peter eine Besichtigung der Radstrecke mit dem Auto an, welche sich auf Grund des Tempolimits auf dem amerikanischen Highway auch etwas hinzog. Zur Radstrecke ist noch zu sagen, dass Sie einfach gerade aus und im Wechsel mal leicht bergan und leicht bergab geht. Der Wind wird das Radfahren am Samstag mehr oder weniger anspruchsvoll machen! Ansonsten war noch ein kurzes regeneratives Training angesagt und ich konnte mir auf der IronmanExpo dann meinen neuen Aerohelm mit passender Brille für den Wettkampf abholen, welche es bei einer Sponsoringaktion von Rudy Project günstig zu erwerben gab, so dass ich mich dann auch mal für ein auffälliges neongelb entschieden habe;-)…

Heute Morgen stand dann gleich eine letzte schnelle Laufeinheit auf dem Programm, welche Peter, Marcel, Martin und ich dann im Natural Energy Lab absolvierten, wo es im Vergleich zum Rest der Strecke noch einmal wesentlich wärmer ist. Somit sind mir nun eigentlich alle Schlüsselstellen der Strecke bekannt. Heute Mittag haben wir dann noch unsere Startunterlagen abgeholt, ehe der Tag dann gemütlich ausklang, u.a. mit einem Besuch auf der Triathlonexpo, welche seit heute geöffnet hat und womit der Triathlon in Kona vollends Einzug gehalten hat. Hier gibt es alles rund um Triathlon von den Rädern, über Bekleidung, über Ernährung etc...und ist für die Sponsoren der Ort zur Präsentation...So werden auch die Stände der Sponsoren, wo diese viele Give-Aways verteilen, entlag des Alii Drives jeden Tag mehr. Eine nette Sache finde ich ;-)


P.s. -  Hier nochmal ein interessanter Link zum Testschwimmen von Samstag: http://tri-mag.de/aktuell/langstrecke/media/video/probeschwimmen-fuer-den-renntag-50569
- Fotoimpressionen folgen morgen wieder…

Montag, 7. Oktober 2013

Tag 4 in Kona

Mittlerweile rückt der Wettkampf des Jahres immer näher, ich befinde mich quasi schon in der Rennwoche. 

Heute war ein ruhiger Trainingstag mit einem gemütlichen Frühstück mit der ganzen Reisegruppe ;-) zum Tagesbeginn und einer kurzen Schwimmeinheit im Kona Aquatics Center angesagt. Anschließend waren noch etwas Bummeln und Relaxen und eine Massage angesagt, nachdem ich gestern beim Ironman Testswim auf der Wettkampfstrecke schon einmal die 3,8km abgeschwommen war und mit den geschwommenen 59min30sek schon ganz zufrieden war, da ich das Gefühl hatte, dass da noch deutlich was geht. Am Nachmittag fuhr und lief ich mir dann die Beine noch etwas locker, ehe wir mit unserer ganzen Reisegruppe noch ein typisch amerikanisch-mexikanisches-hawaiianisches Dinner genießen konnten…

Ansonsten ist noch zu berichten, dass der amerikanische Lebensstil mit allem Drumherum etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber im Großen und Ganzen gefällt es uns recht gut hier. Auch das Internetproblem hat sich in der Zwischenzeit gelöst...Einzig die Zeitverschiebung steckt noch etwas im Körper. So ist man tagsüber recht fit, jedoch wird man abends bereits gegen 19 Uhr müde, was sicherlich auch damit  zusammenhängt, dass es in Kona bereits um 18 Uhr dunkel wird, ist dafür aber auch wieder schon gegen 5 Uhr wach, aber auch das wird so langsam...

Unten sind noch einmal ein paar Impressionen angehängt.

P.s.: Weitere Berichte und Fotos auch unter www.tri-neukirchen.de 

Mit Peter und Phillipp vor dem Testschwimmen




Ankunft am Flughafen in Kona


Regen in Kona:-/


Erstes Schwimmen im Meer

Lecker Kaffee im Lava Java:-)

Frühstück

Samstag, 5. Oktober 2013

Neuigkeiten von der Insel Part I

So, wie versprochen nun mein erster kleiner Bericht aus Hawaii:
Einen Vorschauartikel aus der HNA, welcher noch spontan am Tag vor meiner Abreise entstanden ist, könnt Ihr unter folgendem Link nochmal online durchlesen: http://www.hna.de/lokales/schwalmstadt/schwaelmer-nimmt-ironman-hawaii-teil-3147085.html

Seit Mittwochabend amerikanischer Zeit (in Deutschland Donnerstagvormittag, also 12 Stunden Zeitunterschied) befinde ich mich nun mit meiner Freundin in Kona. Meine Vereinskollegen Peter und Marcel sind gestern bzw. heute nach gekommen. Nach der langen und anstrengenden Hinreise waren wir am Abend einfach froh ins Bett zu kommen. Zum Glück hatte der Transfer und Transport von Uns und unserem Gepäck dank Hannes Hawaii Tours reibungslos geklappt. Die Zeitverschiebung trieb uns jedoch schon morgens um 5 Uhr wieder aus dem Bett...:-/ Also baute ich erstmal mein Rad zusammen und dann ging's ans Pier zum ersten lockeren Schwimmen. Anschließend stand ein wenig Bummeln und Frühstücken (incl. landestypischer Besonderheiten im Supermarkt und im Restaurant;-):-)) auf dem Plan und wir konnten erste Eindrücke von der Insel sammeln...Gegen Mittag absolvierte ich dann noch einmal ein lockeres Rad- und Lauftraining, welches beides zu meiner Zufriedenheit trotz Hitze, Müdigkeit und Umstellung doch rech normal verlief.

Am heutigen Tag konnte ich dann etwas länger Schlafen, ehe es dann wieder zum Schwimmen am Pier und zum Frühstücken ging, bevor ich am frühen Mittag auf der Wettkampfstrecke noch einmal etwas flotter Rad fuhr und anschließend mit Begleitung durch meine Freundin noch einen Lauf absolvierte, bevor wir dann den Tag beim Bummeln in einem der vielen, kleinen Läden und beim einem leckeren Essen in einem Steakhouse ausklingen ließen:-)

So, das wars fürs erste!;-) Morgen dann noch etwas mehr, wenn die Internetverbindung hier im Hotel etwas stabiler ist...

Dienstag, 1. Oktober 2013

Morgen geht's los...

...und zwar der Flug nach Kona, Hawaii, zur IRONMAN Weltmeisterschaft!

Nachdem mein letzter Blogeintrag mittlerweile von Ende August stammt, ist nun wieder einmal Zeit für ein kurzes Update, bevor ich mich auf dem Weg zur letzten Radeinheit hier in Deutschland mache.

Die letzten 5 Wochen waren nochmals von einigen Trainingseinheiten geprägt. Wie die bisherige gesamte Vorbereitung für Kona konnte ich auch diese wieder ohne Probleme durchziehen und somit weiter an der Zuspitzung der Form arbeiten. Mittlerweile steigt die Vorfreude und auch Aufregung auf das Event IRONMAN World Championships doch deutlich an. Nachher steht dann noch Kofferpacken an, bevor es dann morgen früh in Richtung Frankfurt zum Abflughafen geht.
In Kona werde ich dann versuchen jeden Tag einen kleinen Blogeintrag zu veröffentlichen, um so die letzten Tage vor dem Saisonhöhepunkt auch für die Daheimgebliebenen erlebbar zu machen...