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Saison 2020

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Nahezu das gesamte Sportjahr waren von coronavirusbedingten Absagen von den allermeisten Sportveranstaltungen geprägt. Nachdem ich im europäischen Winter den Versuch mit einem Rennen beim Israman in Israel über die Halbdistanz in die Saison zu starten versuchte, was jedoch kranksheitsbedingt in die Hose ging, dachte ich, dass ich mit einem Trainingslager im März in Andalusien die Grundlage für eine gute Sommersaison legen konnte! Jedoch begann in Deutschland quasi mit meiner Rückkehr der erste Lockout, so dass die ersten Rennen erst einmal auf unbestimmte Zeit abgesagt waren und man statt gezielter Wettkampfplanung und -vorbereitungen zwar strukturiert und geplant weiter trainieren konnte, jedoch ohne fixes Ziel, was mir jedoch keine großen Schwierigkeiten bereit hat! Im Spätsommer gab es dennoch für mich 2 Möglichkeiten mich unter Wettkampfbedingungen zu messen. Bis dahin konnte ich die Zeit nutzen um konstant zu trainieren und merkte im Training Leistungsfortschritte,auch eine Wettka

Ironman Hamburg und dann???

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Mit ein paar Wochen Abstand nun ein Bericht zum Ironman Hamburg! In den Tagen vor dem Wettkampf überzog eine große Hitzewelle das Land,aber in den letzten Tagen vor dem Rennen "kühlte" es etwas ab, so dass das Rennen dann bei relativ normalen Sommertemperaturen von ca. 25 Grad stattfand. Somit waren die Tage vor dem Wettkampf davon geprägt sich möglichst nicht zu lange in der prallen Sonne aufzuhalten und genügend Ruhe im Schatten zu bekommen und die letzten aktivierenden Einheiten vor dem Wettkampf möglichst am Morgen zu absolvieren! Aufgrund der Temperaturen war das Schwimmen in der Alster für das Profifeld um mich ohne Neoprenanzug angesetzt. Mit einer soliden Leistung entstieg ich der Alster alleine, aber in guter Ausgangsposition um Platz 15 hinter einer großen Gruppe mit allen Favoriten. Auf dem Rad galt es zwei Runden zu absolvieren, der erste Teil jeder Runde ging durchs Hafengebiet und war sehr verwinkelt, der zweite Teil war dann am Deich nur geradeaus. Ich kam gut

Saison 2019

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Die Triathlonsaison 2019 ist im vollem Gange und bisher war es hier in diesem Blog sehr ruhig, das versuche ich nun in Zukunft wieder zu ändern und öfters auch hier einmal einen Post da lassen, neben den momentan einfach zeitgemäßeren Sozialen Medien Facebook und Instagram ! Zum Einstieg ein etwas längerer, kurzer Abriss meines ersten Halbjahrs 2019! Trotz des langen,kalten und verregneten Winters in Deutschland gelang es mir sehr gut mein geplantes Trainingspensum nahezu unterbrechungsfrei durchziehen! Im Februar gönnte ich mir jedoch 2,5 sonnige,aber windige Trainingswochen in Andalusien. Besser hätte es hier nicht sein können: Gute Hotel mit gutem Essen; gut erreichbares Schwimmbad mit angeschlossenem Fitnessstudio, aber vor allem gute,abwechslungsreiche Lauf- und Radstrecken! Den März musste ich dann noch zu Hause überbrücken, ehe Anfang April mit der Challenge Salou die erste von vier Mitteldistanzen  anstand. Hier war auch gleich ein guter Aufwärtstrend im Schwimmen und Radfa

Ironman Cozumel

Mit einer argen Enttäuschung ist am letzten Sonntag der Ironman Cozumel in Mexiko geendet. Das letzte Rennen der Saison hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Aber der Reihe nach! Ich reiste 10 Tage vor dem Rennen gemeinsam mit meinem Vater nach Cozumel, eigentlich genügend Zeit zur klimatischen Anpassung, und den zu erwartetenden 30 Grad Außentemperatur und zum Teil windige Bedingungen auf der Radstrecke. Somit konnte ich die Verhältnisse in einigen Trainingseinheiten kennen lernen, aber auch hier deutete sich schon an, dass der Körper sich schwer tut. Zum Wettkampf hin wurde ich aber optimistischer. Das Schwimmen verlief im ersten Moment betrachte auch recht zufriedenstellend, verpasste ich zwar wie fast immer die erste Gruppe, aber ich kam recht kraftsparend und mit einer guten Ausgangsposition auf Position 13/14 aus dem welligen Wasser... Am Rad konnte ich aber gleich von Beginn keinen Durck aufs Pedal bringen. Bis ca. KM 90 konnte ich dennoch sogar 3-4 Plätze gut machen, ehe d

Ironmanvorbereitungen

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Mit dem heutigen Post melde ich mich direkt vom Flughafen zurück, auf dem Weg zu meinem nächsten Wettkampf bei Ironman Cozumel in Mexiko! Nach dem Rennen bei der Challenge Almere stand für mich relativ schnell fest, dass ich noch ein Rennen in diesem Jahr machen möchte, auch schnell war entschieden,dass es der Ironman Cozumel sein sollte. Die Regeneration verlief gut, das Wetter spielte Ende September und Anfang Oktober zuhause auch noch gut mit,aber für den letzten großen Trainingsblock verabschiedete ich mich mit einer kleinen Trainingsgruppe um meinen Trainer noch einmal für zwei Wochen in die Toskana, wo es bei durchweg 20-25 Grad nahezu optimale Bedingungen zum Training gab. Die anschließend letzten 10 Tage zuhause spielte das Wetter auch nochmal mit, so dass mit entsprechender Kleidung zwei längeren ironmanspezifischen Radeinheiten nichts im Wege stand. Mit den Vorbereitungen der letzten 8 Wochen bin ich sehr zufrieden, die Form ist richtig gut, die Trainingsqualität und - quant

Challenge Almere-Amsterdam Wettkampfbericht

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Nach dem enttäuschenden Rennen bei der Challenge Roth war für mich relativ schnell der Entschluss gefasst es möglichst bald bei einer weiteren Langdistanz zu versuchen, und somit fiel die Wahl auf Europas älteste Langdistanz bei der Challenge Almere Amsterdam! Das Rennen bei der Halbdistanz in Finnland gab ordentlich Selbstvertrauen für ein gutes Rennen in Holland und somit verlief das Training bis dahin nach einer Regenerations und einer Taperingwoche mit zwei Wochen ordentlich Umfang auch recht gut! Das Teilnehmerfeld war gut,aber nicht überragend besetzt, somit war das Ziel mit einem guten Lauf eine gute Platzierung zu erzielen. Und dieses Mal ging der Plan vollends auf. Der Start in den langen Tag verlief im recht kühlen Gewässer relativ gut, zwar kämpfte ich ca 1500m um den Anschluss in einer 6er Gruppe, vorne waren zwei weg, aber ab da wurde es dann auf der zweiten von je 1,9km langen Schwimmrunden einigermaßen komfortabel und ich kam in einer guten Ausgangsposition aus dem Was

Challenge Finnland

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Nach dem Ausstieg bei der Challenge Roth stand für mich relativ schnell fest, dass ich als erstes Rennen in der 2.Saisonhälfte wieder bei der Challenge Finnland in Turku am Start stehen möchte! Das Training bis dahin verlief schleppend und war von guten,aber öfters von schwachen Tagen und Ergebnissen geprägt, zwischendurch wurde der Trainingsrhythmus mit dem 24h Radrennen im 4er Team mit drei Freunden etwas aufgelockert! Die Anreise nach Finnland verlief aufgrund Wetterkapriolen und Flugverspätungen auch alles andere als glatt, somit blieb mir nur der Samstag um ein Finnland anzukommen,aber auch dieses Hindernis stellte keine wirklich große Hürde da. So stand ich am Sonntag morgen dann an der Startlinie im Hafenbecken von Turku. Pünktlich zum Rennstart hatte dann der Dauerregen, der uns vom Frühstück bis dahin begleitet hatte, auch aufgehört. Um 9.00 Uhr fiel dann der Startschuss für die 35 Profimänner und -frauen. Und man kann es eigentlich nur so sagen, dass ich zu dieser Zeit wohl